Fett reduzieren - läufts so?

Fx88 schrieb:
Ich muss auch mal eine Frage in den Raum stellen, kann jemand ein gutes Buch empfehlen, wie man sich an ne Defiphase rantastet?! Wo erklärt wird wie man abnimmt, was man am besten dafür tun sollte (sprich wann, wie oft welche cardio einheiten, welches Training) ... Merke, dass ich auf dem Gebiet einige Lücken habe.

Fx

"Defi" ist ja bei BBlern weniger auf Fettreduktion (Fettgehalt sollte eigentlich ganzjährlich beachtet werden ;) ), sondern mehr auf "Austrockung" gezielt: Sprich niedriger Fett- und Wassergehalt im Unterhautgewebe. Das kann man mit extremem KH- und Na-Defizit und viel Geschwitze (mit Ziel Wasserverlust) schon einiges drehen. Darum fahren ja so viele BBler auf die low/no-carb- Geschichten ab. Doch das ist gesundheitlich extrem bedenklich. Hinter jeder Wettkampfbühne steht ein ganzes Heer von Sanitätern mit Elektrolytlösungen, um die dehyrierten Riesen vor dem Kreislauftod zu retten, wenn sie diese "Hitzeschlacht" nicht überstehen.
Wenn Du nicht auf die Bühne willst, lass es und achte lieber auf eine ganzjährlich vernünftige Ernährung/ Energiebilanz.

Training bleibt eigentlich immer gleich. Du kannst halt etwas mehr Ausdauer für das Erreichen der negativen Energiebilanz erreichen. Das neben einer kcal-Reduktion (leicht) bringt Dich leicht ans Ziel, ohne dass Du irgendwelchen tollen Pläne schmieden musst oder Deinen Trainingsplan über den Haufen werfen musst.

Gruß
 
Eben diese ganze low/now-carb Geschichte finde ich auch Schwachsinn und ungesund denn somit fehlt ein wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernärung dasselbe ist der Gedanke möglichst kein Fett zu konsumieren man sollte wie gesagt das ganze Jahr über auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung schauen und beim Aufbau dann halt ein bisschen mehr essen aber auch nicht Unmengen und somit Körperfettgehalt ganz aus den Augen lassen sonst wirds dann umso schwerer beim definieren und viel Muskelmasse geht aufgrund langer negativer Energiebilanz verloren. Um das Körperfett zu reduzieren braucht es nicht solche Studien wie sie hier der Fall sind und man muss auch kein Genie sein. :rolleyes: Zwei Punkte sind beim Fett reduzieren wichtig

-Negative Energiebilanz (nicht zu hoch) Cardio ist dabei sehr hilfreich
-Ausreichende Proteinzufuhr (ca. 2g/kg Körpergewicht)

Und halt weiterhin beim Training reinhauen.

:D :cool:
 
@widar
Kann sein, dass es weniger bringt für meine Beinchen, aber
1.bringen mich meine Beine um wenn ich sie 6 Tage lang in Folge jeden Tag ran nehme (4x Ausdauer + 2x Training). Ich merk das manchmal schon am nächsten Tag wenn ich sie beim Ausdauertraining härter oder länger rangenommen habe. Irgendwann müssen sie sich ja auch mal erholen. ;)

2.sind meine Beine auch nicht sonderlich auseinandergegangen als ich sie im Fitness immer mit eingebaut hatte. Von daher seh ichs -wieder mit dem Hintergrund einer negativen Energiebilanz- als momentan nicht notwendig bzw. förderlich.

@glorious
Für alle die, dies nicht interessiert was in ihrem Körper abgeht und warum was wie funktioniert, sind das die perfekten Regeln.. :p :D

Man muss nicht aus allem ne Wissenschaft machen - da haste recht. Allerdings muss man ja auch nicht dumm sterben. Mir reichts nicht, einfach von irgendwem im Internet ein paar Brocken hingeworfen zu bekommen. Da könnte ja jeder kommen. :rolleyes: Muss alles schon bissl sinn machen. Ausserdem ists ja auch nicht gerade uninteressant. ;)
 
Widar schrieb:
@sebbel
Das mag bei extensiven Einheiten mit Ziel der Ökonomisierung der Herzleistung gelten. Doch über die Intensität sagt das wenig aus. Besser ist für Otto-Normal- Trainierenden die Wattzahl, die Geschwindigkeit, die Schritt-/ Umdrehungsfrequenz und die "Keuchgrenze."
Zum Testen der anaeroben Schwelle (beim Laufen, weil man hier keinen Widerstand messen kann) kann man es so halten: Eine Leistungsintensität wählen, die man wirklich nur 3 Minuten durchhält, bevor einem die Beine wegknicken. Dann die Leistung etwas reduzieren, so dass man sie gerade so längere Zeit halten kann. Dann hat man einen Anhaltspunkt für die Grenze zwischen Intervall und GAII- Training.
Die Herzfrequenz ist je nach Verdauungs- und Hydrationszustand sehr unterschiedlich (laufe mal mit vollem Magen und ohne Wasser oder in der Früh ohne eine vorherige Wasserzufuhr; dann laufe einmal mit leerem Magen und mit Wasser oder am Nachmittag). Die Schwankungen sind schon erheblich.

Gruß

Ist natürlich richtig, dass das Ganze abhängig ist von der jeweiligen Zielstellung. Allerdings macht eine Watt- oder Geschwindigkeitsangabe wenig Sinn, wenn kein Bezug hergestellt werden kann. Wenn mein Ziel maximaler Energieverbrauch ist, kann man das natürlich so halten. Wenn ich aber noch andere Ziele verfolge beim Ausdauertraining bzw. beim Training generell, gilt es den Körper optimal zu beanspruchen, um Ergebnisse bzw. Leistungsverbesserungen zu erzielen. Und die HF ist hier der Beanspruchungsparameter, welcher auch (empirisch ermittelt) mit dem Laktataufkommen korreliert, das u.a. Auskunft über die aktuelle Stoffwechsellage (aerobe, anaerobe etc. Energiebereitstellung) gibt. Demnach kann ich hier gezielt den Stoffwechsel unterschiedlich fordern: aerobe, anaerobe, spezifische Ausdauer trainieren. Allein anhand der Belastungsparameter W,V etc geht das schwerer, außer man ermittelt diese genau in einem Labor- (z.B. Ergometertest) oder Feldtest (z.B Conconi-Test).

Wo wir gerade bei Wattangaben oder Geschwindigkeitsangaben sind, so konnten wir bei sehr vielen Trainierenden feststellen, dass diese sich häufig überschätzen und in einem viel zu hohen bereich trainieren und eig. sehr stark am Ziel vorbei trainieren. Da ist die HF sicherlich ein verlässlicherer Parameter hinsichtlich der Trainingssteuerung, auch wenn diese manchmal Schwankungen (so groß sind sie noch nicht einmal) unterliegt. Da muss man dann eben halbwegs standardisieren (ausreichend trinken etc.)


Aber bevor wir zu sehr vom Thema abdriften...kommen wir wieder zur eigentlichen Frage zurück :)
 
@payback
Du trainierst die Beine beim KT also doch? Ich hatte es so verstanden, dass Du gar kein Beintraining machst.

Du hast recht: Die Zusammenhänge und Hintergründe sollte man schon kennen. Ansonsten wird man immer nur irgendwelchen "Plänen"/ "Rezepten" hinterherlaufen, ohne die richtigen Mechnismen zu kennen. Denn nur mit dem Wissen kann man seine eigenen Pläne bauen und unabhängig vorgehen.
Allerdings meinen viele BBler, sie seien fähig wissenschaftliche Studien zu evaluieren. Das ist in der Regel nicht der Fall.

Gruß
 
So, mal wieder n kurzer Lagebericht:

Sind jetzt bald wieder 2 Wochen um und leider sieht man immer noch nicht viel von den Bauchmuskeln. Die Optik hat sich, zumindest von der Frontansicht, nicht groß geändert. Ingesamt würd ich aber sagen, dass ich schon ein wenig Fett verloren habe.
Leider hab ich seit einer Woche ne Verletzung an der Wade/Achillessehne die Ausdauersport unmöglich macht. Das kommt natürlich erschwerend hinzu. Muss noch mehr wie vorher auf meine Ernährung achten. Dürfte aber trotzdem passen vom Kcal-Defizit. Auch wenns geringer ist wie vorher.
Meinen Beinen und meinem Hintern schmeckt die ganze Sache natürlich weniger. Hab den Eindruck, dass ich dort wesentlich mehr abnehme als am Oberkörper wo das Training die ganze Zeit weiterläuft.
Werd morgen zum Doc gehen und abklären lassen was Sache ist.
Hoff das ich vielleicht Ende der Woche das Ausdauertraining wieder aufnehmen kann. Ansonsten werd ich jetzt wohl alles mal so weiterlaufen lassen wie die ganze Zeit und hoffen, dass sich auch ohne den Sport weiterhin was tut.

Grüße
 
Na, dann passt es ja. Wo du an Fett verlierst, kannst du letztendlich nicht beeinflussen wie du ja sicher weißt.
 
Jup, das ist schon klar. Allerdings hab ich so gut wie nirgendwo fett ausser am Bauch.. Von daher hab ich gedacht, dass man nach 4 Wochen schon ein deutlicheres Ergebnis sehen sollte.. :?
Aber okay. Wird jetzt einfach mal noch 2-3 Wochen so weiter durchgezogen. Wenn sich weiterhin so wenig tut, werd ich wohl noch weiter irgendwie die Kcal reduzieren müssen.
 
INPUT < OUTPUT

Das ist die Abnehmformel seit Jesus Christus. Wer weniger zu sich nimmt, als er verbraucht, holt sich das Defizit aus den Muskeln - wenn er nicht trainiert. Bei gleichzeitigem Training und einer ausgewogenen Ernährung geht der Körper ans Fett. Denn dafür ist die Fettreserve da: In Notzeiten gespeicherte Energie zum Überleben haben. Unser Metabolismus hat sich seit Jahrtausenden nicht nennenswert verändert - im Gegensatz zu unserer zivilisatorischen Umwelt.

Im Gegensatz zu den Großeltern von Großvater's Großvater müssen wir heute nicht mehr unserer Nahrung hinterherflitzen und diese erst mühsam verwertbar machen. Nein - wir fahren (bei wesentlich weniger körperlicher Arbeit) in den Supermarkt und lassen sie uns mundgerecht zubereiten. Oder wir lassen sie uns gleich vor Ort fix und fertig servieren.

Unsere künstlichen Notzeiten heißen "Diät"; unsere körperliche Arbeit verrichten wir nach Feierabend im Fitness-Studio. Machen wir das Beste daraus: Ausreichend Eiweiß, Kohlehydrate und nicht zu viel Fett bei korrektem Training mit Idealziel "175/75/9".
Will heißen, ein 175 cm großer Mann hat bei 75 kg Körpergewicht 9% Körperfett. Die, die keine 175cm groß sind, rechnen (Eigene_Größe / 175)³*75 und erhalten Ihr Sollgewicht. Die große Mehrheit wird das wohl kaum erreichen, aber die Möglichkeit, darauf hin zu arbeiten. Bodybuilding ist kein 6-Wochen-Ferienplan, sondern eine Lebensaufgabe an den eigenen Körper.
Wir haben sogar einen 100+ Kunden: Johannes Heesters, geb.1904, geht noch heute - mit 103 Jahren - regelmäßig ins Studio!

Männer setzen zuerst am Bauch Fett an, Frauen zuerst an den Oberschenkeln. Hier stört es am wenigsten beim Laufen (Frauen haben einen dicken Bauch bei der Schwangerschaft - da ist für Fett erst mal kein Platz). Daß der dicke Bauch bei Autofahren stört; daran hat Gott der Herr zunächst nicht gedacht, als er den Menschen schuf ;). Und auch nicht, daß es Menschen mit 100% Übergewicht gibt. Das ist einfach jenseits jeder Norm. Seht Euch mal die alten Griechen an: Heute als Adonis bezeichnet, war es damals völlig normal, wie Adonis auszusehen. Wir sollten daruf hinarbeiten, Kraft und Ausdauer zu trainieren. Diabetes? Bluthochdruck? Arterienverkalkung? Vor wenigen Jahrhunderten unbekannt, vor einigen Jahrzehnten die große Ausnahme. Bei Untrainierten ist es heute fast die Ausnahme, wenn diese Leiden nicht vorhanden sind!

mit sportlichem Gruß aus Griesheim,
HWW
 
Also ich habe durchs Internet einen Trainingsplan gefunden. Ich habe meine Bauchmuskeln wie versprochen in 9 Wochen bekokmmen und habe sie noch immer. Ich habe mir den Plan für 5 Euro geholt. Das wars mir wert. Probierts mal aus...

LG
 
Also ich habe durchs Internet einen Trainingsplan gefunden. Ich habe meine Bauchmuskeln wie versprochen in 9 Wochen bekokmmen und habe sie noch immer. Ich habe mir den Plan für 5 Euro geholt. Das wars mir wert. Probierts mal aus...
Die Seite müsste www.bauchmuskeln.de.vu sein
Was meint Ihr dazu?

LG
 
Wieso 5 Euro ausgeben, wenn mans hier gratis bekommt?

Bauch trainieren, niedriger KF-Anteil - that's it!
 
Mich würd interessieren was an solchen special plänen so dran ist. das wichtigste ist noch immer das man sich gut ernährt, (veranlagung spielt ne große rolle aber naja dann dauerts halt paar woche länger). Der wille wie viel man trainiert. Ja und wenn man 120 kg auf 1m 80cm wiegt ist es klar das man kein Six pack kriegt. Hey wozu ein Six pack wenn man ein Bierfass haben kann ;)
 
Also ich habe durchs Internet einen Trainingsplan gefunden. Ich habe meine Bauchmuskeln wie versprochen in 9 Wochen bekokmmen und habe sie noch immer. Ich habe mir den Plan für 5 Euro geholt. Das wars mir wert. Probierts mal aus...

Ist doch schwachsinn dafür geld zu bezahlen;)!

jeder muss selber wissen was für ihn am besten ist das bekommt man mit der zeit einfach raus! Klar geht es auch mit plänen die man sich aus dem net für geld zieht! Aber mit ein bisschen fachwissen über training und ernährung kann sich jeder selber einen plan zusammenstellen;)! Nur so als kleiner tipp!!!
 
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