Empfehlung für Nahrungsergänzung

Pult

New member
Hi folks!

Ich (21, 75kg, 183cm) habe gerade mit dem Krafttraining begonnen. Nun würde mich interessieren, was ich am besten neben meiner normalen Ernährung zu mir nehmen sollte. Was könnt ihr empfehlen?! Weight Gainer? Oder nur Proteinpulver? Welche (günstigen) Produkte empfiehlt Ihr im allgemeinen!?

Danke für Euern Rat

MfG

Der Pult
 
A

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Re: Empfehlung für Nahrungsergänzung
Ich empfehle eine Nährstofftabelle.:D

Du brauchst keine Nahrungsergänzungen, die notwendigen Mengen an Nährstoffen lassen sich über die "normale" Ernährung decken. Das Geld kannst Du Dir erstmal sparen.

jeckyll
 
Nicht alle Nahrungsergänzungen sind für den Hugu, vieles kann man oft beispielsweise der Körper nicht ausreichend aus der Nahrung zu führen.


Aminosäuren sind Bestandteile des menschlichen Körpers, genauer gesagt verkörpern sie die einfachste Bauweise der Eiweiße (= Proteine) und stellen somit auch die kleinsten Bausteine der Proteine dar. Sie werden zur Bildung von Hirn - Botenstoffen, Muskeln, Hormonen, Enzymen usw. benötigt.

In der Natur treten etwa zwanzig Aminosäuren auf, wobei der Mensch selbst nur einige Aminosäuren selbstständig aufbauen kann. Aminosäuren, zu deren Bildung der Körper selbst nicht fähig ist, nennt man essentielle Aminosäuren. Der Mensch muss sie über die Nahrung aufnehmen. Essentielle Aminsäuren beim erwachsenen Menschen sind: Leucin, Isoleucin, Methyonin, Threonin, Valin, Lysin, Phenylalanin, sowie Tryptophan. Cystein ist nicht essentiell im eigentlichen Sinne, allerdings ist sie als Schwefelquelle für den menschlichen Körper unentbehrlich. Bei Säuglingen sind darüber hinaus auch Histidin und Arginin essentiell.

Aminosäuren können untereinander kettenförmige Kombinationen eingehen. Man spricht dann von Eiweißmolekülen (Proteinen). Die Kombinationen der Aminosäuren entscheidet über die Funktionsweise und den Aufgabenschwerpunkt eines Proteins. Dabei erfolgt die Aminosäurenkombination nicht willkürlich. Sie wird in dem jeweils zugehörigen Gen entsprechend vorgegeben (codiert). Immer drei Basenpaare, die in gewisser Weise angeordnet sind, entsprechen einem so genannten Code – Wort (= Codon),. Dieses Codon stellt quasi die Bauanleitung für die jeweilige Aminosäure dar.


L-Carnitin ist eine Eiweissverbindung, die vom Körper aus den Aminosäuren Lysin und Methionin gebildet und mit der Nahrung (hauptsächlich aus Fleisch; carnis = lat. Fleisch) aufgenommen wird. Überschüsse werden ausgeschieden.


CLA (Conjugated Linolic Acid, also konjugierte Linolsäure) ist eine natürliche, mehrfach ungesättigte Fettsäure, die überwiegend in tierischen Lebensmitteln vorkommt, aber vornehmlich chemisch aus Sonnenblumenöl und Safloröl gewonnen wird. Da sie einer der Ausgangsstoffe für biologisch hoch aktive Stoffe und Membranstrukturen darstellt, ist sie für den Menschen lebensnotwendig.


HMB (Beta - Hydroxy - beta - Methylbutyrat, Hydroxy-methy l- Buttersäure) ist ein Stoff- wechselprodukt der essenziellen verzweigtkettigen Aminosäure Leucin, die im Körper bei deren Abbau gebildet wird. Bei durchschnittlicher Ernährung werden etwa 0,3g, bei proteinreicher Sportlerernährung etwa 0,4g pro Tag hergestellt.


Kohlenhydrate (Zucker, Dextrine, engl. carbohydrates) sind die wichtigste Energie liefernde Nährstoffgruppe, bei der die Energieausbeute an ATP besonders hoch ist. Sie sind besonders förderlich für kurze, intensive Aktivitäten wie Sprinten, Springen etc. Allerdings können Kohlenhydrate nur begrenzt (als Glykogen) im Körper gespeichert werden.


Glutamin ist die Aminosäure, die in Muskelzellen in der höhsten Konzentration vorkommt. Glutamin lagert hauptsächlich Wasser in die Zelle ein. Das dadurch grösseres Zellvolumen wirkt als anaboles Signal und fördert die Protein- und Glykogenbildung des Körpers. Bei intensiver körperlicher Belastung steigt der Glutaminbedarf des Körpers, ohne dass der Organismus unbeschränkt diesen Bedarf decken könnte. Er muss im Bedarfsfall Glutamin über Umwege aus anderen Aminosäuren herstellen.


Bei Kreatin (Kreatinmonohydrat, Creatin, engl. creatine) handelt es sich um ein Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels. Gebildet wird Kreatin in der Leber und in der Niere aus den Aminosäuren Glycin und Arginin. Im Muskel aufgebautes Kreatin verstärkt dabei die hypoglykämische Insulinwirkung und steigert dadurch die Aufnahme des Zuckers im Muskel.

Durch Kreatin wird Adenosintriphosphat (= ATP) synthetisiert, welches den Muskel mit Energie versorgt. Durch ein erhöhtes Maß an ATP kann der Muskel über einen längeren Zeitraum hinweg Leistung erbringen, ohne – wie dies normalerweise der Fall wäre – durch verstärkte Laktatwerte zu übersäuern.

Der tägliche Kreatinbedarf bei „normaler“ Belastung liegt bei etwa 2 g/d, wobei der Körper etwa die Hälfte davon selbst synthetisert und der Rest durch die Nahrung (vgl. natürliche Quellen) aufgenommen werden muss.
Protein

Von Proteinen bzw. Eiweissen spricht man, wenn mindestens 100 Aminosäuren miteinander verbunden sind. Der Körper braucht Proteine, um daraus diejenigen Aminosäuren herstellen zu können, die er gerade benötigt. Verwendung finden Aminosäuren z.B. bei der Bildung von Muskeln, Hormonen und Enzymen. Proteinhydrolysate sind (künstlich) vorverdaute Proteine, die daher bereits teilweise freie Aminosäuren enthalten.
Für deren Nutzung sind nicht mehr so viel Verdauungsarbeit und Zeit nötig wie für Proteinkonzentrate. Proteine stellen eine wichtige Energiequelle dar.


Bei Pyruvaten handelt es sich um Salze der Brenztraubensäure, die wiederum als Zwischenprodukt der Glykolyse ein Vebindungsglied zwischen Aminosäuren- und Glukosestoffwechsel darstellt.

Als Endprodukt des Glukosestoffwechsels bildet sich Pyruvinsäure, deren Anion das so genannte Pyruvat darstellt.


Bei der Ribose handelt es sich um einen Zuckerbestandteil der Ribonukleinsäure. Man findet Ribose in den Nukleotiden. Das sind moleküle, die als kleinste Bestandteile der Nukleinsäure enthalten sind und im Verbund die kleinste Informationseinheit darstellen, die in DNA und RNA eine die Kodierung des genetischen Codes ermöglichen. Der menschliche Körper kann Ribose aus anderen Einfachzuckern (= Monosachhariden) selbst über den so genannten Pentosephosphat – Zyklus synthetisieren.

Ribose leistet darüber hinaus einen Beitrag bei der Enrergieversorgung des Muskels / der Muskelzellen mit ATP (= Adenosintriphosphat). ATP wird vom Muskel in Bewegungsphasen / Trainingsphasen verbraucht und muss nach Verbrauch wieder vom Körper synthetisiert werden. Ribose hilft dabei, indem es durch die Muskelzellen resorbiert wird und bei der ATP – Bildung verbraucht wird.


Tribulus terrestris (Tribosteron) stellt eine Mischung aus verschiedenen Wirkstoffbereichen, wie beispielsweise Alkaloide und Nitrate dar. Gewonnen werden die Substanzen aus einem Dornengewächs der Tribulus – Gattung. Pflanzen dieser Gattung enthalten darüber hinaus steroidähnliche Verbindungen, Saponine. Saponine gehören zu den so genannten Phytosterinen, die zur Behandlung von benigner Prostatahyperplasie, aber auch zur Beeinflussung der Östrogensynthese verwendet werden
NICHT EMPFEHLENSWERT!!!! Kann zu einem positiven Dopingtest führen!!!!!


Wenn man die Bezeichnung „Weight – Gainer“ wörtlich aus dem Englischen ins Deutsche übersetzen möchte, erhält man die Bezeichnung: Gewichtzunehmer. Diese Bezeichnung beschreibt, um was es sich bei diesem Produkt eigentlich handelt:

Ein Protein – Kohlenhydrat – Gemisch mit möglichst vielen Kalorien und gehört auch zur Gruppe der Sportnahrung.

In der Regel beinhalten diese Gemische neben einem Protein – Kohlenhydrat – Bestandteil von etwa 70 – 75 % auch Vitamine, Mineralien und Spurenelemente (25 – 30 %), die im Körper zu niedrig vorhanden sind.

Ein solches Pulverkonzentrat enthält in 100 g – verglichen mit einem Joghurt beispielsweise – sehr viele, maximal jedoch 410 Kalorien.

Das heißt aber auch, dass man hierbei zwar Gewicht zunimmt, aber dadurch dass fast nur Kohlenhydrate drinn sind, man auch Fett ansetzt!
Hier sollte man abwiegen ob das das richtige für einen ist.....

:hihi:
 
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