Knieproblem bei meiner Oma

basinus

New member
Nicht lachen, ist ernst. Der alten Dame gehts nicht so gut.

So war schon bei einem Orthopäden. Der hatte nach dem Röntgen festgestellt, daß ein Knorpel ziemlich abgenutzt ist. Er hat ihr Einlagen verschrieben. Daß das Ganze nicht von einen Tag auf den anderen weg ist, ist mir klar. Aber was könnte sie machen, um die Schmerzen etwas zu lindern. Beim Radfahren merkt sie nix. Nur beim gehen, besonders beim Treppensteigen. Der Schmerz ist an der Knieinnenseite, neben der Kniescheibe. Ich hätte spontan auf Meniskus getippt, da der Schmerz beim "nach-innen-kippen" enorm zunimmt.

Ich habe ihr zu einem Kühlgel geraten (Diclofenac oder sowas), eine Krücke zu benutzen um die Belastung etwas wegzunehmen und nach Möglichkeit mit dem Rad zu fahren. Ist das OK so? Könnte man mit Wobenzym nachhelfen, da dies ja angeblich "gut für die Gelenke" sein soll?

Wer weiß Rat?
 
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Re: Knieproblem bei meiner Oma
sag ihr doch mal sie solls mit nem kühlgel für rennpferde probieren, das hat meinem opa auch geholfen. :D
 
Benny2 schrieb:
und ich würde sagen warte auf jemanden der ahnung hat ;)

ist net böse gemeint kaffir ;) :D

keine vorschnellen urteile bitte. ;)
mein opa hat was chronisches am knie und der benutzt nur noch das zeuch und es hilft bei ihm. ein weiterer vorteil ist, dass es im vergleich wirklich billig ist.
 
Hat meiner Vermieter (71 Jahre) auch gehabt. Der hat sich dann irgendwas operativ ins Knie einsetzen lassen (müssen), frag' mich jetzt aber bitte nicht, was genau. Ich mag sowas eigentlich immer nicht hören und hab's mir daher nicht gemerkt. :rolleyes:

Bin mir aber sicher, dass Dir unser "Doc" weiterhelfen kann.

v.H.
 
nächste mal weniger Gewicht bei Kniebeugen nehmen :rolleyes:

MUAHAHAHAHAA

sorry musste sein! :D

Gruß
BLOOD
 
Bei der alten Dame dürfte eine Gonarthrose vorliegen. Also ein Gelenkverschleiß des Kniegelenks.

KEINE Kälte. Wird meist schlimmer dabei. Lokale Wärme ist wesentlich besser. Entsprechend auch bei kälteren Temperaturen darauf achten, daß die Knie warm bleiben. Radfahren ist hervorragend, hier sollte wenig Widerstand gewählt werden. Hauptaugenmerk liegt auf der Bewegung des Knies an sich. Normales Gehen ist auch gut, in der Ebene, nicht bergauf, bergab.

Keine Gehhilfen, wenn nicht unbedingt notwendig. Entlasten ist nur sinnvoll, wenn die Beschwerden stark sind und durch weitere Bewegung verschlimmert werden. Andernfalls erreicht man durch die Entlastung eher das Gegenteil. ein "Anlaufschmerz" bei beginnender Bewegung (zum Beispiel nach dem Aufstehen am Morgen) ist hierbei normal. Typischerweise wird es im Lauf des Tages eher besser.

Dinge wie Wobenzym o. ä. helfen hier wenig. Ein sog. nichtsteroidales Antirheumatikum, wie Diclofenac in Tablettenform kann man bei akuter Schmerzsymptomatik nehmen. Das Gel kannst Du vergessen hierbei.


jeckyll
 
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Re: Knieproblem bei meiner Oma
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