@Gagi
Genauso solltest du aber heben, denn Kreuzheben ist eine hervorragende Altagsübung, wenn nicht sogar die BESTE.
leichte-moderate Gewichte im Alltag (Bierkästen, Einkauftüten, leichte Pakete u.s.w.) sollten ruhig mit einer Kreuzhebetechnik gehoben werden.
mittelschwere-schwere Gewichte (z.B. Autos u.ä.

) sollte man eher mit einer Kniebeugetechnik heben.
Beide, Kniebeuge und Kreuzheben, gehören natürlich zu den Kniebeugeübungen.
Bei klassichen Kniebeugen mit etwa schulterbreiten Stand, kommt die Kraft hauptsächlich aus Hüfte und Gesäß.
Die Quadrizeps und Beinbizeps werden ausgewogen stimuliert.
Bei Kreuzheben ist der Wirkungsbereich abhängig von der Ausführungsvariante, trotzdem kommt die Kraft, wie beim Kniebeugen hauptsächlich aus Hüfte und Gesäß.
Wenn man Sumo zieht, also mit sehr breitem Stand, wird der Rücken etwas entlastet und man belastet vorrangig den Quadrizeps und Beinbizeps.
Bei normaler Ausführung, mit schulterbreitem Stand, kommt der Rückstrecker verstärkt ins Spiel, Quadrizeps und Beinbizeps werden etwas weniger stimuliert.
Beide Übungen (Kniebeugen/Kreuzheben) sind im Grunde ähnliche Übungen, beides sind kniebeugebeugende Übungen, wobei die Kraftübertragung aus Hüfte und Gesäß kommt.
Es reicht also aus, nur auf eine von Beiden zurückzugreifen, wobei man gelegentlich die Ausführungen wechseln sollte.
Die Wirkungsweise beider Übungen hängt sehr stark von der jeweiligen Ausführung ab.
Es gibt unzählige Varianten, die vom Belastungsbereich varieren.
Kniebeugen -Front- verstärkt Quads
Kniebeugen -tief/aufrecht verstärkt Quads/Beinbizeps
Kniebeugen -tief/leichte Vorlage- verstärkt der untere Rücken
Kniebeugen -halb- verstärkt Quads
Mit versch. Fußstellungen lassen sich weiterhin noch gezielt weitere Bereiche, wie z.B. Aduktoren u.s.w. mit involvieren.
Je breiter der Stand um so mehr geht die Belastung vom Rücken auf die Beine, da der Oberkörper immer aufrechter bleibt, ausserdem werden nun auch die Innenseiten der Oberschenkel stark involviert.
Je näher man der Schulterbreite kommt, um so mehr muß der untere Rücken ran, da man immer mehr in die Vorlage kommt.
Bei einem sehr engen Stand wird hauptsächlich der Quadrizeps belastet.
Mit nahezu fast geschlossenen Beinen, ist der untere Rücken fast aussen vor, dafür kommen umso mehr die Quads ins Spiel.
Und ganz nebenbei:
Bei tiefen Kniebeugen konnte ich bei mir feststellen, wie vor allem im untersten Bereich, selbst die Wadenmuskulatur stimuliert wird, es ist zwar mehr ein Streckbelastung, aber die Waden müssen von ganz unten bis zur Mitte, stark mit helfen.
Meine Waden pumpen sich bei tiefen Kniebeugen enorm auf und am nächsten Tag spüre ich einen deutlichen, manchmal krampfartigen Muskelkater in den Waden.
(Ich weiß das sind keine Garanten für Muskelwachstum, bevor irgendwelche Kommentare kommen.)
Aber kann schon anhand dieser Körpersignale feststellen, wo eine Belastung hingeht.
Ich habe versch. Kniebeugevarianten gefilmt und fotographiert und nachfolgend alle verwendeten Varianten analysiert und konnte so meine Schlüsse ziehen.
Eisenfresser
P.S.: Also, ich würde dir raten auf jeden Fall auf solche Übungen zurückzugreifen.
Falls du Fragen zur Ausführung hast frag mich per Post oder PN.
Ansonsten
www.bodybuilding-online.de unter Training dann Beine oder Rücken, wobei die Bilder der Kreuzhebeausführung auf dieser Seite nicht so optimal rüberkommen.