FETT am BAUCH WEG :-( ??

ksk-soldat

New member
Hi,

ich trainier jetzt seit etwas über einem Jahr.
Muskelaufbau läuft eigentlich SUPER!

Mein Ziel ist es nicht ein "Ultra Ochs" zu werden.
Eher einen schönen Definierten Körper zu haben.

Ich trainiere 4 mal die Woche:

MO: Brust (4-5 Übungen 4 Sätze 12 Wiederholungen) + Tri
MI: Rücken (4 Übungen 4 Sätze 12 Wiederholungen) + BI
FR: Schulter (4 Übungen 4 Sätze 12 Wiederholungen)
SO: Beine (4-5 Übungen 4 Sätze 12 Wiederholungen)

Und an jedem Tag 3 Bauchübungen!
2-3 mal die Woche geh ich nach dem Krafttraining noch ca20 min auf den Stepper.

Mein Problem ist vorallem der BAUCH !
Mein Fettgehalt will nicht runter :-(
Der liegt konstant bei 15-17 % :-( (Ziel muss/soll kein richtger 6er sein, aber auch nicht sooviel fett..halt das man sieht das ich dafür was mach ;-)..)

Ich glaub ich bekomm das nicht nur mim Training in den Griff,
wie soll ich essen?

1. Vor oder Nach dem Training? (Nach dem Training hab ich soooo Hunger jedes mal, könnt da sooviel essen)
2. Ich hab was von einem "Hercules Fatburner" gehört von Beachpower! Kann der was?
3. Hab gehört das ein Freund mit einer "suppendiät" in kurzer Zeit viel kg verloren hat.
4. eiweiß nehmen ? aber ich will ja nicht breiter werden.. find mich fast jetzt schon zu breit
5. wie bekomm ich das fetttt weg :-(

lg

k.s.
 
Eine Antwort: Eiweiß. Durch das Eiweiß geht der Hunger zurück. Da dein Körper bereits ausreichend versorgt ist, hast du nach dem Training auch keinen Heißhunger mehr.
 
Das Übliche:

kcal- Defizit (300 bis maximal 500) und zugleich ausreichend Eiweiß heißt das Motto. Dazu regelmäßiges Krafttraining und andere Bewegung. Dann passt das schon.

Dazu zitiere ich eitler Kerl mich mal aus einem anderen Thread:

Wenn Du ein Defizit an Kalorien fährst, wird der Körper IMMER die fehlende aus dem Speicherfett nehmen. Dafür hat er es ja.
Die KHs aus der Nahrung werden verbraucht, ebenso die Proteien (die ja auch als Brennstoff herhalten können und zugleich "Baustofffunktion" haben) und die Fette aus der Nahrung. Dann fehlt aber noch etwas für die Bedarfsdeckung (aber alles ist schon verbrannt). Also nimmt er das Speicherfett ran. Ganz simpel. Die Kalorien sind entscheidend, nicht ob KH, Protein oder Fett. Das ist ganz unabhängig davon, ob Du Sport machst oder nicht. Doch es ist wegen Muskelmasse und auch der "Inschwunghaltung" des Stoffwechsels sinnvoll und ratsam, Sport zu machen. Außerdem kannst Du so eher die negative Energiebilanz erreichen.

Vergiss den "Fettverbrennungspuls." Nach dieser Idee müsstest Du ja vom Schlafen oder Sofawälzen am besten abnehmen, denn dabei wird anteilmäßig das meiste Fett verbraucht. Aber der Gesamtverbrauch ist lausig. Auch hier kommt es auf die Kalorienzahl/ den Kalorienverbrauch unter dem Strich an. Nicht auf kcal-Arten.

Und nochmal:
Dafür hat der Körper doch die Reserven angelegt. Im Hungerstoffwechsel (extreme Auszehrung und negative Stickstoffbilanz durch mangelne Belastung und Proteinzufuhr) ist das natürlich nicht der Fall. Daher auch die Berücksichtigung eines leichten Defizits und der regelmäßigen Belastung.
.

Die KH-Speicher sind auch bei einem kcal-Defizit nie ganz leer, weil sie erst genutzt werden, wenn die Muskeln intensiv genug belastet werden. Dein Nervensystem zum Beispiel hat gar nichts von den Muskelspeichern. Da hilft der Leberspeicher. Bei intensiver Belastung der entsprechenden Belastung werden die dortigen Speicher genutzt. Und wirklich leer sind sie kaum zu bekommen. Du hast also immer genug Energie, solange Du nach einem intensiven Training die Speicher auffüllst. Ob mit oder ohne kcal- Defizit.

Es ist dem Abspecken nicht abträglich, volle KH-Muskel-Speicher zu haben. Was im Blut zirkuliert wird verbraucht. Die KH im Speicher bleiben wo sie sind. Hat der Körper nicht mehr genug kcal im Blut, holt er sich die aus den Speckpolstern. Der Aminosäurepool wird bei Dir ja auch ausreichend versorgt und gibt daher auch die Aminosäuren ins Blut, die Du für die Regeneration brauchst. Also: Leistungsfähigkeit für die notwendige Belastung (Stickstoffbilanz) und Erholung bei gleichzeitigem Körperfettabbau.

Du verstoffwechselst kein Muskeleinweis, solange Du nicht im Hungerstoffwechsel landest (extremes Defizit).

Gruß
 
Nicht wen, was.
Soll ich den Text jetzt wirklich auseinander nehmen ?:hmm::hmm:

Wenn Du ein Defizit an Kalorien fährst, wird der Körper IMMER die fehlende aus dem Speicherfett nehmen. Dafür hat er es ja.
So gesehen, nein. Das Anlegen von Fettreserven diente immer als "Notvorrat". So leicht bekommt man keinen Körper dazu das anzugreifen.
Dann fehlt aber noch etwas für die Bedarfsdeckung (aber alles ist schon verbrannt). Also nimmt er das Speicherfett ran. Ganz simpel.
Tja, deswegen hat auch niemand Gewichtsprobleme...... Das Ziel des Körpers ist leider nicht, seinen Energiebedarf aus vorhandenen Reserven zu decken, sondern den Energiebedarf per se zu reduzieren. Was auch sinnvoll ist. Wenn Du kaum noch Benzin im Tank hast, fährst Du besser mit sparsamem Verbrauch zur nächsten Tankstelle, statt zu versuchen, möglichst schnell dorthin zu kommen und zu riskieren, daß der Tank leer ist, bevor Du ankommst.
Die Kalorien sind entscheidend, nicht ob KH, Protein oder Fett. Das ist ganz unabhängig davon, ob Du Sport machst oder nicht. Doch es ist wegen Muskelmasse und auch der "Inschwunghaltung" des Stoffwechsels sinnvoll und ratsam, Sport zu machen. Außerdem kannst Du so eher die negative Energiebilanz erreichen.
Sonst, siehe oben. Deswegen doch nicht simpel, gelle?
Vergiss den "Fettverbrennungspuls." Nach dieser Idee müsstest Du ja vom Schlafen oder Sofawälzen am besten abnehmen, denn dabei wird anteilmäßig das meiste Fett verbraucht. Aber der Gesamtverbrauch ist lausig. Auch hier kommt es auf die Kalorienzahl/ den Kalorienverbrauch unter dem Strich an. Nicht auf kcal-Arten.
Jep.
Im Hungerstoffwechsel (extreme Auszehrung und negative Stickstoffbilanz durch mangelne Belastung und Proteinzufuhr) ist das natürlich nicht der Fall.
Den "Hungerstoffwechsel" hast Du in dem Moment, wo Energieaufnahme unter Energiebedarf liegt. Schleichende Hungersnot gibt´s nicht.
Die KH-Speicher sind auch bei einem kcal-Defizit nie ganz leer, weil sie erst genutzt werden, wenn die Muskeln intensiv genug belastet werden. Dein Nervensystem zum Beispiel hat gar nichts von den Muskelspeichern. Da hilft der Leberspeicher. Bei intensiver Belastung der entsprechenden Belastung werden die dortigen Speicher genutzt. Und wirklich leer sind sie kaum zu bekommen. Du hast also immer genug Energie, solange Du nach einem intensiven Training die Speicher auffüllst. Ob mit oder ohne kcal- Defizit.
Das laß ich mal so stehen. Wobei ab einem bestimmten Energiedefizit und einem bestimmten Grad der Glykogendepletion ein Auffüllen schwierig wird.
Hat der Körper nicht mehr genug kcal im Blut, holt er sich die aus den Speckpolstern.
Hatten wir schon, ist nicht zwingend so.
Du verstoffwechselst kein Muskeleinweis, solange Du nicht im Hungerstoffwechsel landest
So ausgedrückt, falsch. Wenn gemeint ist, daß die Heranziehung glucoplastischer Aminosäuren nicht so ausgeprägt ist, wenn die Energiezufuhr nicht extrem reduziert wird, stimmt´s etwa.






jeckyll
 
Geht doch. Ansonsten kann man sich das Forum doch gleich schenken.

Man bekommt den Körper durch die Kombination von körperlicher Aktivität und leichtem Kaloriendefizit, sowie Beibehalten der essentiellen Nährstoffe dazu die Reserven anzugehen ohne die Muskelmasse anzufressen. Besser?

Um dieses "Runterschalten" des Stoffwechsels zu verhindern, habe ich ja auch regelmäßige körperliche Aktivität (also auch Laufen, Radeln nicht nur um des Kalorienverbrauchs Willen) angeraten. KT versteht sich mit Blick auf Muskelmasse sowieso.
Außerdem hat der Körper bei einem einigermaßen hohen Fettgehalt eben genug Sprit im Tank, braucht also nicht auf Sparflamme schalten. Außer man reduziert die Kalorien zu stark.

Wir verstehen wohl etwas Unterschiedliches unter "Hungerstoffwechsel." Damit meinte ich einen Zustand der Unterernährung (strikte Kalorienreduktion auf unter den Grundumsatz, Fehlen esentieller Stoff- v.a. Proteine) und kein leichtes Defizit von maximal 500 kcal, das jeder Körper mit ausreichend Körperfett (was ja bei einem, der abspecken will ja wohl der Fall sein dürfte) leicht wegstecken kann.

Sicherlich sind beim Kalorienstoffwechsel auch Aminosäuren beteiligt und bei hohen Intensitäten auch kontraktile Proteine. Doch dafür hat man als Sportler ja auch eine etwas höhere Proteinzufuhr einberechnet. So wird unter dem Strich auch keine Muskelmasse abgebaut.

Gruß
 
So wird unter dem Strich auch keine Muskelmasse abgebaut.

Das sehe ich nicht so. In den ersten Tagen wird man zwangsläufig etwas Muskelmasse verlieren, da der Körper etwas braucht um auf verstärkte Ketonkörper- bzw. Fettsäureoxidation umzusteigen. Da aber auch in der zeit ausreichend Glucose bereitgestellt werden muss, bleibt dem Körper nichts anderes übrig, als die Gluconeogenese zu erweitern...
Während des Hungerns werden abgebaute Proteine per se auch nicht ersetzt, sondern dienen als Kohlenstoffquelle für die Glucosesynthese. Die proteolytischen Kräfte kann man natürlich mit weiterführendem KT teilweise unterdrücken.
Der Abbau lässt natürlich mit steigenden Acetacetat und D-3-Hydroxybutyrat-Spiegeln nach, wird aber auch nicht gänzlich unterbunden.
 
Wer schreibt denn von Keto-Diät? Bei einer "Bühnendiät" für Profis mag das (strikte KH-Reduktion) wohl geschehen. Aber ich denke nicht, dass das der Threadsteller im Auge hatte.
Und "Hungern" ist ohnehin nicht angesagt (siehe leichtes Kcal-Defizit), was viele "Schnelldiäter" ja nicht kapieren wollen.

Gruß
 
Hab folgendes probiert:KH einschränken,Eiweiss leicht erhöhen(2,5g je kg) bis zu 7 kleine Mahlzeiten um den Stoffwechsel in Trab zu halten,Training kurz,hart mit wenig Wiederholungen.Fatburner kann man vergessen.Das einzige was am Bauch wirkt ist der Wirkstoff Yohimbin.Der ist in der Lage die Alpha-Rezeptoren zu blockieren,welche sich genau dort am häufigsten befinden.Zeigt schon langsam Erfolg.Tägliches Bauchmuskeltraining im Kraft-und Ausdauerbereich ca. 30min. morgens eingeschlossen.
 
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