Auspowern oder nicht?

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New member
Ich hab letztens das erste Mal versucht beim Trizeps-Training mit 80% Kraft anzufangen bis ich nicht mehr kann. Daraufhin hat mein Trainingspartner Gewicht abgenommen und ich habe sofort bei 55% weitergemacht und das Ganze nochmal mit 45%.
Am Ende des Trainings war ich total kaputt und hatte nen Mega-Muskelkater.

Jetzt meine Frage:
Ist es sinnvoll so zu trainieren, bis der Muskel fast gar nichts mehr schafft. Von meinen Gefühl her finde ich diese Methode eigentlich viel besser, da man nicht nur das "normale" Training macht, sondern den Muskel noch weiter ermüdet. Allerdings praktizieren diese Methode nur sehr wenige, deswegen wollte ich mal Fragen, was nun besser ist?
 
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Re: Auspowern oder nicht?
Diese Reduktionssätze hab ich bei verschiedenen Übungen schon eingesetzt, um den Muskel mal richtig zu "schocken", bzw. mal neue Reize zu setzen. Aber als dauernde Trainingsmethode hab ich es nicht vorgesehen.

Aber mal zu deiner Frage: Auch beim "anderen" Training solltest du so trainieren, das der Muskel "fast" nix mehr schafft!

Kannst dir auch in der Trainingssektion auf der Hauptseite mal die anderen Möglichkeiten der Intensitätstechniken ansehen.

Gruss Multo
 
Yo Yo

Zum abwechslung mach ich s auch. Find ich super ab und zu die mukkis bissle schocken. Danach hab ich auch ein tolles gefühl in muskeln.
 
Falsch!
Du sollst nicht trainieren bis der muskel fast gar nichts mehr schafft...

Du sollst trainieren bis der Muskel gar nichts mehr schafft!!!
 
*hehe* kleine Anmerkung noch dazu: Wie "geil" ist es, wenn man nach dem Duschen nicht genügend Kraft hat oder man zu erschöpft ist, sich die Haare abzutrocknen ;)
Oder anschließend die Tasche zu tragen.. :p
ich liebe dieses Gefhl der völligen Erschöpftheit:cool:
 
Steigt bei einem solchen Training nicht die Regenerationszeit extrem an? Sonst könnte man doch immer so trainieren und das Maximum aus den Muskeln heraus holen, oder?
 
Ist doch nicht schlimm, wenn die Regenerationszeit ansteigt! Ich würde aber nicht immer so trainieren, da ich mir diese Intensitätstechnik für spezielle Reizsetzung aufhebe, falls ich nicht wie gewünscht weiterkomme. Und ein Training bis zum Muskelversagen macht man doch sowieso.

Gruss Multo :)
 
@Hojutsu: natürlich - man sollte IMMER das maximum rausholen - wie trainierst du denn? am besten aufhören wenns zu brennen anfängt, damit du ne kurze regenerationszeit hast?
 
@ elk:

Nein, natürlich nicht. Ich trainiere immer bis zum Muskelversagen. Allerdings verzichte ich z.B. meist auf negative Wiederholungen, weil ich mal gelesen habe, dass die Regenerationszeit stark ansteigt. Und weil ich nicht mehr als eine Woche pro Muskel pausieren will, mache ich das nicht. Ob das allerdings übertrieben ist, konnte mir noch niemand sagen.
Sonst könntest du theoretisch auch 10 Sätze für jeden Muskel machen + Reduktionssätze + Negative......
Gruß
 
Von negativen WdH (ausschließlich die Abwärtsbewegung alleine ausführen) halte ich ohne Stoff überhaupt nicht viel. Denn die Belastung ist für zB eine Woche Pause zu stark. Wenn man es einmal macht, ok, aber bei ständigem Gebrauch wird es zum Übertraining führen. Oder im schlimmsten Fall (wenn man es als schlimmer bezeichnen will) zu Muskelverletzungen.
 
außerdem ist es ja nicht so, daß negative erforderlich wären, um muskelversagen zu erreichen...
 
ich bin nicht der Meinung, das man bei jeden Training zur absoluten Erschöpfung gehen sollte. Ich habe selbst einige Zeit so trainiert (3-Split), allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Der Trainer meines neuen Studios meinte ebenfalls, dass man nicht immer an seiner Leistungsgrenze trainieren sollte. Nur durch zeitweise geringere Intensität läßt sich später wieder ein erhöhter Reiz setzen, oder nicht?

Außerdem gibt es meiner Meinung nahc auch verschiedene Arten der Erschöpfung: Man kann mit 90% der 1er WH zwei-drei schwere Sätze machen und ist kaputt.
Oder Du machst mit 75% 10 Sätze bis Dir schwarz vor Augen wird.
Beides ist meiner Meinung nach Erschöpfung, doch auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Noch dazu wird man dies im 2. Beispiel viel intensiver fühlen. Auch die Regenerationszeit wird dadurch drastisch angehoben.



Gruß, newcomer
 
@newcomer: ist das dein ernst oder soll das ein scherz sein?

1. möglichkeit (deine variante)
du gehst bei 2 tr-einheiten nicht bis zur grenze, um bei der dritten einen wachstumsreiz setzen zu können (mit deinen wörten: "einen erhöhten reiz" - im vergleich zu vorher!!!)
2. möglichkeit (deine variante)
du gehst bei jeder tr-einheit an die grenze und kannst immer einen reiz setzen

welche wird wohl effektiver sein?

was deinen 2. absatz betrifft: was du ansprichst sind einfach verschiedene arten von beanspruchung, die man nicht miteinander vergleichen kann! natürlich ist ein tr mit 90% nicht geeignet, um ein wachstum zu erzielen - das ist maximalkrafttraining! deshalb ist dies doch aber nicht weniger intensiv! es ist nur eine art von beanspruchung, die ein anderes ziel verfolgt!
 
Auf Dauer sind abnehmende Sätze keinesfalls empfehlenswert da
1) die Belastung für Bänder/Sehnen/Gelenke sehr hoch ist
2) die Gefahr des Überttrainings erheblich steigt

Aber um sich manchmal den letzten Kick zu holen sind sie vorzüglich.
 
@ elk:

Nein, das sollte kein Scherz sein. Dein Vergleich der "2 Varianten" hinkt nur etwas. So könnte ich auch fragen: Was bringt mehr, dreimal die Woche zu trainieren, oder 6mal?
Diese Frage kann man auch nicht einfach mit: "Natürlich 6mal (ist ja schließlich doppelt so oft!)!" beantworten, sondern man muß das ganze differenzierter sehen.
Grundlegend kann man bezüglich jeder Sprotart ja auch feststellen, daß das Training der Profis saisonal sehr variierrt. So wird beispielsweise in der Vorbereitungsphase mit geringerer Intensität und höherem Umfang, in der Wettkampfphase mit hoher Intensität und geringerem Umfang trainiert.

Da willst Du mir doch jetzt nicht erzählen, daß hier jedesmal bis zur totalen Erschöpfung gegangen wird?!


Zu meinem "2. Absatz": Ich dachte eigentlich, dass ich mit den Worten "auf ganz unterschiedliche Art und Weise" klargemacht hätte, daß man dies nicht einfach vergleichen kann. Aber schön, daß Du das auch so siehst!



Gruß, newcomer
 
Original geschrieben von newcomer
...So wird beispielsweise in der Vorbereitungsphase mit geringerer Intensität und höherem Umfang, in der Wettkampfphase mit hoher Intensität und geringerem Umfang trainiert....

das sehe ich aber anders.
ich glaube, unsere definitionen von intensität weichen stark voneinander ab.

außerdem: natürlich trainiere ich jeden satz "bis zur totalen erschöpfung" - bis zum muskelversagen! undzwar in jeder phase - egal ob kraft, masse oder defi! aus welchem grund sollte man denn vorher aufhören?
 
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Re: Auspowern oder nicht?
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