Essgestört / Sparflamme

Gwen1

New member
Hi zusammen,

ich bin seit etwas über 4 Jahren wirklich essgestört. ich habe mit 10 begonnen Diäten zu halten und bin mit 12 entgültig in die Bulimie gerutscht. Zur Zeit habe ich mal wieder eine Hungerphase. Im Grunde möchte ich nur fragen , wie schnell und um wieviel mein Körper auf Sparflamme schaltet?
Ich nehme zur Zeit fast nie über 600 Kalorien und unter 10g fett bis maximal 20g Fett am Tag zu mir. (seit Sonntag mal wieder.. /phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif )
Jedenfalls .. normalerweise habe ich immer viel Sport gemacht, aber da ich weiss, dass ich mich wenigstens da dann zurückhalten kann,tue ich zur Zeit recht wenig. Ca. 30 Minuten Ausdauertraining, sprich Hometrainer (Crosstrainer oder Trimmrad) und 50 Sit Ups am Tag.
Könnt ihr mir helfen ?
Ach ja .. ich weiß selbst ,dass es nicht gut ist und versuche ja auch alles ,aber es ist nicht so einfach wie sich manche das Ganze vielleicht vorstellen. In Therapie bin ich bereits. /phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif)
Gwen

http://mitglied.lycos.de/carolafroehling/SMILE.jpg
 
Nicht weil es schwer ist, wagen wir's nicht, sondern weil wir's nicht wagen, ist es schwer.

Autor: Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm. Philosoph u. Dichter

Zu der Sparflammengeschichte kann ich dir nichts sagen, da es weit über meiner Kompetenz liegt :)
Ich denke aber das Kurt, Hexi, Xanthippe etc hoch die richtigen Postings dazukleben

Gruß
Stefan

http://mitglied.lycos.de/savateur/fitness.jpg
 
Liebe Gwen,

Ich habs mir nun überlegt, und antworte dir doch (da ich nun schon mal von Savateur "aufgefordert" wurde). Seine "Weisheit" gefällt mir übrigens sehr gut.

Dass du in Therapie bist, ist schon mal sehr gut. Das man so eine Persönlichkeitsstörung nicht von heute auf morgen in den Griff bekommt, ist auch klar.

Aber auf diese Frage:
"Im Grunde möchte ich nur fragen , wie schnell und um wieviel mein Körper auf Sparflamme schaltet?"
möchte Dir hier im Forum sicher niemand gerne antworten, weil dieses "Wissen" "TOTAL UNNÖTIG" ist.

Was soll der Unsinn, warum willst du so etwas "wissen"? Du solltest dir wahrlich um wichtigere Dinge Gedanken machen.

Also, falls das nur ein "Ausrutscher" auf deinem Weg zur Besserung war, so sei es. Aber das schwachsinnige "Magersucht-Denken" wird hier wohl kaum jemand mitmachen.

Du kannst gerne meine anderen Postings dieses Thema betreffend lesen.
Und sei um Himmels willen jetzt nicht bestürzt, weil ich ach so wenig Mitleid mit dir zu haben scheine.
Ich weiß aber, dass Mitleid, auf das "Problem" Essen bezogen, in so einem Fall kontraproduktiv ist. Von deinem eigentlichen Problem erzählst du genauso wenig wie alle anderen (ist auch hier nicht der richtige Platz). DAS wäre wert, (besser:) Mitgefühl entwickeln zu versuchen.
Mach also weiter wie bisher die Therapie, und konzentriere dich auf PROBLEMLÖSUNG (nicht auf essen oder nicht, pubsen oder nicht, nasenbohren oder nicht..)
Wo wir wieder bei Savateurs "Weisheit" wären...

LG und gute Besserung
Hexi
 
Stefan mit seinem unwiderstehlichen Charme!

Also, ich bin eher für die Bereiche "Psycho" und "mental" zuständig und da ist mir auch gleich eine Frage eingefallen: Was für eine Psychotherapie machst Du? Zum Unterschied von Kurt glaube ich nämlich nicht, dass es mit einer kognitiven Verhaltenstherapie getan ist, hinter ES steckt so viel, das sind so viele verschiedene Aussagen und Hilferufe; ich bin da eher dafür, erst einmal (behutsam) aufzudecken, wo das Ganze seinen Ursprung hat, aber auch gleichzeitig das Verhalten umzulernen.
Überhaupt von allen Seiten in die Zange nehmen.
Abgesehen davon, dass ich finde, dass Bewegung auch die Stimmung hebt (und damit die Motivation und das Durchhaltevermögen) - also ich würde es an Deiner Stelle nicht einschränken!
Und der Rest (eigentlich der Anfang) - der kommt aus dem Kopf! Das sind Deine Gedanken und Einstellungen und Überzeugungen, die Dich hindern oder unterstützen, es zu schaffen.
Da lese ich zum Beispiel: "...... und versuche ja auch alles" - Kennst Du diese Dienstzeugnisse, wo drin steht "...hat sich sehr bemüht......" (...aber nichts erreicht)? Mit dem Wort lässt Du Dir schon offen, dass Du es nicht schaffst. Wie Hexi sag ich hier: "kein Mitleid". Und dann kommt auch gleich passend der Beistrich und das "aber" hintennach. Nein, wenn Du wirklich raus willst, dann putz Deine Gedanken durch! Du legst Dir selber Steine in den Weg. Kein Wenn und Aber! Setz das Gelingen voraus: Du bist schon gesund, geschmeidig, normal schlank, kräftig, und gut drauf!
Kennst Du den Begriff "sekundärer Krankheitsgewinn"?
Wenn Du ein Problem hast, dann sind auf einmal alle da und kümmern sich um Dich. Nehmen Dir alle Sorgen ab, sind lieb zu Dir.
Fein, gelle? Nur - tun die das wirklich aus Freundschaft/Liebe oder aus Mitleid und Pflichtgefühl? Hören sie Dir WIRKLICH zu? Wie lange werden sie die Geduld aufbringen? Eigentlich ist es fad, ständig die gleichen Gesichten und Gedanken zu hören! Ich hab schon mit so genannten "Freundinnen" gebrochen, weil sie einfach nicht bereit waren, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Endlich zu ihrer Eigenverantwortung zu stehen. Mit der ewigen Jammerei endlich aufzuhören! Und es ist nun mal jeder für sich selbst verantwortlich - ein Arzt oder Psychotherapeut kann Dir nur mit dem Fachwissen HELFEN - tun musst Du es! Ist unbequem, das geb ich schon zu, aber es zahlt sich aus. Auch die Freunde sind dann ganz andere als vorher! Und das Gefühl, etwas aus eigener Kraft erreicht zu haben, das ist überhaupt ein Hit! Das gibt Mut, Selbstvertrauen, Kraft - es kommen immer wieder Situationen, wo Du nicht weißt, wie da wieder rauskommen - aber Du weißt, Du hast schon einmal was geschafft, also wird es Dir wieder gelingen!
Also, akzeptier erst einmal den "Rückfall" und lass Dich nicht aus der Fassung bringen sondern mach unbeirrt weiter und fahr einmal ordentlich mit dem Staubsauger in Deine Gedanken und Einstellungen, erklär ihnen, dass es ihr Job ist, Dir weiter zu helfen, damit es Dir gut geht!

LG
Meni
 
Habe mich nicht eingeloggt, ich bin es aber, gwen. *g*
Habe nicht so viel Zeit, deshalb.
Aaaalso..
Was das Mitleid betrifft, wo ihr denkt,dass ich es erwarte oder gern hätte... das hatte ich ehrlich gesagt nicht wirklich erwartet. Ich jammere auch nicht rum , ich spreche abgesehen von der Therapie nicht über meine Essstörung und labere auch keine Freunde oder meine Eltern zu, wie schlecht es mir geht oder sowas.
Sicher, das klang alles etwas komisch von meiner Seite, das gebe ich zu *g*
Ich bin recht stolz auf mich sagen zu können,dass ich aus eigener Kraft bereits viel geschafft habe - die Bulimie auch ein bischen ,zumindest manchmal, unter meine Kontrolle zu kriegen etc.
Die Therapie habe ich noch nicht sehr lange, es hat ewig gedauert bis ich einsehen konnte was mit mir los ist.
Ich arbeite an mir und habe viel geschafft - die bulimie ist ja nicht das einzige Problem was ich irgendwie koordinieren muss.
Was die 'Sparflamme' angeht , wollte ich es wissen , weil es mich interessiert. Ich will nicht, dass mein GU tief sinkt und will das möglichst vermeiden. Das tut dem Körper ja nicht gut denke ich mal und ich suche auch nach Möglichkeiten wie ich den oben behalten kann.
Ich kann aber verstehen wenn ihr in dem Fall nicht dazu antworten mögt wenn das halt so 'pro-essstörung' rüberkommt oder so. Deshalb ist es nicht weiter schlimm.
Danke trotzdem für die ehrlichen Antworten :)
Gwen
 
er schaltet innerhalb weniger tage auf sparflamme und um das wieder richtig hin zukrigen brauchst du jahrelang!!!mit sport,und gesunder ernährung
 
Zurück
Oben