Dann auch noch mal meinen Senf dazu:
1. Abhängigkeit
Cannabis macht psychisch und körperlich abhängig. Süchtige Konsumenten die es absetzten, berichten signifikant häufig von (Einschlaf)Schlafstörungen, Schweisausbrüchen u. a. Symptomen die eindeutig als körperliche Symptome zu bezeichnen sind. Wer hierbei auf Wikipedia nachsieht und bei Cannabis unter dem POunkt Abhängigkeit nach sieht findet im ersten Absatz, erster Satz die Aussage: Cannabis macht psychisch abhängig. Als Quelle ist mit der Fußnote 43 gekennzeichnet.
Diese führt uns zu einer Inetseite, bei der im dritten Absatz ganz deutlich steht: Wenn zudem körperliche Entzugserscheinungen beim Versuch, weniger oder gar nicht mehr zu kiffen auftreten, dann sind dies Anzeichen für eine körperliche Abhängigkeit. Die körperliche Symptomatik ist aber wesentlich milder ausgeprägt als beispielsweise bei Opiat- oder Alkoholabhängigen. Diese Quelle ist für die Behauptung "Cannabis macht psychisch Abhängig" einfach falsch. Richtig ist: Kann zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen. Die Körperlichen Entzugssymptomne sind jedoch weniger drastisch ausgeprägt als beispielsweise bei einem Alkoholentzug. Der Absatz beginnt also falsch. Ich habe eine entsprechende Änderung der Seite vorgeschlagen.
Ach ja, am Ende noch eine eine Weisheit zum Thema die man sich gut merken sollte: Unterschätze niemals eine psychische Abhängigkeit.
Hat schon mal jemand darüber nachgedacht was das eigentlich bedeutet? Es macht NUR psychisch abhängig. Interessierte können ja mal die Symptome einer psychischen Abhängigkeit googeln und sich das mal vorstellen. Auch das wird beim absetzen der Substanz eher unlustig.
2. Zuviel ist zuviel
Egal bei welcher Droge, ab einem Missbrauch wird ungünstig für den Konsumenten. Ich diskutiere nicht mit jemandem ob ein Missbrauch oder eine Abhängigkeit vorliegt. Beides ist gleich behandlungswürdig und behandlungsbedürftig.