Frage an Kurt oder alle

Anonym

New member
Hallo Kurt
Ich habe eine Frage:
Bin 1.69 cm wiege 73 kg und habe einen Fettanteil von 25,2%
bin weiblich und 34 Jahre alt
laut BMI bin ich übergewichtig was ist jetzt aussagekräftiger der Fettanteil oder der BMI bis vor zwei Jahren wog ich noch 5O Kilo mehr treibe 3-4 x wöchentlich Ausdauersport ( Joggen u Nordic Walken) schaffe es aber nich die 4 Kg noch abzunehmen. Auch mein Fettanteil un mein Gewicht ist seit ca 8 Monaten in etwa immer gleich. Was kann ich noch tun??
Brauche dringend deinen Rat
 
Die letzten 4 kg...

... brauchen Die meiste Geduld. :winke:

Vergiss bitte den BMI und den Fettanteil und freue Dich erst mal über Deinen sensationellen Erfolg. 50 kg abzunehmen ist eine starke Leistung.

Kann es sein, dass Du Dich mit Deinem neuen Gewicht so wohl fühlst, dass Du nicht bereit bist ernsthaft gegen die letzten 4 kg vorzugehen? Bei mir war es nämlich so, dass ich nach einer deutlichen Gewichtsabnahme viel zu zufrieden mit dem Erreichten war, um mich nochmals einzuschränken.
Nach einer längeren Pause, in der ich mich langsam an das neue Gewicht und das neue Körpergefühl gewöhnt hatte, veschwanden auch die letzten überflüssigen Kilos.

Habe einfach Geduld und lasse Dir Zeit. Solltest Du Dich mit Deinem Gewicht wirklich noch unwohl fühlen, wirst Du die letzten 4 kg auch irgendwann abnehmen. Aber jetzt genieße erst mal Deinen Erfolg.

LG Christiane
 
Hi
meiner Meinung nach ist der BMI UND der KFA massgebend, und zwar folgendermassen:
Wenn du einen BMI von 25.5 hast (73kg auf 1.69m) und trotzdem einen KFA von 25% hast, was für Frauen in den 30ern noch in der Bandbreite liegt, dann weisst das darauf hin, dass du eben auch einen relativ höheren Muskelmassen-Anteil hast als andere.
Nimm mal das extrembeispiel von Bodybuilder oder Kraftsportler: die haben alle einen BMI von weit über 25 Punkten, aber eben alles Muskeln - ob natural oder mit Ana's ist wieder eine Frage für sich.... :)

Grüsse
 
Ich finde der BMI ist sowieso nur für den absoluten Durschnittsmensch gemacht, zwar berücksichtigt er die Körpergrösse aber bei mir stelle ich folgendes fest:

Ich wiege 113kg @ 194cm bin also recht gross aber habe einen BMI von etwas über 30, also "stark übergewichtig". Nun schätzen mich die Leute aber überhaupt nicht "stark übergewichtig" ein. Letztens hat mich jemand wieder auf 90 geschätzt. Als ich 125kg wog hat mich einer auch mal auf 98kg geschätzt.
Wenn ich einen BMI von 30 habe sehe ich kaum so dick aus wie jemand mit 170cm und einem BMI von 30 ... kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Gruss
dmtec
 
Ja das ist es eben: Der BMI kann nicht pauschal gelten!!
Wenn jemand eben "von Natur aus kräftig gebaut" ist, dh.
genetisch bedingt relativ viel Muskelmasse besitzt, dann ist der Bereich von 20-25 Punkten für Normalgewicht zu tief.
Wie gesagt: Bei einem solchen Menschen von Übergewicht zu sprechen ist Schwachsinn, denn das würde ja implizieren, dass man abnehmen müsste, was wiederum einen Abbau von Muskelmasse zur Folge hätte.
Darum müsste man den optimalen BMI bereich anhand des KFA für jeden Menschen individuell bestimmen.
Genauso kann ein kenianischer Marathonläufer, der vielleicht einen BMI von 19 oder noch tiefer hat, nicht als untergewichtig gelten, weil er von seinen Erbanlagen her nicht
wenig Mukelmasse und wenig Fett hat, also nur "Haut und Knochen" ist. Trotzdem ist dieser Kenianer kerngesund und leistungsfähig.
Der BMI darf also niemals absolut angewedet werden, sondern muss immer individuell angepasst sein (Genau so wie die Formel HFmax=220-Lebensalter).

Grüsse
 
die Antwort steht schon x-mal im Archiv!

ich empfehle dir die postings von thomas markmann zum "BMI". der BMI gilt für ein "normkollektiv" und ist im einzelfall nicht "gültig". dass die body composition nicht anhand des gewichts und auch nicht anhand des BMI zu evaluieren ist, haben wir schon oft betont.
auch dir stelle ich die sinnfrage nach den "letzten 4 kilos"...
lg, kurt
 
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