Artikel in neuer Sportrevue "Die besten Masse-Übungen für jede Körperpartie"

Ich kenne Schulterdücken im Stehen noch aus den Lehrbüchern der 80-er Jahre. Insbesondere Kunden mit verkürztem Rückenstrecker, die diese Übung favorisieren, bescheren dem Facharzt langfristig ein volles Wartezimmer.

Dagegen ist die ungenügende Effizienz fast Nebensache.

MfG, Hart
 
A

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Re: Artikel in neuer Sportrevue "Die besten Masse-Übungen für jede Körperpartie"
Ein weit fortgeschrittener Sportler kann sicher auch mit dieser Version arbeiten, da er sein Leistungsvermögen voll einschätzen kann und sein Ego in der Umkleidekabine läßt.

Wenn man sauber arbeitet, nicht zu intensiv und jederzeit die Hantel kontrolliert (nicht umgekehrt), kann man auch solch anspruchsvolle Übungen ausführen, jedoch in Anfängerprogramme gehören solche Übungen nicht.

Eigentlich macht es auch keinen Sinn diese Übung auszuführen, da die sitzende Variante "mit Lehne",

a) Kraft im vorderen Schulterbereich aufbaut (wenn es einem Sportler nur darumgeht)

und

b) dadurch natürlich auch ein Muskelwachstums stimuliert wird

Weiter macht die stehende Schulterdrückversion aus funktioneller Sicht auch keinen Sinn.

Warum also sollte man soclh eine Übung ausführen?

Eisenfresser
 
Da ist ja gerade der Haken. Ein weit fortgeschrittener Sportler kann das sicher. Aber an Hand der Terminologie einiger poster läßt sich leicht entnehmen, daß es mit der Trainingserfahrung nicht weit her ist.

Da werden Tips gegeben, die in keinem Verhältnis zum Nutzen/Risiko stehen, nur weil man vielleicht in einem Hochglanzmagazin gelesen hat, daß einer der Pros diese Übung bevorzugt, oder was auch immer.

Ein Profi trainiert wie ein Profi, jeder andere sollte seiner Liga entsprechend arbeiten, sonst macht die Sache wenig Sinn, bzw wird zum erheblichen Gesundheitsrisiko.

Wenn man eine MG gezielt trainieren will, ist es doch nur logisch die Übungsausführung so zu gestalten, daß ein möglichst hoher Wirkungsgrad auf DIESE Muskelpartie entsteht, also möglichst isoliert.

Es ist doch leicht nachvollziehbar, daß man als Normalverbraucher Schulterdrücken im Stehen mit weitaus weniger Gewicht ausführen kann, als wenn der Körper gegen eine Lehne im Sitzen fixiert, an der military press arbeitet. Die Effizienz steigt erheblich und im gleichen Maße nimmt das Verletzungsrisiko ab.

Da dürfte es doch eigentlich klar sein, welche Ausführung vorzuziehen ist.

MfG, Hart
 
@ Eisenfresser
Wieso macht Schulterdrücken im Stehen keinen funktionellen Sinn?
Versteh ich nicht? Meinst du, jetzt auf die Kraftzunahme im Schultergürtel bezogen? Weil Schulterdrücken im Stehen ist doch auf die Gesamtkörperkraft bezogen dem Drücken im Sitzen 100%ig vorzuziehen oder nicht?

@Hart
*Korinten-Kacker modus an*
Schulterdrücken im Sitzen mit Rückenlehne ist keine Military Press. Military Press ist Schulterdrücken im Stehen, wobei zu beachten ist , dass sich die Füsse berühren, wie ein Soldat der stillzustehen hat------>daher auch der Name Military Press.
*Korinten-Kacker modus aus*
 
Erstens heißt das Klugscheißermodus und zweitens wird die Maschine mit der Überkopfdruckübungen ausgeführt werden military press genannt.

Und drittens solltest Du Dir den GANZEN thread durchlesen, dann hättest Du festgestellt, daß Dein posting völlig überflüssig ist.

MfG, Hart
 
MAC-TEN

HART war zwar ein bischen hart, aber er hat recht wir haben alles schon in den vorherigen Post`s besprochen.

Hier noch mal zusammenfassen:

Wenn du isoliert deine Schultermuskulatur belasten willst, dann die sitzene Variante (mit Lehne), wenn du aber eine "Gesamteffekt" erzielen willst, ist es besser auf Kreuzheben oder Kniebeugen zu setzten.

Eisenfresser
 
A

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Re: Artikel in neuer Sportrevue "Die besten Masse-Übungen für jede Körperpartie"
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