Diät ohne Wirkung

Re: Kurt kann's nicht lassen

*zeus* Davon auch ganz abgesehen halte ich es schlicht für kaum praktikabel, dauerhaft weniger als 30 g Kohlenhydrate aufzunehmen. *zeus*

Dachte ich auch mal.
Ich habe es dann versucht: funktioniert prima!
Unter http://www.ketario.de findest Du viele Menschen, bei denen es hervorragend funktioniert.


*zeus* Alleine das Eiweiß-Getränk, das man bevorzugt mit Milch herunterschüttet, denn in Wasser aufgelöst schmeckt es auch mit Geschmackszusätzen wie Hund, würde diese Grenze sprengen. *zeus*

Das Zeug mag ich auch nicht - brauchst Du aber auch nicht wirklich, es gibt genug natürliche Eiweißspender in den LC-Nahrungsmitteln.

*zeus* Ferner denke ich, daß die Atkins-Diät kein dauerhafter Lebensstil sein kann und darf, im Gegensatz zu Energiemehrverbrauch durch Sport. *zeus*

Und weshalb denkst Du das?
Das mit dem kann steht ja wohl als Synonym für "nichtwissen"...
...für was bitte steht das "darf"???

Lausitzgrüße
ChrisRay

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Re: Kein Wunder, dass

In Antwort auf:

... man bei Low Carb-Diäten durchaus einen Gewichtsverlust erzielen kann - wenn ich mir so überlege, was da den ganzen Tag über gegessen werden darf/soll/kann/muss, dann vergeht mir alleine bei dem Gedanken an diese "Ernährungsweise" noch der letzte gesunde Apetitt ...

Wie? Was essen die denn so furchtbares?
Gut, Lachs mag ich auch nicht so sehr...
...aber Waffeln oder einen Zuccini/Hackfleischtopf find ich schon toll.

Du kannst dir mal die LC-Rezepte hier
http://.www.ketario.de ansehen,
und mir dann mal schreiben, was daran sooo eklig ist.
Interessiert mich echt, weil wir gerade ein Buch über LC machen.

Lausitzgrüße
ChrisRay

http://www.faktuell.de/As75big.jpg
 
Diäten im Vergleich

Hallo,

ich habe letztens irgendwo gelesen (weiss aber nicht mehr wo) das es eine Studie gibt in der 2 Gruppen 1 Jahr lang beobachtet wurden.
Gruppe 1 hat nach Atkins abgenommen, am Anfang ziemlich rasch viele Kilos.

Gruppe 2 hat fettreduziert und hat am Anfang nicht so viel abgenommen.

Jedoch nach 1 Jahr war die Gewichtsabnahme bei beiden Gruppen fast gleich.

Dafür brauche ich keine Atkins Diät, ausserdem ist es sowieso nicht so gut, wenn man in einem kurzen Zeitraum viel abnimmt.

Und hier sind Diäten im Vergleich und Atkins hat keine gute Bewertung:

http://www.novafeel.de/diaet/atkins-diaet.htm

Deshalb halte ich von Diäten gar nichts, ich habe meine Ernährung umgestellt und das halte ich langfristig für effektiver.
 
Welche gesundheitlichen Gefährdungen gehen denn deiner Meinung nach von einer High-Carb (oder besser eine ausgewogenen Mischkost) aus? Und jetzt komm bitte nicht mit Übergwicht, das kann ich mit beiden Ernährungsformen erreichen. Nehmen wir eine ausgeglichene Energiebilanz an.

Gruß,

Stephan
 
Re: Kurt kann's nicht lassen

In Antwort auf:

Ich möchte auch keineswegs behaupten, dass diese Zahlen in irgendeiner Weise abgesichert sind. Sie stammen ja, wie gesagt, großteils von methodisch unzuläglichen Studien

Wenn dem so ist, wieso versuchst Du dann mit diesen Zahlen zu Argumentieren?
Gruß,

Stephan
 
HighCarb

Hallo Stephan,

aus eigener Erfahrung, und aus vielen Interviews und Gesprächen kann ich dir deine Frage zu den "Standard-Essgewohnheiten" (HighCarb-Food im Verhältnis zu LC) leicht beantworten:

Mit LC verringern sich Allergien deutlich!
Mein Asthma z.B. ist praktisch verschwunden.
Meine Pollenallergie - fand in diesem Jahr erstmals nicht statt!
Schlafstörungen - passé.

Die meisten LC´ler und insbesondere die echten Ketarier haben gewaltige Probleme, wenn sie sündigen - zB. die bei BB üblichen Aufladetage testen.

Ich schließe einfach aus der Tatsache, dass bei einer höheren (Durchschnittsdeutscher: üblichen) kh-Zufuhr das ganze Immunsystem weit mehr belastet wird, als dies bei LC der Fall ist.

Und da gibt es hinreichen dokumentierte Fälle - von DM2 über Darmblutungen bishin zum extremen Asthma. Wir sind halt von Natur aus Fleischfresser, die man recht erfolglos auf Grünzeug trimmen will. Und die Mengen an kh´s stecken eben in diesen körperfeindlichen Produkten.

Aber das muss jeder für sich persönlich herausfinden.
z.B. hier: http://www.ketario.de
Ich habe auch Jahrzehnte mit Begeisterung Nudeln, frisches Brot und Kartoffelpuffer in mich reingeschoben - ohne dabei zu bemerken, was die mir eigentlich angetan haben. Das größte Problem bei HighCarb-Ernährung ist sicher der Suchtfaktor. Eigentlich wirst du nie richtig satt. Das ist wie beim Nikotin - sobald du eine Zigarette anzündest, denkst du schon wieder an die nächste.


Lausitzgrüße
ChrisRay :winke:

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Äh...

In Antwort auf:

wissenschaftler der stanford university

Ich find`s übrigens echt gut, dass Du es uns medizinischen Laien nicht allzu einfach machst, Dein medizinisches Hoheitswissen wenigstens ansatzweise zu teilen.
Durch diese Verfahrensweise bilden wir uns wenigstens gar nicht erst ein, wir könnten Deine Angaben mal in der Originalstudie nachvollziehen, ohne erstmal eine kleine Runde lustige Googelei zu spielen.

Gruß

Tabea

P.S.: Ich verlange bestimmt nicht, dass Du hier jeden Furz belegst - aber vor dem Hintergrund der gelaufenen Diskussion wäre es ein Gebot der Höflichkeit gewesen, Deine Quelle zu explizieren. Aber was red ich...
P.P.S.: Schönen Urlaub!
 
Re: HighCarb

Also, erstmal freue ich mich natürlich für dich, dass dein Asthma und deine Pollenallergie ruhe geben, doch von deinen persönlichen Erfahrungen auf die allegmeinheit zu schliessen geht nicht. Jeder Mensch ist Individuell. Ausserdem betrachtest Du nur einen (möglichen) Einflußfaktor.

Ich hatte dieses Jahr auch zum ersten mal seit 12 Jahren keine Pollenalergie mehr, doch esse ich ganz bestimmt kein Low-Carb. Ich persönlich führe das bei mir eher auf den Sport und den gesünderen Lebenswandel zurück, die eine ausgleichende Wirkung auf mein Immunsystem haben. Ausserdem bin ich vor 1 1/2 Jahren aus einer feuchten Wohnung ausgezogen, Das hatte auch einen erheblichen Einfluß. Es gibt immer so viele Faktoren.

Also wenn ich Nudeln esse dann bin ich ganz schön satt und dann will ich nicht noch mehr.

Gruß,

Stephan
 
Was sollen jetzt diese beiden LInks?

Also, Leipold war auch schon mal wegen Dopings gesperrt. Keine Ahnung ob das was damit zu tun hat. Aber der Bericht geht in keinster weise darauf ein wie seine Ernährung aussieht. Willst Du mir jetzt sagen Du weisst, aus der Ferne, im Gegensatz zu allen Medizinerm in der Spezialklinik die sich um ihn kümmern, das er die Schlaganfälle hatte, weil er zu viele Kohlehdrate zu sich genommen hat?

In dem Marathonbericht steht eigentlich nur drin das die eine Bananen gegessen hat und die andere nicht. Was die andere davor alles gegesen hat steht nicht drinne und auch hier wird nirgends ihre grundsätzliche Ernährungsweise erwähnt. Bloß weil man bei nem Halbmarathon auf die Bananen verzichtet heissst das nicht, dass man sich LowCarb ernährt. Und wie Paula Redcliff sich ernährt geht auch nirgends hervor.

Gruß,

Stephan
 
Re: Was sollen jetzt diese beiden LInks?

naja, zumindest bei den Fußball-Pros ist die High-Carb-Ernährung bekannt.
Kannste jede Woche in der Presse nachlesen.

Bei dem (1/2)Marathonbericht kenne ich die Autorin, und weiß, dass sie sich strikt LC ernährt, und demnächst auch einen vollen Marathon in Ketose laufen wird.

Ansonsten habe ich mit diesen Links keine Behauptungen aufgestellt...
...nur etwas Mit-Denk-Material geliefert. Spekulieren können wir jetzt :winke:
Zumal wir beide dann wissen, dass es sich um Hypothesen handelt, die ohne entsprechende Versuche und Studien eben genau das sind: Denkmodelle und aus Fakten resultierende Vermutungen.

Das ist ganz legitim.
Wir Kurt Martie so schön formuliert:<font color=blue>
Wo kämen wir hin, wenn jeder nur sagen würde
"...wo kämen wir hin" - und keiner ginge,
um zu sehen, wohin wir kämen wenn wir gingen!</font color=blue>

Lausitzgrüße
ChrisRay

http://www.faktuell.de/As75big.jpg
 
Du kannst davon ausgehen...

...dass diese experten von der ernährung und ihren klinischen implikationen was verstehen. was ich damit sagen will, ist, dass es unsinig ist, eigene "LC-experten" zu fordern. entweder man hat eine ahnung vom stoffwechsel oder nicht. leute wie siggi haben darin null ahnung. leute wie nicolai haben sehr wohl eine ahnung davon, aber können nicht zwischen physiologie und pathophysiologie unterscheiden. deswegen kann nur ein stoffwechselmediziner solche studien evaluieren, und nicht ein ernährungswissenschaftler, geschweige denn ein selbsternannter "LC-experte".

gruß, kurt
 
Re: Was sollen jetzt diese beiden LInks?

In Antwort auf:

Auch Chefarzt Wilfried Kindermann vom deutschen Olympiateam hält eine vollständige und rasche Genesung für möglich. "Ich habe bisher einen Fall eines Spitzenathleten mit einem Schlaganfall erlebt.

Wenn die High-Carb Ernährung bei Spitzensportlern das Schöaganfallrisiko erhöhen würde dann hätten wir wohl keine Marathonläufer, Triathleten, 10000m Läufer, Radrennfahrer (kenne keine Sportler die mehr Nudeln essen) ... mehr die noch aktiv Sport machen könnten.

Gruß,

Stephan
 
"ein Marathon in Ketose"...

weißt du eigentlich, was eine ketose in biochemischem sinn überhaupt ist? du kannst ja im archiv nachlesen, ich hab's schon erklärt. du verwechselst das mit einer ketoazidose bzw. einer ketonämie. und wer wirklich glaubt, eine intensive ausdauerleistung, die länger als eine stunde dauert, ohne zufuhr von KH bewerkstelligen zu können, beweist, dass er von leistungsphysiologie keine ahnung hat.
übrigens - auch deine anderen postings in diesem thread sind ohne jeglichen wert. ich sage nur: einbildung ist auch eine bildung. stefan hat dich ja schon darauf hingewiesen, welche objektive aussagekraft eine "persönliche erfahrung" hat.

gruß, kurt
 
...a libitum... Ich wünsche guten Appetit!

bedanke mich für deine belehrungen und verabschiede mich in den urlaub, in dem ich mich nicht mit notorischen besserwissern abgeben muss und das esse, was mir schmeckt, ohne mir unnötige neurotische gedanken über meine nahrungszusammensetzung zu machen. vielleicht hast du es nicht begriffen, dass dieses ein laienforum ist, wo es den leuten um fitnessfragen geht und nicht um details von metaanalysen. wenn du schon soviel energie und zeit hast, dann diskutiere mit den metaanalysten der stanford university - hier gehst du den leuten damit nur auf die nerven.

gruß, kurt
 
Re: "ein Marathon in Ketose"...

In Antwort auf:

*kurt* weißt du eigentlich, was eine ketose in biochemischem sinn überhaupt ist? du kannst ja im archiv nachlesen, ich hab's schon erklärt. du verwechselst das mit einer ketoazidose bzw. einer ketonämie.

Ach Kurt :):winke:

In Antwort auf:

*kurt* und wer wirklich glaubt, eine intensive ausdauerleistung, die länger als eine stunde dauert, ohne zufuhr von KH bewerkstelligen zu können, beweist, dass er von leistungsphysiologie keine ahnung hat.

Schadlos auch 4 Stunden, mehrfach die Woche - ich führe da das Protokoll

In Antwort auf:

*kurt* übrigens - auch deine anderen postings in diesem thread sind ohne jeglichen wert.

Nur weil Du irgendetwas nicht verstehst, ist das eher keine Wertungs- oder Abwertungsbasis für ein Thema oder eine Aussage...
...allenfalls für (resp. gegen) deine Lernfähigkeit / Bildungswilligkeit.


In Antwort auf:

*kurt* ich sage nur: einbildung ist auch eine bildung.

Die kann und will ich dir auch nicht absprechen, nachdem ich mir deine Postings angesehen habe. :winke:

In Antwort auf:

*kurt* stefan hat dich ja schon darauf hingewiesen, welche objektive aussagekraft eine "persönliche erfahrung" hat.

Da sind wir (Stefan und ich) uns einig, wie aus den vorherigen Postings ersichtlich ist.
Private Frage, zum Kennenlernen:
Liest Du deine Statements manchmal ? :winke:

Lausitzgrüße
ChrisRay

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HighCarb, Sportler und Schlaganfälle

Ich behaupte nix - das ist uns beiden klar.
Allerdings sage ich: Ich werde das im Auge behalten - es ist interessant.

Zu deinen Nudel-Radlern: Wir hatten doch direkt vor der TdF hier in Sachsen wieder einen Todesfall bei einem Radprofi. Angeblich ohne Befund...

Vielleicht gibt es momentan zu wenig LC-Spitzensportler, um hier tatsächlich Vergleiche anstellen zu können. Aber Aufmerksamkeit ist angebracht.

Beste Grüße
ChrisRay

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Jetzt widersprichst Du Dir aber selber

Sonst hast Du immer von 90 min gesprochen. Ich laufe meine HMs auch immer ohne Zufuhr (auch von Wasser, auch wenn Du das nicht gutfindest).

Gruß

Carsten
 
Wissenschaftlich fundiertes Beispiel

Aha. Ein Sportler stirbt ohne Befund und die KHs sind schuld. Das nenne ich einen fundierten Beweis.

Gruß

Carsten
 
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