Medizinstudium/ Bundeswehr???

imported_Kevin

New member
Habe ein relativ großes Problem! Mein großer "Traum" ist es, Medizin zu studieren, doch weiß ich nicht wo und ob es überahaupt klappt bzw. möglich. Deshalb wollte ich euch um Hilfe bitten, die vielleicht schon ein wenig Erfahrung damit gemacht haben.
Und zwar Folgendes: Werde nächstes Jahr mit dem Abi fertig (bin dann 19 J. alt). Dieses wird leider nicht so toll (wegen Faulheit, etc :eek: ), denke mal dass ich so einen Schnitt zwischen 3,0 und 3,5 bekommen werde. Meine Leistungskurse sind übrigens Biologie und Chemie.
Nun wollte ich eigentlich erstmal eine Ausbildung als Krankenpfleger machen und im Anschluss das Studium beginnen! Würde das funktionieren? Wie stehen meine Chancen dass dies funktioniert?
Zweite Variante wäre, dass ich bei der Bundeswehr studiere! Was könnt ihr mir zu dieser Möglichkeit sagen?

Wäre über Antworten sehr dankbar

(Dr. ;) ) Kevin
 
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Re: Medizinstudium/ Bundeswehr???
Hallo imported_Kevin,

schau mal hier:
wie man .
Eine Krankenpflegeausbildung ist ganz ok, um eine eventuelle Wartezeit zu überbrücken, mit einer Ausbildung zum MTA wäre man meiner Meinung nach allerdings noch besser auf das Studium vorbereitet. AUßerdem werden auch immer ich glaube 10 % zu einem Auswahlgespräch ausgewählt, die sonst nicht sofort einen Platz bekommen (Habe selbst mit nem Abi-Schnitt von 3,1 so meinen Platz direkt nach dem Zivi bekommen). Dabei solltest Du darauf achten, dich nicht gerade für eine der überlaufenen Unis zu bewerben, dann steigen die CHancen. Im Westen ist hier in Lübeck dabei eine der wenigen Unis, wo man relativ leicht einen Platz bekommt, Heidelberg oder Münster kannst Du vergessen. Am Ende des Zivildienstes/Wehrdienstes hast Du soviel ich weiß, 4 Wartesemester (2 so und 2 für den Dienst), damit stehen die CHancen für einen Platz garnicht mal schlecht.

Bei der Bundeswehr zu studieren bedeutet zwar regelmäßige Kohle während des Studiums, aber auch gleichzietig die Verpflichtung auf mehrere Jahre danach, außerdem muß man vorher glaub ich 2 Jahre eine Grundausbildung machen (Weiß ich aber nicht so genau, hat mir nur mal ein Bundeswehrarzt erzählt).

Da die Bewerbungen für Medizin absolut zurückgegangen sind und die Arbeitsplatzchancen in den nächsten jahren sehr gut aussehen, ist Deine Chance also garnicht mal so schlecht, relativ früh einen Platz zu bekommen. Wichtig war jedenfalls zu meiner Zeit, das man sich nach einer Ablehnung jedes Semester neu bewirbt, damit man die Wartesemester angerechnet bekommt.

Gruß,
Defi
 
@Defi

Wie sieht es eigentlich mit Eigengebrauch aus als Arzt? Ist Medikamentenmissbrauch strafbar (wenn man's auf eigenes Rezept KAUFT)?
 
@kevin:
beim bund müßtest du die offizierslaufbahn einschlagen, die momentan mit 12 jahren dienst verbunden ist.
falls es in etwa so läuft wie beim heer, könntest du nach ca. 3 jahren dienst mit dem studium beginnen.
wie das dann mit dem studium genau aussieht, kann ich dir leider nicht sagen.
 
@Poly: An was denkst Du da ?
Bei btms hab ich mich noch nicht genau erkundigt, aber z.B. Steroide zum Eigengebrauch sind kein Prob, denke nur der Handel ist da verboten.
 
Ok, ein weiteres Argument für's Medizinstudium ;)

Wobei es junge Ärzte in der Schweiz nicht mehr so leicht haben werden. Erstens will man die Eröffnung neuer Praxen für eine bestimmte Zeit unterbinden (wegen explodierender Gesundheitskosten) und zum anderen es wohl nicht mehr lange dauern wird, bis in der Schweiz auch EU-Ärzte praktizieren können...
 
Freiwillige die bei der Bundeswehr Offizier im San-Dienst werden wollen, müssen sich sogar auf 15 Jahre verpflichten. Die 12 Jahre gelten für die "normalen" Offiziere.

Zudem sollte man immer daran denken, dass wenn man sich einmal verpflichtet hat, es so gut wie keine Möglichkeit mehr gibt, früher auszusteigen!! Das ist ein kleiner Nachteil, wenn man merkt, das es einem doch nicht so zusagt. Mit etwas Glück wird die Dienstzeit verkürzt, aber das war es auch schon.

Studiert man Medizin bei der Bundeswehr, so kann man sich die Uni frei aussuchen, an der man studieren möchte - was bei den anderen Fächern nicht der Fall ist. Hier bleiben nur die bundeswehreigenen Unis in München bzw. Hamburg.

Während dem Studium hat man weiterhin das seinem Dienstgrad entsprechende Gehalt, was einem sicher viele Vorteile gegenüber anderen Studenten verschafft. Wichtig ist aber auch, dass, wenn man nicht Medizin studiert, das Studium nicht in Semestern sondern in Trimestern abläuft. Der Stress- und Lernfaktor ist also um einiges höher...

Zum Studienbeginn: Angehende Heeresoffiziere beginnen in der Regel direkt nach der Grundausbildung mit dem Studium, während angehende Offiziere der Luftwaffe erst mit Abschluß der Offiziersprüfung zum Studium zugelassen werden - das ist in der Regel ein Jahr nach Dienstantritt. Die Regelung der Marine kenne ich leider nicht.

Noch Fragen??
 
@ alle

Besten Dank für die Antworten, haben mir echt weiter geholfen?
Aber was würdet ihr mir eher empfelen?
Würde ich mit meinem wahrscheinlich relativ schwachen Abitur nach meiner Ausbildung als Krankenpfleger (oder ähnliches) sofort einen Studienplatz bekommen können?

Kevin
 
Gibt es bei Medizin keinen NC mehr? Da hättest du dann eh keine Chance mit einem "schwachen" Abitur...

Meine Freundin studiert ebenfalls Medizin und bei der gab es einen NC.

MfG
MaLa
 
@ MaLa (natürlich auch an die anderen ;) )

Weißt du denn auch zufällig wie denn meine Chancen wären überhaupt bei der Bundeswehr angenommen zu werden und dann auch mein gewünschtes Studium zu bekommen?


Kevin
 
kann dir von vornherein keiner sagen.
als sportler natürlich prinzipiell etwas besser als jemand, dessen einziger sport der weg zum kählschrank ist.
da müßtest du dich schon als offizier bewerben und die test (köln???) machen.

am besten, du informierst dich zu solch speziellen sachen mal vorher bei deinem kreiswehrersatzamt.
 
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Re: Medizinstudium/ Bundeswehr???
Hallo elk,

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