Muskelzuwachs trotz Fettabbau möglich? bzw wie

zeus234

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Hallo,
nocheinmal kurz zu mir: bin 29, 1,77m wiege 90kg, Körperfett 30%...

ich habe vor 2 Wochen meine Ernährung umgestellt und mit Krafttraining begonnen.

Werde in Zukunft morgens und meistens mittags Kohlenhydrate zu mir nehmen, ansonsten viel Eiweiß

Kraftsport ca. 2x pro Woche +/- je nachdem wie schnell Muskeln und Bänder regeneriert sind. Dann noch ein paarmal Ausdauer

Jetzt habe ich folgendes Problem:
Wenn ein Übergewichtiger von abnehmen spricht, heißt dass ja einfach nur Gewichtsverlust. Man verliert dann zwar auch Fett, aber eben auch Muskelmasse, und ohne Training sogar reichlich.

Ich will allerdings nicht im klassischen Sinne abnehmen, sondern eben das Fett durch Muskeln ersetzen !

Habe momentan sicher einen Kaloriendefizit von 500-1000 was eigentlich zu viel ist (Grundumsatz 2k ohne sport), aber ich hunger nicht sondern ess eben Gemüse, Salate, Geflügel, Eier u.s.w und bin dadurch satt.

Wie auch immer, wenn ich so weitermache verliere ich zwar mein Fett, aber trotz Training sicher auch Muskeln, bin dann irgendwann bei 70kg und muss dann wieder anfangen (Muskel)Masse raufzubekommen.... Ist irgendwie komisch

Lieber wäre es mir natürlich ich würde mein Gewicht einfach halten und Stück für Stück 15kg Fett "ohne Umwege" in Muckis umwandeln... (ohne erst Muskelmasse zu verlieren die ich dann wieder ertrainieren muss)

Also bitte ich Euch um Eure Meinungen und Erfahrungen, wie der sinnvollste und direkteste Weg zur Traumfigur aussehen sollte. ( Grundumsatz wieder erhöhen auf 2k, wenig KHs viel Eiweiß und weiter Sport, und einfach nur Geduld haben? weiter Kaloriendefizit ? oder doch was anderes ?)

btw: trainiere meistens zuhause und wollt mir zusätzlich zu meinen Kurzhanteln ne Lange+Hantelbank holen http://cgi.ebay.de/Hantelbank-Fitne...mQQptZLH_DefaultDomain_77?hash=item563a0b6939
meint ihr die reicht für den Anfang?
 
dein körper ist kein recyclingcenter - zuerst fett runter und dann muskeln rauf

am beginn ist zwar beides möglich doch nur in geringem maße
 
Ich würde da überhaupt nicht so einen Aufwand betreiben. Zwei- oder besser dreimal pro Woche intensiv eine Stunde trainieren und weiterhin eher weniger essen; jedenfalls weniger als früher, weil dadurch hast du ja zugenommen.
Der Energiemehrverbrauch durchs Training ist sowieso zu vernachlässigen, vor allem auch, weil du von 168 Wochenstunden nur 3 beim Training verbringst.
Du darfst auch nicht vergessen, dass du eh nicht mehr als drei Kilo Muskelmasse im Jahr aufbauen kannst.
 
Das ist schon klar, aber da der zeus auch nicht mehr der jüngste ist ;-) und keine zehn Stunden in der Woche trainiert sind diese drei Kilo vermutlich schon zu hoch gegriffen.

@zeus
Das soll dich natürlich nicht von deinem Vorhaben abhalten, aber erfahrungsgemäß führen unrealistische Erwartungen schnell zu einem Motivationsverlust.
Das wichtigste ist sicher, sich mal mit seinem Körper vertraut zu machen und Trainingstechniken zu erlernen.
Ernährungsmäßig geht nix über eine abwechslungsreiche Mischkost ohne große Experimente, weil die gehen meistens schief, wie man an der Durchschnittsbevölkerung sieht ;-)
Es gibt sicher kein Wundermittel, sonst würden Verkäufer von Supplementen alle einen Traumkörper haben.
Du darfs auch nicht vergessen, dass du die Ernährung über Jahre und Jahrzehnte durchziehen musst; kurzfristige Effekte bringen ja nix, die sind genauso schnell wieder weg, wie sie gekommen sind.
 
Naja aber trotzdem, mit 29 Jahren ist man nicht zu alt für irgendwas. Wenn man eine sportliche Veranlagung hat sind auch mit 29 Jahren noch viel drin. Sicher ist der Testospiegel niedriger als bei einem 17 Jährigen. Aber dafür hat ein 29 jähriger vllt mehr Disziplin in Sachen konsequentes Training und auch mehr Disziplin/Möglichkeiten für richtige Ernährung.

Allerdings sprechen seine Werte nicht unbedingt für die beste Startvoraussetzung, deswegen muss ich zustimmen, dass man nicht erwarten soll bis zu diesem Sommer einen Strandkörper zuhaben.
 
Nein, sowieso nicht, auch mit 80 kann und soll man noch trainieren und das mein ich ernst.
Ich wollte nur realistische Größenordnungen angeben.
Wenn der Speck weg ist, sieht es sowieso gleich muskulöser aus, ohne auch nur ein Gramm Muskeln zugelegt zu haben, und übergewichtige sind meist sowieso eher muskulös, weil die viele Energiezufuhr anabol wirkt und es natürlich auch ein Training ist, wenn man ständig 15 Kilo mit sich herumschleppt ;-)

Übrigens, keine Angst vor dem Muskelverlust bei verminderter Energiezufuhr, ein ständiger Muskelabau ist ganz normal (ich glaub ein Drittel des Eiweißes, das der Körper täglich braucht, kommt von solchen Abbauvorgängen). Muskeln, die schon mal da waren, kommen schnell wieder =Muskelgedächnis.
 
Inwieweit ist da wirklich was dran mit dem Memoryeffekt der Muskeln?

Ich hab jetzt gerade das Problem, dass ich motivationstechnisch total im Keller bin. Auf der einen Seite geht das mit dem Abnehmen ganz gut voran (-12 Kilo seit Jänner) und ich fühle mich rein körperlich verdammt gut. Allerdings hab ich festgestellt, dass seit 2 Wochen meine Kraftwerte ziemlich in den Keller sind. Anfangs konnte ich mich bei den Übungsgewichten durchwegs steigern... im Moment aber hab ich das Gefühl, dass ich nicht nur auf der Stelle trete, sondern sogar Rückschritte mache :-(
 
Inwieweit ist da wirklich was dran mit dem Memoryeffekt der Muskeln?

Ich hab jetzt gerade das Problem, dass ich motivationstechnisch total im Keller bin. Auf der einen Seite geht das mit dem Abnehmen ganz gut voran (-12 Kilo seit Jänner) und ich fühle mich rein körperlich verdammt gut. Allerdings hab ich festgestellt, dass seit 2 Wochen meine Kraftwerte ziemlich in den Keller sind. Anfangs konnte ich mich bei den Übungsgewichten durchwegs steigern... im Moment aber hab ich das Gefühl, dass ich nicht nur auf der Stelle trete, sondern sogar Rückschritte mache :-(

Entweder man baut auf oder ab (anabole/katabole Stoffwechsellage) ich glaub das schliesst sich einfach hormonell aus und das umfasst alles, also Muskeln und Fett.
Bei 12 Kilo in zwei Monaten bist du wahrscheinlich Tag und Nacht in einer Abbauphase, da tät ich trainingstechnisch einfach kürzer treten.
... und keine Angst den Memoryeffekt gibts natürlich!
 
Entweder man baut auf oder ab (anabole/katabole Stoffwechsellage) ich glaub das schliesst sich einfach hormonell aus und das umfasst alles, also Muskeln und Fett.

das stimmt nicht !

12 kg in so geringer zeit ist viel zu viel.
damit machst du nur deinen stoffwechsel kaputt und opferst unnötig muskeln.
 
Aber ich fühle mich ja nicht schlecht dabei. Ich habe weder einen Hunger noch fühle ich mich schlaff. Es ist nur so, dass ich im Studio merke wie ich nach anfänglicher Steigerung plötzlich stagniere oder im letzten Satz nicht mehr so viele Wdhg. zusammenbringe. Ich muß wohl dazu sagen, dass ich jahrelang keinerlei Sport betrieben habe und alles in Unmengen in mich hineingestopft habe. Nun gehe ich ins Studio, achte darauf was ich esse und betreibe Cardio so dass ich mich wohlfühle.
Ausserdem muß ich nicht nur ein paar Kilos loswerden...
Ich hab bei 180 ein Ausgangsgewicht von 124 Kilos gehabt -> also extrem Fettleibig
Ist es da nicht normal, dass das Gewicht am Anfang schneller flöten geht?
...und wie meinst Du das, dass der Stoffwechsel kaputt geht? Was wäre die Gefahr?
Wäre über sämtliche Antworten froh und ich hoffe dass ich den Thread mit meinen Fragen nicht verwässere... aber passt ja irgendwie zum Thema...

lg
Disc
 
das stimmt nicht !

12 kg in so geringer zeit ist viel zu viel.
damit machst du nur deinen stoffwechsel kaputt und opferst unnötig muskeln.

Meinst du, dass der Körper zu einem Zeitpunkt gleichzeitig Muskeln abbauen und an anderer Stelle aufbauen kann (naja, jetzt wo ichs schreibe, klingts eigentlich eh plausibel ;-) ).
 
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