Erhöhter Hämatokrit-Wert

chris_ray

New member
Hallo,

bekam heute die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung, folgende Werte waren erhöht:

Eisen: 164 (Referenzbereich: 60-160)
Hämatokrit: 50.8 (Referenzbereich: 40-50)

Während er den leicht erhöhten Eisenwert als nicht pathologisch ansieht, hält er den (wenn auch nur leicht) erhöhten Hämatokrit-Wert für problematisch, er meinte das sich dadurch eventuell das Risiko einer Thrombose erhöhen kann. In 2 Wochen soll der Wert erneut überprüft werden, und ggf. will er medikamentös ansetzen.

Zum Zeitpunkt der Blutabnahme befand ich mich aufgrund einer Nebenhodenentzündung allerdings in einer Doxicyclin-Kur.

Würde gerne noch eine zweite Meinung einholen, in wie fern ist dieser leicht erhöhte Wert denn wirklich kritisch? Gibts da gewisse Symptome, die man beachten sollte?

P.S. Sollte vielleicht noch erwähen, dass ich keinen Stoff nehme, weil der Doc diesbezühlich nachfragte.

mfg
chris_ray
 
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Re: Erhöhter Hämatokrit-Wert
Hallo chris_ray,

schau mal hier:
im .
Finde den HKT nicht wirklich besorgniserregend. Kann beispielsweise sein, dass du an dem Tag nicht so viel getrunken hast/ viel geschwitzt hast. Möglich? Oder rauchst du? Höhenaufenthalt wurde schon gefragt.

Anstonsten wie von deinem Arzt vorgeschlagen, nochmals kontrollieren. Die Guidelines empfehlen dann ab einem HKT von 52 weitere Abklärungen. Gibt da ne riesige Liste von Ursachen.

Ich persönlich würde mir keine Sorgen machen. Der Wert ist so leicht out of range... Ausserdem muss man sich klar werden, wie die Normwerte definiert werden. Meist sind diese so definiert, dass 95% der Bevölkerung reinpassen. Entsprechend werden von 200 Personen 5 unter und 5 über der Norm liegen. Wenn du also bei einem gesunden 20 Laborwerte bestimmst, wirst du schon nur rein statistisch einen finden, der "out of range" ist.

Mich würde interessieren, an was für Therapien dein Doc so gedacht hätte.
 
Hallo,

und vielen Dank für eure Antworten!

Einen Höhenaufenthalt gab es nicht.

@ Polynomstapler
Eine leichte Dehydration wäre nicht auszuschließen, da ich in letzter Zeit vorrangig nur Kaffee konsumiert habe, und relativ wenig Wasser getrunken habe.

An Therapie hatte er Marcuma(r)? (soweit ich mich erinnere) vorgeschlagen, bzw ASS.
 
Marcumar bei nem erhöhten HTK einzusetzen ist mehr als dumm.

Marcumar gibt man Patienten die beispielsweise einen Herzinfarkt erlitten haben, also quasi zur Vorbeugung erneuter Thrombusbildung, oder bei künstlichen Herzklappen um eben das Thrombusriskio (->Gefahr einer Embolie) zu minimieren.
 
Kraftprotz schrieb:
Marcumar bei nem erhöhten HTK einzusetzen ist mehr als dumm.

Marcumar gibt man Patienten die beispielsweise einen Herzinfarkt erlitten haben, also quasi zur Vorbeugung erneuter Thrombusbildung, oder bei künstlichen Herzklappen um eben das Thrombusriskio (->Gefahr einer Embolie) zu minimieren.

jep - ass ebenfalls ... ist ein aggregationshemmer (thrombos können nicht aggregieren)
tippe eher darauf, dass du bisl volumenmangel hattest ... trink mehr und lass das ganze nochmal untersuchen!
 
Ich kenn jedenfalls als Grundsatz, dass man kein rein theoretisches Thromboserisiko behandeln soll, allenfalls mit Ausnahme seltender genetischer Störungen im Gerinnungssystem.
 
Dieser grenzwertige Hkt ist unbedeutend. Bestenfalls kontrollwürdig.
Marcumar oder ASS sind ohne weiteres Quatsch!




jeckyll
 
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Re: Erhöhter Hämatokrit-Wert
Hallo jeckyll,

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