Del Piero
New member
Hi Leute,ich wollte mal mit folgendem Bericht ne Diskussion starten.
Wäre cool,wenn sich auch paar Leute mit eigenen Erfahrungen beteiligen.
>Fettarme Diät wirkt genauso gut wie Atkins-Methode
Quelle: http://www.aerztlichepraxis.de
Fettreduzierte Diäten sind auf lange Sicht genauso effektiv wie die umstrittene Atkins-Methode, wie dänische Wissenschaftler jetzt nachgewiesen haben. Ihre Untersuchung ist in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "The Lancet" veröffentlicht.
Die Atkins-Diät basiert darauf, den Kohlenhydrat-Anteil in der Nahrung zu reduzieren. Übergewichtige nehmen zwar mit diesem Konzept in den ersten sechs Monaten stärker ab als mit einer fettreduzierten Ernährung, berichten die Forscher. Doch nach einem Jahr sei die Gewichtsbilanz bei beiden Methoden ausgeglichen.
Nach Ansicht der Wissenschaftler speckten die Atkins-Probanden vor allem deshalb ab, weil sie an der einseitigen Kost dieser Diät schnell den Geschmack verlieren. "Die Monotonie und Schlichtheit dieser Diät scheint den Appetit und die Nahrungsaufnahme zu bremsen", vermutet Studienleiter Arne Astrup von der Universität Kopenhagen.
Drei Studien, drei einheitliche Ergebnisse
Astrup und sein Team begutachteten in ihrer Arbeit drei Ernährungsstudien aus den letzten zwei Jahren:
In der ersten Studie waren 132 fettleibige Probanden auf eine kohlenhydratreduzierte beziehungsweise auf eine fettreduzierte Diät gesetzt worden. Nach sechs Monaten hatten die Atkins-Kandidaten durchschnittlich 3,9 Kilogramm mehr Gewicht verloren als die Teilnehmer der "fettarmen" Gruppe. Nach 12 Monaten jedoch war der Gewichtsverlust in beiden Gruppen gleich.
Die zweite Studie verglich die Abnehm-Erfolge von 53 stark übergewichtigen Frauen, die es jeweils mit weniger Fett oder mit weniger Kohlenhydraten versuchten. Das Ergebnis glich der ersten Studie: Die Kohlenhydrat-Reduktion nach Atkins schlug mit 8,5 Kilogramm weniger zu Buche, die Fettreduktion mit 3,9 Kilogramm.
In einer dritten Studie hatten sich 63 Personen bereit erklärt, nach Atkins oder nach einer fettreduzierten Methode abzuspecken. Auch hier lagen nach einem halben Jahr die Atkins-Teilnehmer in puncto Gewichtsverlust deutlich vorn, doch nach einem Jahr gab es keine messbaren Unterschiede mehr zwischen beiden Gruppen.
Herzkrankheiten verhindert, Krebsrisiko erhöht?
Die Reduzierung des Kohlehydrat-Anteils, auf die die Atkins-Methode setzt, scheint nach der dänischen Studie das Risiko von Herzkrankheiten zu senken. Doch andererseits könnte die nach Atkins vorgeschriebene eingeschränkte Aufnahme von Gemüse, Obst, Vollkornbrot und Getreide das Krebsrisiko erhöhen, warnen die Forscher.
Sie empfehlen Abnehmwilligen, lieber auf fettarme Diäten zu setzen also auf die kurzfristig Erfolg versprechenden kohlehydratarmen Methoden. Ihr Resumee: "Die zuverlässigste Empfehlung für Menschen, die dauerhaft abnehmen wollen, ist die Umstellung auf eine kalorien- und fettreduzierte Ernährung in Kombination mit sportlicher Aktivität".
Mfg Del Piero
Wäre cool,wenn sich auch paar Leute mit eigenen Erfahrungen beteiligen.
>Fettarme Diät wirkt genauso gut wie Atkins-Methode
Quelle: http://www.aerztlichepraxis.de
Fettreduzierte Diäten sind auf lange Sicht genauso effektiv wie die umstrittene Atkins-Methode, wie dänische Wissenschaftler jetzt nachgewiesen haben. Ihre Untersuchung ist in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "The Lancet" veröffentlicht.
Die Atkins-Diät basiert darauf, den Kohlenhydrat-Anteil in der Nahrung zu reduzieren. Übergewichtige nehmen zwar mit diesem Konzept in den ersten sechs Monaten stärker ab als mit einer fettreduzierten Ernährung, berichten die Forscher. Doch nach einem Jahr sei die Gewichtsbilanz bei beiden Methoden ausgeglichen.
Nach Ansicht der Wissenschaftler speckten die Atkins-Probanden vor allem deshalb ab, weil sie an der einseitigen Kost dieser Diät schnell den Geschmack verlieren. "Die Monotonie und Schlichtheit dieser Diät scheint den Appetit und die Nahrungsaufnahme zu bremsen", vermutet Studienleiter Arne Astrup von der Universität Kopenhagen.
Drei Studien, drei einheitliche Ergebnisse
Astrup und sein Team begutachteten in ihrer Arbeit drei Ernährungsstudien aus den letzten zwei Jahren:
In der ersten Studie waren 132 fettleibige Probanden auf eine kohlenhydratreduzierte beziehungsweise auf eine fettreduzierte Diät gesetzt worden. Nach sechs Monaten hatten die Atkins-Kandidaten durchschnittlich 3,9 Kilogramm mehr Gewicht verloren als die Teilnehmer der "fettarmen" Gruppe. Nach 12 Monaten jedoch war der Gewichtsverlust in beiden Gruppen gleich.
Die zweite Studie verglich die Abnehm-Erfolge von 53 stark übergewichtigen Frauen, die es jeweils mit weniger Fett oder mit weniger Kohlenhydraten versuchten. Das Ergebnis glich der ersten Studie: Die Kohlenhydrat-Reduktion nach Atkins schlug mit 8,5 Kilogramm weniger zu Buche, die Fettreduktion mit 3,9 Kilogramm.
In einer dritten Studie hatten sich 63 Personen bereit erklärt, nach Atkins oder nach einer fettreduzierten Methode abzuspecken. Auch hier lagen nach einem halben Jahr die Atkins-Teilnehmer in puncto Gewichtsverlust deutlich vorn, doch nach einem Jahr gab es keine messbaren Unterschiede mehr zwischen beiden Gruppen.
Herzkrankheiten verhindert, Krebsrisiko erhöht?
Die Reduzierung des Kohlehydrat-Anteils, auf die die Atkins-Methode setzt, scheint nach der dänischen Studie das Risiko von Herzkrankheiten zu senken. Doch andererseits könnte die nach Atkins vorgeschriebene eingeschränkte Aufnahme von Gemüse, Obst, Vollkornbrot und Getreide das Krebsrisiko erhöhen, warnen die Forscher.
Sie empfehlen Abnehmwilligen, lieber auf fettarme Diäten zu setzen also auf die kurzfristig Erfolg versprechenden kohlehydratarmen Methoden. Ihr Resumee: "Die zuverlässigste Empfehlung für Menschen, die dauerhaft abnehmen wollen, ist die Umstellung auf eine kalorien- und fettreduzierte Ernährung in Kombination mit sportlicher Aktivität".
Mfg Del Piero