Fettreduktion die Zweite

flex77

New member
Hallo Leute!

Ich habe vor kurzem schonmal einen Thread zum Thema "Fettreduktion" eröffnet, wobei aber größtenteils meine Fragen nicht beantwortet wurden. Deshalb bin ich einfach mal so frech und frage nochmal nach, mit der Bitte, auf meine Fragen einzugehen und den Beitrag zu begründen, und nicht einfach die vermeintlich beste Methode zum Fettabbau zu beschreiben. Für Meinungen der Mods bin ich natürlich besonders dankbar.

Ich möchte innerhalb von 4-6 Wochen 2-3kg Fett abbauen, dabei jedoch weiter Muskelmasse aufbauen. Ich hatte die Idee, normal weiterzutrainieren (ohne Kardio) und erst am Ende der Frist ca. 3 Tage nichts oder kaum etwas (evtl. Proteinshakes) zu essen. Ich durfte letztes Jahr aufgrund einer üblen Darminfektion ca 3 Tage nichts essen (ausser Zuckerlösung intravenös), und habe bei dieser Gelegenheit ca. 2kg abgenommen. Dies ist sicher nicht auf einen Flüssigkeitsverlust zurückzuführen. Trinken durfte ich nämlich.

Die Frage ist: ist dies sinnvoll, bzw. aus medizinischer Sicht bedenklich? Oder verliere ich hierbei (trotz Proteinzufuhr) sichtbar an Muskelmasse? Ist ein Jojo-Effekt zu erwarten?

Dann noch was zum Thema Kardio: Ich hab natürlich auch die Option, neben dem Krafttraining 3 bis 4 mal wöchentlich Kardio zu machen. Ich würde dies dann immer direkt nach dem Gewichtetraining machen, da ich dies für den geeignetsten Zeitpunkt halte. Da der Masseaufbau erst einige Zeit nach dem Training beginnt, hätte das Kardiotraining also keinen negativen Einfluss auf den Masseaufbau, da der Körper in den Regenerationsphasen ohne energieraubende Belastung bleibt. Sehe ich das richtig, oder hab ich einen Denkfehler drin?

Fragen über Fragen. Und nochmal, ich will jetzt nicht von jedem persönlich die bevorzugte Fettabbau-methode wissen, sondern lediglich die konkrete Beantwortung meiner Fragen mit Begründung.

Vielen Dank für eure Hilfe und viel Erfolg beim Training,

J.
 
A

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Re: Fettreduktion die Zweite
Mich wuerde auch sehr interessieren, ob Kardio nach Gewichtetraining irgenwelche negative Auswirkungen fuer den kurz davor belasteten Muskel hat. Ist es widerspruechlich direkt nach dem Training ca 45-60 Minuten Kardio zu betreiben, oder hat flex77 recht?
 
Hi flex,

Fettabbau und Muskelaufbau gleichzeitig ist fast nicht möglich!!!

Das mit deiner Idee ist nicht sinnvoll. Proteinzufuhr immer hochhalten und auch Kohlenhydrate brauchst du, wie auch fett.

Um abzunehmen ist es wichtig ein kaloriendefizit herbeizuführen, am besten gelingt dir dies über eine ausgewogene Ernährung.

Wenn du so vorgehts, wie beschrieben, dann wisrt du womöglich Muskelmasse verlieren und schlecht wird es dir obendrein gehen. Vergiß es !!!

Cardiotrainig nach dem Krafttraining würd ich nicht machen. besser an den anderen Trainingstagen (für Fettabbau bringt das sowieso nicht viel!). Zuviel Cardio bewirkt ein Absinken des testospiegels, auch wird durch zuviel Trainingszeit insgesamt Cortisol verstärkt produziert und das ist für den Muskelerhalt wenig sinnvoll.

Gruß,
Shootingstar
 
Kein Wasserverlust ???? DOCH !

Hi , Flex77 !

Mag ja sein , daß Du in der Zeit , in der Du nichts essen durftest , durchaus trinken durftest , aber SORRY : Das allein bestimmt den Wasserhaushalt deines Körpers nicht !!! Dein Fall scheint im Übrigen in der Tat ein TYPISCHER HUNGERKUR-WASSERVERLUST-FALL zu sein , da wärend einer Hungerkur von 2 Tagen deine Glykogen-Reserven (Kohlehydrat-Reserven in der Leber) aufgebraucht werden und somit das Wasser , an dem sie gebunden waren ( 1g pro kcal ), auch ausgeschieden wird -> Das wären dann bei einem Verlust von etwa 2000 kcal Glykogen ( , die etwa gespeichert werden können ) tatsächlich 2 Kg WASSERVERLUST !!!! DIE ERSTEN VERLORENEN KILOS BEIM FASTEN SIND IMMER WASSER !!!!!!!!!!
 
Fast hätte ich's vergessen : @shootingstar :

Wieso soll Masseaufbau und Fettabbau ein Wiederspruch sein ?
Wenn du eine (nicht zu stark) kalorienreduzierte Diät mit dennoch genügender Protein-Zufuhr (1-1,5 g pro kg Körpergewicht pro Tag ) durchführst , wo soll denn da das Problem liegen ?!
'Habe erst kürzlich in Schwarzeneggers Klassiker "Bodybuilding für Männer" über den Fettabbau folgendes (S.279) gelesen:
"(1) Weniger Essen . (2) Mehr Training" -> also nichts anderes als eine negative Kalorienbilanz ! Und von Masseverlust schreibt Arnie da nix !
 
Hi duefer,

Fettabbau und Muskelaufbau gleichzeitig funktionieren bis zu einem gewissen Level. Wenn du aber schon ein wenig trainiert bist und auch schon länger auf deine Ernährung achtest, dann wirst du keine Fortschritte machen.

Ansonsten stelle ich dich als meinen privaten Trainer ein!!!

Gruß,
Star
 
@flex77

Mit dem Wasserverlust hat duefer schon recht. Jedes Gramm Glykogen bindet 3g Wasser. Beim Fasten werden die Glykogenreserven angegriffen, das Wasser entsprechend ausgeschieden. Demzufolge ist Deine Idee mit dem 2-3-Tägigen Fasten nicht sinnvoll.
Um 3 kg Fett abzubauen, mußt Du entsprechend 21000kcal mehr verbrauchen als Du zuführst. In 3 Tagen funktioniert das nicht.
Die Frage ist: ist dies sinnvoll, bzw. aus medizinischer Sicht bedenklich?
Sinnvoll nein, bedenklich auch nicht.
Oder verliere ich hierbei (trotz Proteinzufuhr) sichtbar an Muskelmasse?
In 3 Tagen ist nichts wesentliches zu erwarten.
Ist ein Jojo-Effekt zu erwarten?
Ja, sobald Du wieder KH zuführst, Glykogen einlagerst, wirst Du auch das verlorene Wasser wieder einlagern.

Ich hab natürlich auch die Option, neben dem Krafttraining 3 bis 4 mal wöchentlich Kardio zu machen.
Kannst Du machen. Ich würde Intervalltraining für effektiver erachten.
Ich würde dies dann immer direkt nach dem Gewichtetraining machen, da ich dies für den geeignetsten Zeitpunkt halte. Da der Masseaufbau erst einige Zeit nach dem Training beginnt, hätte das Kardiotraining also keinen negativen Einfluss auf den Masseaufbau, da der Körper in den Regenerationsphasen ohne energieraubende Belastung bleibt. Sehe ich das richtig, oder hab ich einen Denkfehler drin?
Kannst Du zwar machen. Aber das greift zusätzlich die Glykogenspeicher an, die durch das vorangegangene Gewichtstraining schon beansprucht werden. Das resultiert in einer verminderten Leistungsfähigkeit. Nebenbei kommt es, in Abhängigkeit zur Gesamtdauer u. Intensität des Trainings, zusätzlicher Stressoren, individueller Regenerationsfähigkeit zur Abnahme des Testosteronspiegels und Erhöhung des Cortisolspiegelsnach dem Training.

jeckyll
 
Das resultiert in einer verminderten Leistungsfähigkeit. Nebenbei kommt es, in Abhängigkeit zur Gesamtdauer u. Intensität des Trainings, zusätzlicher Stressoren, individueller Regenerationsfähigkeit zur Abnahme des Testosteronspiegels und Erhöhung des Cortisolspiegelsnach dem Training.

Also, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, darf das Training eine bestimme Dauer bzw Intensitaet nicht ueberschreiten, richtig? Wieso sinkt der Testosteronspiegel dadurch? ich dachte der Testosteronspiegel ist ausschliesslich durch Sex beeinflussbar :confused: ... oder so. (Sorry fuer die vielleicht dummen Fragen, but i'm completely new to bb.)
Nur so ein Gedanke: man nehme die Freundin mit zum Training :D :D :D wuerde das helfen ?
 
Anaboler Effekt , oder so !

@shootingstar :

Danke , für Deine Antwort ! Kannst Du mir eventuell Material d.h. Links oder andere Lieteraturnachweise - oder sogar html's oder documents über diesen Anabolen Effekt zukommen lassen - also Material über die Unterstützung des Masseaufbaus durch mehr Körperfett ?

Gruß ,
duefer
 
@unozeps

Training ist eine Form von Streß. Dadurch folgt eine verminderte testikuläre Sekretion, d. h. die Hoden geben weniger Testosteron ins Blut ab.
Es gibt die Überlegung, daß bei hochausdauertrainierten Athleten die LH-Reaktion der Hypophyse auf die GnRH-Ausschüttung des Hypothalamus vermindert ist, was den Erniedrigten Testosteron-Ruhewert bei diesen Sportlern erklären würde.

Klar hilft es, wenn Du die Freundin mit zum Training nimmst. Kommt aufs Training an...........:D;)

jeckyll
 
A

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Re: Fettreduktion die Zweite
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