Ausführungszeiten bei HIT

mike_moriati

New member
Hallo zusammen,

ich wollte mal ein HIT Trainingsplan ausprobieren und fragen wie Ihr das mit den Wiederholungen bzw. Satzzeiten macht.

Einige machen ja 8-12 Wied. und steigern das Gewicht wenn 12 Wied. möglich sind.
Ich habe nun auch ein Ansatz gelesen, bei dem die Wiederholungen 60-90 oder 90-120 Sekunden lang durchgefürt werden. Wenn das obere Zeitlimit erreicht wurde, wird dann das Gewicht gesteigert, unabhängig von der Wiederholungszahl.

Mein Problem ist nun, das bei Variante eins die Anzahl der möglichen Wiederholungen stark schwanken, je nach dem wie genau man die Ausführungszeiten der einzelnen Übungen einhält (4-2-4 oder 5sek. positiev und 5 negativ). Da ich allein trainiere, habe ich große Problme die Zeiten der einzelnen Ausführung einzuhalten.

Mir scheint da die zweite Variante besser zu sein, um die Leistung objektiv beurteilen zu können. Da müßte es ja fast egal sein, ob man 4-2-4, 3-2-3 oder 5-2-5 macht. Die Belastung ist ja über die gesamte Zeit gegeben.

Oder was meints du dazu?
Wie kontrollierst du die Zeiten der einzelnen Übung?

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir mal posten könntet, wie ihr das in der Praxis umsetzt.

--
mike
 
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir mal posten könntet, wie ihr das in der Praxis umsetzt.

Ok, ich mach´s so:

Im Kopf zähle ich die Zeit (wie von dir geschrieben ist es ziemlich schwer umzusetzen - darum zerbrich dir nicht den Kopf darüber und benutze "diesen" lieber zum "in etwa zählen" ;) ).

Ob das jetzt genau 10 Sekunden, 9 oder was weis ich sind ist eigentlich egal - mir zumindest :)

Hauptsache korrekte und kontrollierte Wiederholungen bis zur dementsprechenden Wh-Zahl.

Das wars schon.

mfG
satyr
 
satyr schrieb:
Ok, ich mach´s so:

Im Kopf zähle ich die Zeit (wie von dir geschrieben ist es ziemlich schwer umzusetzen - darum zerbrich dir nicht den Kopf darüber und benutze "diesen" lieber zum "in etwa zählen" ;) ).

Ob das jetzt genau 10 Sekunden, 9 oder was weis ich sind ist eigentlich egal - mir zumindest :)

Hauptsache korrekte und kontrollierte Wiederholungen bis zur dementsprechenden Wh-Zahl.

Das wars schon.

mfG
satyr
Und was hälst du von der Variante auf die Gamtzeit des Satzes zu achten?
Ich denke das ist einfacher.
Mit einer Stopuhr am Handgelenk kann man sich dann total auf das korrekte und möglichst langsame Ausführen der Übung konzentrieren.
Wenn man dann irgenwann zusammenbricht, einfach auf die Stopuhr schauen und gucken, wie lange man es durchgehalten hat.
 
Glaub mir, die Wh-Variante ist bedeutend einfacher und genau so effektiv.

Ich schreibs noch mal:

Achte auf saubere und kontrollierte Wh, das genügt für unseren Bedarf.


mfG
satyr
 
Die TUT kriegst du ganz einfach über die Kadenz heraus. Die Kadenz musst du verinnerlichen, ein Gefühl dafür bekommen - wenn du schon eine Weile dabei bist, dann machst du das fast schon automatisch. Ich achte bei meinen Aufwärmsätzen immer ganz genau auf die Kadenz, zähle genau mit, dann habe ích die Geschwindigkeit quasi im Kopf und setze diese dann im Arbeitssatz um. Das klappt wunderbar, habe mich einmal über ein paar Wochen vom Trainingspartnern mitstoppen lassen, bei TUT 50 Sekunden bin ich mit 4-2-4 und 5 Wiederholungen beziehungweise 2-1-2 auf 10 Wiederholungen auf immer auf 49 bis 51 Sekunden gekommen. Wobei man natürlich die ganze Sache nicht zu eng nehmen darf, 5 Sekunden mehr oder weniger machen überhaupt nichts und solange die Übung sauber und intensiv genug ausgeführt wurde, ist der Sinn des Satzes erreicht.
 
kurze nebenfrage als änfanger und nicht-hit-kenner:
was genau ist hit? ich habe das so verstanden, dass man mit möglichst viel gewicht sehr sehr langsam [kadenz, also zeit von z.b. 4 sek (runter) - 2 sek (halten) - 4sek (hoch)] und sauber arbeitet...
und dann immer nur 1-2 sätze macht und dann blitzschnell die übung wechselt. stimmt das so grob gesagt?
 
grob gesagt schon...

HIT (High intensity training) ist aber eher ein Überbegriff..

HD (Heavy Duty) wär zB. ein HIT Trainingssystem, und das hast du schon relativ gut beschrieben
 
gwspom schrieb:
kurze nebenfrage als änfanger und nicht-hit-kenner:
was genau ist hit? ich habe das so verstanden, dass man mit möglichst viel gewicht sehr sehr langsam [kadenz, also zeit von z.b. 4 sek (runter) - 2 sek (halten) - 4sek (hoch)] und sauber arbeitet...
und dann immer nur 1-2 sätze macht und dann blitzschnell die übung wechselt. stimmt das so grob gesagt?


Verwende die Suchmaschine, steht viel drinnen.


mfG
satyr
 
AndyMentzer schrieb:
habe mich einmal über ein paar Wochen vom Trainingspartnern mitstoppen lassen, bei TUT 50 Sekunden bin ich mit 4-2-4 und 5 Wiederholungen beziehungweise 2-1-2 auf 10 Wiederholungen auf immer auf 49 bis 51 Sekunden gekommen.

Also zusammenfassend kann man sagen, dass es egal ist ob man 2-1-2, 4-2-4 oder welche Zeiten auch immer nimmt.
Hauptsache langsam, kontrolliert und sauber.
Die Satzzeit wird immer ähnlich bleiben.

oder?

Dann ist es auch egal ob ich nun die Wiederholungen zähle oder das ganze nach der Dauer des Satzes beurteile.

Dann werde ich dass einfach mal ab nächster Woche ausprobieren.

Danke für eure Tips
Gruß
Mike
 
mike_moriati schrieb:
Also zusammenfassend kann man sagen, dass es egal ist ob man 2-1-2, 4-2-4 oder welche Zeiten auch immer nimmt.
Hauptsache langsam, kontrolliert und sauber.
Die Satzzeit wird immer ähnlich bleiben.

oder?

Dann ist es auch egal ob ich nun die Wiederholungen zähle oder das ganze nach der Dauer des Satzes beurteile.

Dann werde ich dass einfach mal ab nächster Woche ausprobieren.

Danke für eure Tips
Gruß
Mike

Jawoll!!!


Viel Spass.


mfG
satyr
 
mike_moriati schrieb:
Also zusammenfassend kann man sagen, dass es egal ist ob man 2-1-2, 4-2-4 oder welche Zeiten auch immer nimmt.
Hauptsache langsam, kontrolliert und sauber.
Die Satzzeit wird immer ähnlich bleiben.

Na ja, eigentlich nein, die Satzzeit, also die TUT, ist ja bei gleicher Wiederholungszahl um 50% kürzer bei 2-1-2! ;)

Natürlich ist es viel wichtiger sauber und kontrolliert zu trainieren, keine Frage, aber auf die TUT (nicht die Wiederholungen!) kommt es schon an und in einem gewissen Rahmen solltest du immer bleiben. Es bringt ja nichts wunderschöne, saubere und kontrollierte 50 Wiederholungen zu machen. :)
 
Hi,

ich habe natürlich angenommen, dass du dich an eine bestimmte TUT hälst und die Kadenz im "ca.-Rahmen" absolvierst.

Stimmt schon was Andy schreibt.

Und sauber und kontrolliert aber dennoch ;)


mfG
satyr
 
das kommt auch drauf an wie ein satz bei dir aussieht.

denn du kannst hit auch mit ner 2/1/2 kadenz trainieren oder mit der gleichen wie beim volumentraining.

vorallem finde ich eine 4/2/4 kadenz oder noch höher schlicht und einfach sowieso um sonst, denn alleine bei waden oder bei shruggs oder bizepscurls wo der bewegungsradius nicht wirklich groß ist zahlt sich diese kadenz nicht aus, weil das schon viel zu statisch wird.
und die eine partie mit einer 4/2/4 kadenz und die andere mit einer 2/2/2 er zu trainieren is a wieder net wirklich gut.
also hängts 1. von deinem plan ab und 2. von den sätzen und 3. von deinem gefühl.
 
@15
da hast du nicht ganz recht. bizepscurls z.B, sind sehr effektiv mit einer kadenz von 4-2-4, ich finde bsonders das 2 sekunden lange anspannen extra und die negative super! die macht den muskel so richtig platt! auch beim wadenheben ist die kadenz klasse, das ist mörderhart wenn die negative 4sek. ist und du oben 2sek. lang hart anspanne musst! ich kann danach kaum noch gehen. wenn du eine kadnez von 2-1-2 hast bei den übungen sind es bei einer TUT von 100sec. 20wdh! das ist eine menge für biezpscurls!
ich komme bei allen unterkörper übungen allerdinsga uch mit einer 2-1-2 kadnez gut zurecht ich mache 12wdh bis zum absoluten mv. aber ich sätze hier die wdh-zahl nur höher weil bei mir masse nicht im vordergrund steht bei dem bereich, beim beinstrecken geh ich bis auf 15wdh!
aber ansonsten immer bis 8wdh, ausseres ist ein reduktionssatz!
 
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