modifizierte anabole Diät

paingod

New member
So, mein erster Post, hallo miteinander und seid nett zu mir! :D

Soweit ich bis jetzt informiert bin, sind die großen Nachteile
einer anabolen/ketogenen Ernährung die mangelnde Energie
während des Trainings/ mangelhafte Regeneration
=> geringer/kein Masseaufbau

Das andere wären die gesundheitlichen Auswirkungen des vielen
Fettes, allerdings scheinen sich die Blutwerte eher zu verbessern,
wie zB bei JackArnolds "Protokoll einer ketogenen Diät".

Desweiteren gehe ich davon aus, daß

1. Muskelaufbau nicht durch Energieüberschuß sondern durch
positive Stickstoffbilanz stattfindet
2. deshalb Fettabbau bei gleichzeitigem Muskelaufbau möglich ist
3. hardgainer wie ich allein durch korrektes Training (intensiv/
große MG/ausreichende Regeneration=> max. 2/3 TR-Tage)
und normale ernährung ihr genetisch bestimmtes
Wachstumsmaximum ausreizen können.

Meine Daten: 65kg, 173cm, 12%KF, 1 Jahr Training

Jetzt mein Plan:

An trainingsfreien Tagen beläuft sich mein Energieumsatz auf ca 2400kcal, um Fettabbau zu gewährleisten nehme ich 2000kcal ein.

-150g KH= 600kcal
alles niedrige GI

-160g Protein= 640 kcal
sind 2.5g pro Kg

-80g Fett= 720kcal
möglichst ungesättigte FS

An Trainingstagen behalte ich diesen Plan bei mit folgenden
Zusätzen:

1-2 Stunden vor dem Training niedrig-mäßig GI =>50g KH=200 kcal
während des Trainings isotonisches Getränk => 25g KH=100kcal
nach Training 50g kurzkettige KH (Dextrose)=> 200kcal

Damit bin ich an Trainingstagen zwar immer noch ca 20% in der
negativen Energiebilanz habe aber meinem Körper zum richtigen
Zeitpunkt benötigte KH geliefert=> normaler Masseaufbau sollte
möglich sein.

Was meint ihr dazu?

paingod
 
nun, deine KH Zufuhr ist für die Ketogene Diät zu hoch -> also kannst du nciht mehr von einer Ketogenen Diät sprechen.

Finde, das Eiweiß auch etwas zu hoch.
 
Hoffst sicher, daß Eiweiß bei erhötem Einsatz nicht nur zum Aufrechterhalten von Grundumsatz und Leistungsumsatz genommen wird, sondern daß zum Muskelaufbau was übrigbleibt.
Ist natürlich ne Überlegung wert.
Halte selbst eigentlich nicht viel von Atkins- oder Low-Carb Diäten. Machen mich immer voll schlecht gelaunt. Aber wenn mir meine Jeans am Bund anfängt zu spannen, leg ich auch mal ne Woche nur mit Pute ,Quark,Broccoli und Multivitamintabletten ein.Verliere persönlich keine Leistung und Lage um den Äquator entspannt sich.Keine Lust März und April und Mai zu definieren.

Kellerassel
 
Soll ja auch nicht richtig ketogen sein.
Hatte daß auch schon und macht wirklich müde/aggressiv/hungrig!!

Dann das andere Extrem: 60%KH.
Aber wozu? Vor allem an trainingsfreien Tagen
reichen doch die 150g. Habe jedenfalls noch nicht
gehört daß viele KH zum Muskelaufbbau nötig sind.
*imbiochemiebuchnachschlag...*

Und mehr Masse hats mir auch nicht gebracht. außer um
den Bauch rum.

Also warum nicht das nötigste einnehmen zum richtigen Zeitpunkt.
Klar, das Eiweiß ist wirklich hoch, aber ich wollte nun doch nicht
ganz soviel Fett drinhaben und was Kellerassel sagt hört sich
auch nicht falsch an.

Und das ganze weil ich die Ansätze der AD gut finde aber so Sachen wie Aufladen nur am WE meiner Logik widersprechen.
Vielleicht kanns ja auch jemand erklären.

Vorteile?
Ekto mit bauchspeck soll speckweg und muckis wie immer

paingod
 
@all

mich würden generell mal ein paar Argumente dafür bzw. dagegen interessieren ob zum Masseaufbau nun wirklich nur eine positive Stickstoffbilanz oder eben zusätzlich noch ein Kalorienüberschuss notwendig ist. ich hab die Suchfunktion benutzt und nichts passendes dazu gefunden. ersteres macht für mich irgendwie mehr Sinn. :)

gruss Samurai
 
@Horsty
Nun, ich sprech jetzt mal für mich, bei mir bringt diese AD was. Hatte vorm Urlaub zuviel Gewicht, vorallem Fett. Hab dann diese Diät gemacht und konnte innerhalb von kurzer Zeit etwa 3kg abnehmen. Das KF fiel dabei von etwa 11,5% - 12-5 % auf etwa 9% - 10%.
Ok, ich muss sagen so oft möcht ich die auch nicht machen, aber wenn man unbedingt mal schnell Gewicht los werden muss, isse ganz gut.
 
zur positiven Stickstoffbilanz!

Wenn du ein Energiedefizit hast verwendet der Körper das über die Nahrung aufgenommene Protein doch als Energieliferant oder nicht!?
Wenn dein Körper in einem katabolen Zustand ist wie willst du dann aufbauen?
Zwar bin ich mir nicht sicher aber ich vermute, dass eine positive Stickstoffbilanz nur bei einem Energieüberschuss zustande kommt.
Obwohl Du mehr Protein aufnimmst als Du verbraucht (grundvoraussetzung für eine positive Sticks...) denke ich, das dass Protein vorrangig verbrannt wird und die Muskeln eher zweitrangig damit versorgt werden (falls überhaupt noch?)! Deshalb kommt es meines erachtens zu keiner positven..... und zu keinem Muskelwachstum!

Wie gesagt das ist nur `ne These! :confused:
 
Dein Ernährungsplan ist für mich ein erster Linie ein FETT-Plan.
Mehr als 1/3 der Energiezufuhr aus Fett ist für meinen Geschmack weitaus zuviel.

Gruss Skyguide
 
@ skyguide
Warum zuviel Fett?
Dadurch bleibt der Hormonspiegel oben, so verliert er nicht all zuviel Muskelmasse in seiner "Diät"! oder?!
 
Soviel Fett brauchst du nicht um den Hormonspiegel zu erhalten.
Und aus gesundheitlicher Sicht ist es ratsam den Fettkonsum nicht zu übertreiben. Selbst für einen Ekto wären 25% der Energie in Form von Fett schon mehr als genug und für alle andern reichen 20% alleweil.

Gruss Skyguide
 
@Skyguide
kleine Dummy- Frage: Warum spricht man soviel vom "Fettanteil" und so wenig von der Fettmenge? Wenn es absolut wenig Fett ist, aber ein hoher Anteil (z.B. 40%) von der Gesamtmenge, gibt da irgendein Problem (z.B. Stoffwechsel, etc.)?

Gruß
Widar
 
@Widar: Irgendwie versteh ich deine Frage nicht. Um die Produkte realistisch zu beurteilen, sollte man immer den Fett - Anteil des Energiegehaltes betrachten. Denn so wird man feststellen, dass einige Produkte, die zwar auf den ersten Blick gar nicht so viel Fett haben, bei näherer Betrachtung Punkto Nährwert diesen zu einem grossen Anteil auf Fett liefern, also faktisch mehrheitlich aus Fett bestehen.

Gruss Skyguide
 
@Skyguide
Sorry für meine schlechte Ausdrucksweise.
Wenn wir von einer Diät von x kcal ausgehen: Ist es dann irgendwie schädlicher, oder dem Fettabbau hinderlicher, wenn dieses x z.B. 20% oder z.B. 40% enthält? Ganz unabhängig davon, dass zuviel kcal nicht gut sind.
Reine Interessensfrage, die aber gerade unsere AD- Fans interessieren könnte.
Gruß
Widar
 
@Widar

Entscheidend ist letztendlich, welchen prozentualen Anteil das Fett an den Gesamtkalorien hat!

Ich nehm' als Beispiel mal Philadelphia Frischkäse. Es gibt die vielversprechende Variante mit 5% (eigentlich nur 4,8%) und eine Version mit 23,5%.

Die 5%-Fett Variante hat folgende Nährwerte pro 100g:

Kalorien: 101
Eiweiß: 10,5
KH: 3,3
Fett: 4,8

Daraus ergibt sich, daß 42,7% der Gesamtkalorien aus Fett bestehen! :( Wie man sieht, ist das Ergebnis schon nicht mehr so berauschend. Noch erschreckender sieht's allerdings bei der Doppelrahmstufe aus! 23,5% hören sich zwar auch nicht übermässig schlimm an, doch werfen wir auch hier einen Blick auf die Nährwerte (je 100g):

Kalorien: 250
Eiweiß: 6
KH: 3,5
Fett: 23,5

Hier stammen also stolze 84,6% der Kalorien aus Fett! Daher sollte man dieses Produkt lieber im Kühlregal stehen lassen. ;)

Ich denke, dass dies ein gutes Beispiel dafür ist, dass man nicht nur 'nen Blick auf die Fett-Prozente werfen sollte, sondern sich die Mühe macht und den Anteil an den Gesamtkalorien ausrechnet.

v.H.
 
@ van Helsing

Prozente verwirren mich persönlich immer wieder. Aber ich denke etwas Rechnerei sollte einem die Gesundheit schon wert sein.

Gruß
Widar
 
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