OT
Wieso Mythos? Glykogen ist der schnelle Speicher und Fett der langsame. Oder sehe ich da gerade etwas falsch? Klar wird beides im Energiestoffwechsel herangezogen, aber wesetenlich mehr Glykogen, als Fett. Das ist der ganz normale Ablauf der Natur und Fett ist nunmal als Reserve gedacht. Deswegen wird es nur sehr träge für die Energiegewinnung herangezogen. (Bitte korrigieren, wenn ich falsch liege)
Wenn man jetzt in einem bestimmten Pulsbereich arbeitet, in dem sich der Glykogenspeicher nur sehr langsam leert, da kaum Anstrengung vorhanden, schaltet sich -
nach ca. 30 min - der Fettstoffwechsel ein bzw. wird aktiver.
Hier geht dann das Ungleichgewicht von Fett- und Zuckerverbrennung mehr auf die Seite von Fettverbrennung.
Wenn man jetzt des öfteren 1 bis 1,5 std. in diesem Pulsbereich arbeitet, gewöhnt man seinem Körper an, schneller auf die Fettreserven zurück zu greifen. (Bitte wieder um Korrektur, wenn ich falsch liegen sollte)
Ist der Puls höher, wird natürlich wieder hauptsächlich der Zucker verbrannt.
Der Stoffwechsel ist aber stark angeregt und die Speicher müssen wieder gefüllt etc. etc. und es kommt wieder zum erwünschten Nachbrenneffekt und der gesamte Kalorienumsatz steigt.
Wenn man aber in den aear. Ausdauerbereich Bereich kommt, ist die Intensität so hoch, dass man - lt. Wissenschaft - um bis zu 9x mehr Fett verbrennt (zB. HIIT), als bei herkömmlichen Cardio-Training, da im Körper den ganzen Tag der stark angeregten Stoffwechsel weiterhin aufrecht erhalten bleibt -> Nachbrenneffekt.
OT OFF
Klar kommt es auf Alter, Geschlecht usw. an.
Aber, ich bin überzeugt davon, dass es funktioniert.
Der Nachbrenneffekt wird, glaube ich, stark unterschätzt.
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass man das Grundlagentraining im Ausdauerbereich bleiben lassen soll - ganz im Gegenteil! Dieses wird (leider) auch von vielen sehr stark vernachlässigt...
Im Übrigen wollte ich dir nicht an's Bein pinkeln @ Olaf
