kurt1
New member
um das leidige thema "atkins" vor antritt meines urlaubs abzuschließen:
wissenschaftler der stanford university haben vor kurzem alle verfügbaren studien seit 1963 zu diesem thema analysiert und evaluiert (man nennt das eine meta-analyse), es waren immerhin über 100.
fazit:
für einen vorteil von low-carb-diäten gibt es keinerlei wissenschaftlich haltbaren belege. eine angebliche "ankurblung" der fettverbrennung durch eine erhöhung des fett/eiweißanteils bei glz. senkung des KH-anteils der nahrung ist nicht der fall. die meisten studien weisen zum teil grobe methodische mängel auf (z.b. keine kontrollgruppe, zu kurzer beobachtungszeitraum). einzig positiver aspekt: im beobachtungszeitraum ließ sich keine gesundheitliche gefährdung durch eine low carb-diät feststellen (langzeitdaten fehlen).
aus allen publikationen ließ sich ein einfaches konzept für ein wirksames "abspecken" ableiten: man müsse nur die kalorienzufuhr über einen längeren zeitraum hinweg drosseln...
ganz was neues, stimmt's?:winke: ich würde zudem noch - bzw. sogar vorrangig - die regelmäßige körperliche aktivität ins spiel bringen, wenn es um das realisieren einer neg. e-bilanz geht.
gruß an alle,
kurt (der sich v.a. von "siggi" erwartet, sich seiner bereits bekannten statements zu enthalten)
wissenschaftler der stanford university haben vor kurzem alle verfügbaren studien seit 1963 zu diesem thema analysiert und evaluiert (man nennt das eine meta-analyse), es waren immerhin über 100.
fazit:
für einen vorteil von low-carb-diäten gibt es keinerlei wissenschaftlich haltbaren belege. eine angebliche "ankurblung" der fettverbrennung durch eine erhöhung des fett/eiweißanteils bei glz. senkung des KH-anteils der nahrung ist nicht der fall. die meisten studien weisen zum teil grobe methodische mängel auf (z.b. keine kontrollgruppe, zu kurzer beobachtungszeitraum). einzig positiver aspekt: im beobachtungszeitraum ließ sich keine gesundheitliche gefährdung durch eine low carb-diät feststellen (langzeitdaten fehlen).
aus allen publikationen ließ sich ein einfaches konzept für ein wirksames "abspecken" ableiten: man müsse nur die kalorienzufuhr über einen längeren zeitraum hinweg drosseln...
ganz was neues, stimmt's?:winke: ich würde zudem noch - bzw. sogar vorrangig - die regelmäßige körperliche aktivität ins spiel bringen, wenn es um das realisieren einer neg. e-bilanz geht.
gruß an alle,
kurt (der sich v.a. von "siggi" erwartet, sich seiner bereits bekannten statements zu enthalten)