doch nichts besseres als alles andere!?

zolee

New member
hi leutz,

ich hab soeben beim stöbern am nachbarsforum :D einen recht guten, mit wissenschaftlichen quellen belegten artikel gefunden (genau deswegen mag ich das board so), der mich sowohl meine einstellung, als auch meine (derzeit wegen äusseren umstände) pausierende diät überdenken lässt!

http://www.team-andro.com/das-low-carb-dogma.html

lest selbst mal!

meine absicht ist es hier eine diskussion anzuregen und mal schauen, was dabei rauskommt, bzw. was die leute vom fach wie olaf oder konrad_w, pat, etc...
dazu sagen.

ich persönlich kenne einige oldskool BB-ler um die 40-50 jahre jung, die allesamt vor dem somemr strictly low fat, dafür high carb und high protein fahren. und wenn ich die mir anschaue, dann könnt ich vor neid erblassen ::oops:

mit den fakten aus dem artikel und den erfahrungen der oldskool BBler kann man im prinzip sagen, das einzige was in der diät wichtig ist, ist ein defizit und die nahrungszufuhr aus qualitativ hochwertigen quellen zu gestalten.
....mal ganz vereinfacht gesagt. :hmm:
 
Also geschlussfolgert wird ja folgendes: Gewichtsreduktion, bzw Fettabbau hängt in erster Linie (bzw laut diesem Bericht ausschließlich) von der Kalorienbilanz ab. Kurzfristig fährt man sogar mit einer Low-Fat-Diät besser, denn hier beginnt man scheinbar direkt mit dem Fettabbau und bei Low-Carb verliert man zuerst Wasser.

Was ich schade finde: Mein Beweggrund für eine Low-Carb-Diät wäre gewesen, dass ich mir ein Umstellen des Körpers erhofft hätte in Bezug auf den Energielieferanten. Sprich: Er kriegt keine KH mehr, also greift er auf Fette zurück, denn davon bekommt er ja ausreichend. Darauf wurde leider in dem Artikel irgendwie nicht eingegangen.
Denn bei uns Bodybuildern (oder was immer wir auch sind) ist ja eigentlich in einer Diät NICHT die Gewichtsreduktion ausschlaggebend, sondern ausschließlich der Verlust des Körperfetts.
Man könnte jetzt sagen: Gut, bei Low-Carb und bei Low-Fat verliert man über einen Zeitraum x gleichviel Gewicht, aber verliert man auch gleichviel Fett?

Das war jetzt nur eine Frage, die mir eben durch den Kopf schoss.

Letztendlich kann ich denke ich dazu nur sagen: Es gibt nicht nur einen Sommer, sondern bestimmt noch zwei. Also beides ausprobieren. Ich denke, dass auf unserem Niveau die Diätform Haarspalterei ist, denn wahrscheinlich würde jeder von uns mit einer ausgewogenen Ernährung und einem kcal-Defizit auch anschauliche Erfolge sehen.
 
das hab ich eigentlich auch schon immerr gewusst. Bin aber generell kein fan von no fat oder no carb diäten. Ich fahre lieber eine alternierende medium fat medium carb Diät mit 3 Lowcarbtagen in der woche. So hat man imerm energie zum trainieren und muss fast nie irgendwas runterwürgen ;).

Komm auf die art locker auf 160-180 g protein bei 2000 kalorien. Wobei ich an trainingstagen auch mal 2300 fahre.

Das mit dem Argument dass der Körper lieber fett verbrennt wenn er genug davon bekommt mag vllt irgendwie stimmen. Jedoch baut der Körper so oder so Fett ab wenn er zu wenig Kalorien bekommt. Finde die Anabole Diät auch nicht unbedingt gerade Gesund ;).

Besser alterniert man seine ernährung und fährt ein tag high fat und low carb und am anderen high carb und low fat. So isst man ausgewogen und bekommt auch keinen heißhunger auf irgendwelche sachen der in einer Fressattacke enden kann ;). Hauptsaceh das Defizit und die Proteinbilanz stimmt. Was meint ihr dazu?

Ich persönlich hab die besten erfahrungen damit gemacht meinen "Ernährungstag" nicht auf 24 h sondenr auf 27-28 h festzulegen so dass die Essuhrzeiten sich imemr ändern und man ausserdem noch ein größeres difizit hat 3-4*80*1,3 = 300 kalorien. So muss man sich garnicht so extrem einschränken und hat totzdem erfolge.

Hatte 2 Monate lang herkömmlich diätet und wenig erfolg gehabt. Seit ich mich an den 27 h tag halte pruzeln die pfunde und ein klein bisschen Härte und Masse kommt auch dazu, obwohl die kraftwerte so gut wie stagnieren.
 
Meine letzte "Diät" (wobei ich da nur sehr knapp unterm Halteniveau war!) war son mix aus beidem. 2 High Carb Low Fat Tage in der Woche, der Rest war Low Carb High Fat (mit 100g kh ums Training).

Dadurch bleibts ausgewogen, und ich hab' auch nichts vermisst. So eine gute Form wie danach hatte ich überhaupt noch nie.

Mich wunderts nicht, dass die reine Low Carb und die reine Low Fat schlussendlich aufs Selbe hinauslaufen^^ Wichtig ist nur, wie bereits gesagt, dass man möglichst hochwertige Nahrung in einem gut angepassten rahmen verzehrt.
 
Genau aus dem Grund mach ich eine Medium Carb Diät und bin auch der Überzeugung, dass das Ergebnis nicht schlechter ist.
 
Eine niedrige Kohlenhydrataufnahme hat andere Auswirkungen auf den Organismus als eine hohe - das ist Fakt und 100%ig belegt. Das bringt die simple Theorie vom "hauptsache kcal-Defizit" stark ins wanken, denn im Schnitt entspricht das Ergebnis einer kohlenhydratreichen Diät nicht der einer kohlenhydratarmen (oder -losen) Diät bei gleichem theoretischen (!) Brennwert der Ernährung. Verschiedene Komponenten werden unterschiedlich verstoffwechselt, es ist nicht gerade optimal, es an Brennwerten und Grundumsätzen festzumachen. Denn eines ist Fakt: Jede Ernährungsform hat hormonell kurz-, mittel- und langfristige Folgen für euren Körper und diese Komponente kommt mir in vielen Publikationen leider viel zu kurz.

Ich will mich hier der konkreten Wertung entziehen, da ich auch zu weit ausholen müsste, um meinen persönlichen Standpunkt zu demonstrieren. Nur möchte ich sagen, dass das Thema leider nicht so einfach ist, als dass man mal eben seine Rückschlüsse ziehen könnte. Ich ernähre mich übrigens anteilig mit recht vielen unraffinierten Kohlenhydraten, moderaten Fetten und Proteinen.
 
danke für deinen wertvollen beitrag!

diese studien belegen für mich jedoch eindeutig, dass die low carb diät, verglichen mit moderaten und high carbs keine SIGNIFIKANTEN unterschiede in punkto gewichtsverlust hat liefern können.
das bedeutet für mich als an sich carb "junkie" nur erfreuliches!
solange ich nämlich meine nahrung aus sauberen und hochwertigen quellen mit einem gewissen defizit zusammen stelle, kann ich nichtsdestotrotz mit einem gewichtsverlust rechnen.

und wenn man logisch nachdenkt, ist eigentlich eien ausgewogene ernährung das beste.
bei längerem lc oder keto kann es durchaus zu mangelerscheinungen kommen.

ich denke, dass ich meine diät mit moderaten carbs fortsetzen werde, um zu sehen, was sich dann tut. ich werde jedoch am abend (ausser an trainingstagen) die carbs weg lassen.
 
ich denke, dass ich meine diät mit moderaten carbs fortsetzen werde, um zu sehen, was sich dann tut. ich werde jedoch am abend (ausser an trainingstagen) die carbs weg lassen.
So ähnlich hab ichs auch gemacht. Zuästzlich hab ich noch die KH-Portionen (Reis, Haferflocken, usw) reduziert, und die Proteine und Fette etwas nach oben geschraubt.

Funktioniert einwandfrei und man ist echt flexibler in der Nahrungsmittel-Wahl.
 
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