Motivationstraining - wie umgehen mit negativen Trainingserlebnissen?

imported_Siska

New member
Hallo,

ich denke das Thema passt ganz gut in dieses Unterforum und ich bin eigentlich auf diese Sparte gekommen weil es mich seit gestern selber betrifft.

Wie geht ihr mit negativen Trainingserlebnissen um, besonders diejenigen die daran denke an einem Wettkampf teil zu nehmen?

Ich hatte gestern ein recht einschneidendes negatives Erlebnis beim Training. Es ging so ziemlich alles schief was nur irgendwie schief gehen könnte und ich hatte irgendwie das Gefühl vollkommen Fehl am Platz zu sein.

Kennt das jemand? Diesen Frust was man danach fühlt? Wie geht ihr damit um? Ich war heute zB wieder trainiere, hatte aber nur immer den Satz vom Trainer im Hinterkopf das die gezeigte Leistung echt peinlich war.... mir geht das irgendwie voll an die Nieren das ich im Moment sogar nicht mal mehr auf die Ernährung achte. Bin irgendwie voll am Boden ... nun heißt es für mich wieder aus dem Tief heraus kommen, nur wie?

grüße
 
A

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Re: Motivationstraining - wie umgehen mit negativen Trainingserlebnissen?
Hi,

also die Aufgabe eine Trainers sollte ja sein Probleme aufzuzeigen, zu berichtigen und zu motivieren. Wenn der nun sagt, daß die Leistung peinlich war, sollte er auch danach seinen Job tun und das Ego und die Motivation des Betroffenen wieder stabilisieren.
Ich würde mir an Deiner Stelle da nun keine Sorgen machen, wenn es mal eine Ausnahme war. Ansonsten muß etwas geändert werden. Und einen peinlichen Trainer auszutauschen kann auch ein Lösungsweg sein!

Gruß
Richard
 
Sie dir mal dieses Buch an:

http://www.amazon.de/Die-neue-menta...r_1_30?s=books&ie=UTF8&qid=1294052731&sr=1-30

Ich hab eine ganze Zeit lang wettkampfmäßig Thaiboxen betrieben - eine Sportart, bei der die mentale Stärke wahrscheinlich mehr als alles andere über Sieg oder Niederlage entscheidet. Das Buch hat mir echt total geholfen, negative Gedanken und Empfindungen zu verdrängen bzw. diese positiv zu nutzen und ist aber gleichzeitig kein abgedroschener Ratgeber der nur hohle Phrasen drischt. Der Autor sieht Gefühle und Emotionen sowohl als psychischen als auch als physischen Prozess, den man sehr wohl gut beeinflussen und steuern kann.

Ist wirklich empfehlenswert - kurz, prägnant und mit vielen praktischen Tipps und Anleitungen zur mentalen Stärke im Sport!
 
mach einfach mal ne woche pause, geh wellnessen, oder alternativen sportarten nach und geh es nachher frisch an.
gönn dir einfach 1-2 wochen pause, das wird dich sicher nicht so viel masse kosten, die du nicht locker aufholen könntest (wenn überhaupt!).
man muss manchmal auch abschalten können. und lerne einfach solche "unqualifizierten" aussagen einfach zu ignorieren! denn gerade ein trainer sollte wissen, wie man motiviert!
ja, man kann und soll äussern, dass man mehr erwartet hätte, aber dann auch gleich aufbauen und ein paar positive sachen sagen, die einen pushen.
 
Schön wärs Jungs, aber ich kann mir die Pause leider nicht leisten. Zum einen aus Trainingstechnischen Gründen, zum anderen aus Figurgründen. Das würde mich wieder weit zurück werfen .. und das kann ich mir bei meinem jetzigen Trainingsstand leider absolut nicht leisten. :(
 
Das Thema kam grade im letzten Kapitel des Buches vor, das ich grade lese.

Jedes Training ist ein Einzelstück. Man kann hoffen, besser als im letzten Training zu sein, man sich vorbereiten, und man kann sich Ziele stecken. Am Besten hohe, und dennoch erreichbare Ziele. So, nun passiert das aber jedem Mal, das ab und zu garnix geht. Das demotiviert.

Letztendlich ist aber jedes Training von der aktuellen Tagesform abhängig - hatte ich genug Schlaf? War ich viel gestresst? Wie siehts mit der Erholung aus? War die aktiv vorhanden? Habe ich vielleicht etwas zu wenig/falsch gegessen? ... Unzählige Faktoren spielen da mit, und selten lassen sich alle Kontrollieren.

Mein Tipp:
Immer 100% geben - aber eben nicht 100% der persönlichen Rekorde oder des maximal Möglichen, sondern jeweils 100% der Tagesform.
Merke ich bei den ersten paar Übungen: Mist, heute gehts irgendwie mies! Dann lasse ich mich nicht demotivieren. Ich setze das Training kontrolliert fort, verwende aber bei allen Übungen etwas weniger Gewicht, grade so, dass ich doch auf meine Satz und Wiederholungszahlen komme.

Da ertappt man sich gerne bei dem Gedanken "Schwäche" zugelassen zu haben, weil man weniger raufpackt. Blödsinn! Schwäche wärs stur den eigenen Körper zu ignorieren und sich dann zu ärgern, das es nicht funktioniert. Intelligent anpassen, trotzdem trainieren, und dann eben beim nächsten Training wieder wie gewohnt durchstarten! Schließlich war's ja nicht dein letztes Training, da kommen noch viele viele weitere Chancen Rekorde zu setzen und sich zu verbessern.

Hauptsache mit dem guten Gefühl nach Hause gehen 100% des Tagesmöglichen gegeben , und einen Wachstumsreiz gesetzt zu haben. ;)


schönen Gruß,
Sev
 
Das Thema kam grade im letzten Kapitel des Buches vor, das ich grade lese.

Jedes Training ist ein Einzelstück. Man kann hoffen, besser als im letzten Training zu sein, man sich vorbereiten, und man kann sich Ziele stecken. Am Besten hohe, und dennoch erreichbare Ziele. So, nun passiert das aber jedem Mal, das ab und zu garnix geht. Das demotiviert.

Letztendlich ist aber jedes Training von der aktuellen Tagesform abhängig - hatte ich genug Schlaf? War ich viel gestresst? Wie siehts mit der Erholung aus? War die aktiv vorhanden? Habe ich vielleicht etwas zu wenig/falsch gegessen? ... Unzählige Faktoren spielen da mit, und selten lassen sich alle Kontrollieren.

Mein Tipp:
Immer 100% geben - aber eben nicht 100% der persönlichen Rekorde oder des maximal Möglichen, sondern jeweils 100% der Tagesform.
Merke ich bei den ersten paar Übungen: Mist, heute gehts irgendwie mies! Dann lasse ich mich nicht demotivieren. Ich setze das Training kontrolliert fort, verwende aber bei allen Übungen etwas weniger Gewicht, grade so, dass ich doch auf meine Satz und Wiederholungszahlen komme.

Da ertappt man sich gerne bei dem Gedanken "Schwäche" zugelassen zu haben, weil man weniger raufpackt. Blödsinn! Schwäche wärs stur den eigenen Körper zu ignorieren und sich dann zu ärgern, das es nicht funktioniert. Intelligent anpassen, trotzdem trainieren, und dann eben beim nächsten Training wieder wie gewohnt durchstarten! Schließlich war's ja nicht dein letztes Training, da kommen noch viele viele weitere Chancen Rekorde zu setzen und sich zu verbessern.

Hauptsache mit dem guten Gefühl nach Hause gehen 100% des Tagesmöglichen gegeben , und einen Wachstumsreiz gesetzt zu haben. ;)


schönen Gruß,
Sev

AMEN!!!!
besser hätte man es nicht formulieren können!
 
Schön wärs Jungs, aber ich kann mir die Pause leider nicht leisten. Zum einen aus Trainingstechnischen Gründen, zum anderen aus Figurgründen. Das würde mich wieder weit zurück werfen .. und das kann ich mir bei meinem jetzigen Trainingsstand leider absolut nicht leisten. :(

Das ist doch absurd, zumal du schreibst, dass dich die Sache so stresst, dass du eh nicht auf deine Ernährung achtest.
Vergiss einfach deinen unsinnigen Glaubenssatz.
Keine Pause > Stress > ausbleibende Trainingserfolge, Frustfressen > noch weniger Pause > noch mehr Stress > ... ;-)
 
A

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Re: Motivationstraining - wie umgehen mit negativen Trainingserlebnissen?
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