Gute Nachrichten von der Dopingfront:

chianti

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http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/getArticleSZ.php?artikel=artikel2877.php, Ausschnitte (Hervorhebungen von mir):

Die SZ sprach darüber mit dem Kopenhagener Antidoping-Experten Rasmus Damsgaard.Damsgaard ist Sprecher der dänischen Antidopingagentur (ADD) und begleitet als medizinischer Experte das Bluttest- Programm des Internationalen Skiverbandes (Fis).
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Damsgaard: Ich weiß aus den Kontrollergebnissen der deutschen Langläufer, dass ihre Blutwerte genauso normal aussehen wie immer. Es ist überhaupt so, dass das ganze Feld der Langläufer sehr viel besser aussieht als früher. Der durchschnittliche Hämoglobinwert, der ab einer gewissen Höhe ein Zeichen für den Konsum von Blutdopingmitteln sein kann, ist deutlich zurückgegangen seit dem vergangenen Jahr, obwohl sie da schon normal waren verglichen mit den Werten der Normalbevölkerung. Und er ist überdeutlich zurückgegangen, wenn man 1999 mit 2001 vergleicht.

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Es ist deutlich zu sehen, dass das gesamte Feld der Langläufer so sauber ist wie nie zuvor. Aber die Geschichte hat gezeigt, dass es immer wieder jemanden gibt, der aus der Reihe fällt und neue Wege findet, um seine Leistung zu steigern.

SZ: Kennt man Möglichkeiten für diese neuen Wege?

Damsgaard: Es gibt das Medikament Hemopure. Es wird in Amerika und Südafrika medizinisch angewandt, um akuten Blutverlust zu verhindern. Wir nennen es künstliches Blut, es ist Hämoglobin von Kühen. Und das, glaubt man, hat Leistung steigernde Wirkung. Das könnte möglicherweise verwendet werden.

SZ: Das ist nicht nachweisbar?

Damsgaard: Zumindest ist es in der wissenschaftlichen Literatur noch nicht als positives Testergebnis aufgetaucht. Aber es passt überhaupt nicht zum menschlichen Körper. Es sollte kein Problem sein, das nachzuweisen.

SZ: Kommen von solchen Eventualitäten auch solche Gerüchte wie zuletzt über die Deutschen?

Damsgaard: Keine Ahnung, aber ich kann ein Argument aufnehmen, das gegen dopende Deutsche spricht. Es hat in den vergangenen Jahren eine Veränderung in der Langlauf-Elite gegeben: Die alten Großmächte gewinnen nicht mehr so leicht. Wo sind sie? Stattdessen kommen Nationen wie Deutschland auf. Vielleicht rennen die Deutschen jetzt endlich gegen normale, nicht gedopte Läufer, und man sieht, dass sie doch nicht so schlecht sind, wie sie lange zu sein schienen. Vielleicht hängt ihre Stärke damit zusammen, dass das Feld sauberer ist.

Interview: Thomas Hahn
 
Schon geht's los - oder wars die Unterdruckkammer?

Kaisa Varis (FIN) und Swetlana Nagejkina (BLR) mit 5 Tagen "Schutzsperre" wegen zu hohem Hämatokritwert belegt:
http://www.sueddeutsche.de/index.php?url=&nurl=&datei=newsshow.php&newsid=dpa.iptc-bdt-20030218-568-dpa_3449626&newsid2=Sport
 
Damsgaard soll ein Experte sein???

vielleicht sollte er mal meinen doping-artikel auf meiner homepage lesen:winke:
gruß, kurt
 
Re: Gott sei dank...

In Antwort auf:

Vielleicht rennen die Deutschen jetzt endlich gegen normale, nicht gedopte Läufer, und man sieht, dass sie doch nicht so schlecht sind, wie sie lange zu sein schienen.

...Endlich!!! Die Deutschen haben das Doping entdeckt!
 
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