immer wieder Probleme mit der Brustwirbelsäule

Anonym

New member
Hallo,
ich trainiere seit 4 Jahren im Fitnessstudio. Seit einem Jahr habe ich immer wieder Probleme mit der Brustwirbelsäule und dem Rippenansätzen am Brustbein. Wenn die Schmerzen besonders stark sind, gehe ich zum Arzt, werde dort eingerenkt, dann wird es besser. Richtig weg gehen die Schmerzen leider nicht mehr, außer wenn ich mein Krafttraining eine Weile weglasse. Ich kann und will jedoch nicht darauf verzichten. Hat irgendwer hier ähnliche Probleme und vielleicht für sich eine Lösung oder einen speziellen Trainingsplan gefunden?

Gruß, A.
 
tja, die üblichen Übungen eben. Latzzug, Rudermaschine (oben, unten), Butterfly revers, Bankdrücken, Butterfly, Seitheben, Hyperextension für den Rücken, Bizepscurls, verschiedene Tricepsübungen und das übliche Bauch- und Beintraining. Natürlich mach ich splitte ich die o. g. Übungen auf und mache meistens 2-3 verschiedene für den Rücken und 1 für die Brust. Ich wechsle zwischen 3er Sätzen 10-12 Wdhg. Oder mehr Gewicht und nur 6-8 Wdhg.
 
Lass Dich mal röntgen (evtl. von einem anderen Arzt!). Ich habe seit rund 3 Jahren Schmerzen im Kreuz. Nachdem mein Hausarzt immer sagte, es sei ein muskuläres Problem, liess ich mich von einem Sportmediziner durchchecken. Dieser schickte mich zum Röntgen und es wurde eine Wachstumsstörung an der Wirbelsäule festgestellt (ab dem 8. Brustwirbel). Diese ist nicht schädlich, sondern lediglich schmerzhaft. Diese Schmerzen können durch viel Bewegung und Dehnübungen (z.B. das "Einrenken" das Dein Arzt macht) gelindert werden. Ach ja, die Wachstumsstörung nennt sich Scheuermann-Veränderung. Lass Dich mal genau untersuchen! Kann nie schaden!
 
oha, dat klingt aber nicht so toll.
Da ich die Beschwerden schon ein schönes Weilchen habe, war ich schon bei diversen Ärzten und bin auch schon 2 x geröngt worden. Alle Befunden negativ.
Interessanterweise hören die Probleme ja auch auf, wenn ich nicht mehr trainiere.....habe mich schon gefragt ob das so etwas ähnliches wie eine Sehnscheidenentzündung durch Überlastung sein könnte...

Gib´s denn sowas an so einer Stelle?
 
vergiss mal die butterflies

und überhaupt deine isolierten übungen. mach mal nur die komplexen grundübungen.
als spezialübung für den BWS-bereich: aufrechtes sitzen auf flachbank, KH in beide hände, waagrecht nach vorne strecken (fast gestreckter ellbogen), wobei die KH waagrecht gehalten werden (daumen zeigen zueinander), dann langsam in gleicher höhe nach hinten führen, soweit möglich, dann wieder langsam nach vorn, bis sich die KH berühren. betonung auf langsam! gewicht der KH so wählen, dass ca. 6 wh möglich sind.
und kein dehnen - weder vor, noch während, noch nach dem krafttraining!
gruß, kurt
 
Re: vergiss mal die butterflies

Hm, was meinst Du mit komplexen Grundübungen? Viel mehr als die Standartübungen mache ich ja nicht.....

Sehe überigens gerade, dass ich vergessen habe zu erwähnen, das die Schmerzen natürlich auch im Schulter/Nackenbereich vorhanden sind. Habe schon überlegt, dass es daran liegen könnte, dass ich vielleicht zuviel Gewicht nehme....aber von der Muskulatur her schaffe ich meine Gewichte ganz gut. Es ist also möglich die Übung langsam und kontrolliert (ohne reissen) auszuführen. Kann da dennoch ein Zusammenhang bestehen?
 
komplexe Grundübungen

bzw. "komplexe hauptübungen": siehe archiv (es vergeht kaum ein tag, wo diese nicht zur sprache kommen!):
- squats (tiefe kniebeugen)
- kreuzheben
- bankdrücken
- klimmzüge/latissimuszüge/bankziehen/rudern vorgebeugt
- schulterdrücken (nackendrücken/frontdrücken)
hohe widesrstände führen zu einer entsprechenden muskelermüdung, nicht zu nachhaltigen schmerzen. diese entstehen durch eine fehlerhafte ausführung der übungen.
und nicht vergessen: kein dehnen vor/während/nach einem krafttraining!
gruß, kurt
 
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