Krampfe......HILFE..HILFE

Cina_Serge

New member
Problem:

Eine Athletin hat regelmässig Krampfe in den Beinen in der Nacht.
Ab und zu auch im Training. Flüssigkeitszufuhr ist gut.
Sie nimmt ca. 250 mg Magnesium 4mal pro Woche, minimum.
Es gab sogar Tage, da hat sie die Krampfe in der Nacht bekommen, auch wenn sie 4 Stunden vorher 500 mg Magnesium genommen hat.

Bitte um Hilfe??????????:confused: !!!!!!!!!!!!

mfg Serge
 
Ist dies auch so wenn sie kein Creatin nimmt?
Hatte dies auch schon aber nur wenn ich Creatin genommen hatte, obwohl ich auch Magnesium nahm.Seit ich Basica nehme habe ich es nicht mehr.
Gruss Muski
 
Eine Leidensgenossin :(

Mir geht es genauso.
Ich hatte allein heut Nacht in jeder Wade einen Krampf.
Ich spüre das jetzt noch beim gehen bzw. auf Zehenspitzen stehen.

Und das ist leider die Regel. Es vergeht kaum eine Nacht ohne
einen Krampf, geschweige denn ein Wadentraining.

Deshalb ist jenes (Training) mit einer hohen Intensität auch
kaum möglich.

Magnesium nehm ich auch, täglich ca.1,5 Stück.
Es sind aber solche von "Rossmann" mit 200mg Mg pro Tabl.
Ist das sinnvoll bzw. zu viel des Guten?

Danke für eventuelle Hilfe.
Mitchell
 
Hi Leute, ich würde mal Tromcardin ausprobieren, das sind auch Elektrolyte, allerdings nicht bei AV-Block nehmen....sonst gibts Ärger....
 
Da stellt sich für mich doch gleich die Standardfrage. In welcher Form wird denn Magnesium supplementiert ? Nur Magensium ?

Gruss Skyguide
 
@ Skyguide

Sie nimmt Magnesium 250-500mg + Multivitamin (Centrum) + "Better Bodies ISO FIT isotonisch, Sportgetränk mit Vitaminen und Mineralien"

Für mich ist das interessant, weil ich selber nehme nicht die Dosis von Vitaminen und Magnesium wie diese Athletin und habe vielleicht 2 mal pro Jahr ein Krampf.

mfg Serge
 
Muskelverkürtzung

Wie sieht es mit einer Muskelverkürtzung auf im Waden und Quadricebs Bereich?:confused:

mfg Serge
 
Noch was zu den Wadenkrämpfen
















Wadenkrämpfe!
Oft passiert es in der Nacht. Die Wade krampft, und ein unerträglicher Schmerz durchfährt das Bein. Manchmal geht der Krampf bis in den Fuß, so dass sich die Zehen zur Fußsohle hin zusammenziehen. Die Ursachen hierfür können sehr unterschiedlicher Natur sein, z. B. Flüssigkeitsmangel. Er tritt besonders in der warmen Jahreszeit auf und wird häufig durch zu geringe Flüssigkeitszufuhr oder Abführmittel hervorgerufen. Viel öfter jedoch ist ein Magnesium- oder Kalziummangel für Wadenkrämpfe verantwortlich. Andrea Lueg hat sich erkundigt, wie Wadenkrämpfe rasch wieder verschwinden können.





Sie kommen meist plötzlich, oft beim Sport oder beim Schwimmen im kalten Wasser und tun ausgesprochen weh: Wadenkrämpfe. 60 Prozent der Deutschen hatten schon mal einen. Stark vereinfacht gesagt zieht sich der Muskel dabei zwar zusammen, entspannt sich aber nicht wieder. Warum genau das geschieht, ist noch nicht endgültig geklärt. Was im Notfall aber schnell hilft, erklärt Dr. Klaus-Peter Lau aus Niederkassel:

Das einfachste ist, dass man den Muskel dehnt, bei den Wadenkrämpfen heißt das die Zehen in Richtung Nase ziehen und nach wenigen Sekunden wird sich dann der Krampf langsam auflösen.

Besonders ältere Menschen werden oft von Wadenkrämpfen geplagt. Wenn solche Krämpfe aber nicht nur gelegentlich nach einer Belastung auftreten, sondern sehr oft, womöglich sogar jeden Abend oder jede Nacht, dann sollte man einen Arzt zu Rate ziehen.

Dabei sind zwei Gruppen eigentlich zu unterscheiden, die eine Gruppe, für die wird man nie eine Ursache finden, das hat man, wie man Schluckauf hat zum Beispiel. Es gibt aber auch Wadenkrämpfe, die auf Krankheiten schließen lassen, dazu gehören unter anderem zunächst mal die Gefäßerkrankungen, sowohl die venösen Erkrankungen wie Krampfadern, als auch die arteriellen Krankheiten, die Verschlusskrankheit, wie zum Beispiel das Raucherbein macht Wadenkrämpfe.

Auch Magnesiummangel kann zu Wadenkrämpfen führen. Er tritt unter anderem in der Schwangerschaft auf, weil der Körper dann einen höheren Bedarf hat. Aber auch bei chronischem Erbrechen oder Durchfall und...

...zum Beispiel Salzverlust bei zu vielem Schwitzen und nicht ausreichender Flüssigkeitszufuhr. Überhaupt Wasserverlust, gerade in den heißen Zeiten, wenn alte Menschen, zum Beispiel, die in der Regel nicht so ein ausgeprägtes Durstgefühl mehr haben zuwenig trinken, die können unter Wadenkrämpfen leiden.

Bei bestimmten Medikamenten treten Wadenkrämpfe als Nebenwirkung auf. Etwa wenn man blutdrucksenkende oder harntreibende Mittel einnimmt.

Und es gibt als letztes halt rein mechanische Probleme und diese mechanischen Probleme, das sind unter anderem Erkrankungen der Lendenwirbelsäule, wo die Nerven irritiert werden oder auch Fußgewölbestörungen, wie Senkfuß, Spreizfuß, die durch chronische Fehlbelastungen zu Wadenkrämpfen führen.

Wer Probleme mit der Schilddrüse hat oder an Diabetes leidet, ist ebenfalls häufig betroffen. Die genaue Ursache der Wadenkrämpfe sollte auf jeden Fall ein Arzt abklären, der dann auch entscheidet, ob Magnesium eingenommen werden sollte, die Durchblutung angeregt werden muss oder eine andere Therapie sinnvoll ist. Mit Abführ- und Entwässerungstabletten, die dem Körper Flüssigkeit entziehen, sollte man besser sparsam umgehen. Auch Alkohol und Nikotin sind ungünstig. Manchen Betroffenen helfen zur Vorbeugung Massagen, Wärme- und Kälteanwendungen, Kompressionsverbände oder Gymnastik. Damit man möglichst unverkrampft durchs Leben gehen kann.
Gruss Markus
 
Wäre auch ein möglicher Grund. Wenn schon der Versuch mit Mineralstoffen erfolglos war, würde ich mir über die Möglichkeit einer Medikamentennebenwirkung Gedanken machen. Vorrausgesetzt natürlich, es werden Medikamente genommen. Bei Frauen kommt man da am ehesten auf die "Pille". Krämpfe sind eine Nebenwirkung oraler Kontrazeptiva. Wenn andere Ursachen auszuschließen sind, hilft u. U. ein Wechsel des Präparates.

jeckyll
 
Muskelverkürzung

Ich Tippe auf eine Muskelverkürzung und zuwenig Elektrolyte.

Die Athletin macht jetzt regelmässig div. Dehnübungen für die
Waden und Oberschenkel. Die Flüssigkeitszufuhr und die Magnesium / Vitamin-Mineral Dosis wurde gleich behaltet.
Resultat nach 2 Wochen: die Krämpfe wurden um 80% reduziert, trotz der enormen Hitzewelle in den letzten 2 Wochen.

Was denkt ihr, bitte um eure Meinung?

mfg Serge
 
Wenn sie vorher wenig gedehnt hat und der Ruhetonus deshalb entsprechend hoch war ist natürlich auch die Krampfgefahr höher.

Gruss Skyguide
 
@ Skiguide; Tonus

Was bedeutet für dich Muskeltonus?

Ist er zu hoch, dann ist das nicht gut.
Ist er zu tief ist das auch nicht gut.
Also, was ist ein guter Tonus?
Meine erfahrung ist aber, dass wenn der Muskeltonus zu tief ist, das dieser dann bei hohen Belastungen kaputt gehen kann "Muskelfaserriss oder Muskelabriss". Ich gehe einen Tag vor einem schweren Training nie in die Sauna oder zu Massage. Weil der Tonus zu tief ist. Was sagst du dazu?
 
1 Tag vor einer intensiven Belastung ist Massage eh nicht sinnvoll, da sonst die Glykogenspeicher praktisch leer sind und die Leistungsfähigkeit zu tief ist. Ich empfehle für maximale Einsatzfähigkeit 48 Stunden.
Ein tiefer Ruhetonus wäre aus gesundheitlicher Sicht m.E. anzustreben. Für hohe Belastung muss dieser dann allerdings im Rahmen des Aufwärmens entsprechend aufgebaut werden, sonst besteht ein Verletzungsrisiko.

Grundsätzlich ist der Stoffaustausch und damit die Regeneration bei tiefem Tonus besser.

Gruss Skyguide
 
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