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Bauchmuskeln – wo sind sie nur, wenn man sie zeigen oder selbst sehen will? Es gibt diverse Gründe, warum man Deine Bauchmuskeln nicht sieht. Hier sind 10 davon.
Deine Bauchmuskeln sind zu wenig trainiert
Der erste Grund, wieso Du vermutlich keine Bauchmuskeln hast, ist, dass Du keine Bauchmuskeln hast. Spass bei Seite. Jeder Mensch hat natürlich Bauchmuskeln. Die einen haben grössere, die anderen etwas kleinere und weniger ausgeprägte Bauchmuskeln. Je grösser und trainierter Deine Bauchmuskeln sind, desto besser werden sie unter dem Körperfett sichtbar. Während die Bauchmuskeln grundsätzlich in der Küche gemacht werden (“Abs are made in the kitchen.”), braucht es natürlich trotzdem ein gewisses Bauchmuskeltraining. Negative Sit-Ups mit zusätzlichen Gewichten sind beispielsweise eine gute Übung.
Du hast genetisch bedingt keine starken Bauchmuskeln
Natürlich kann man viel auf die Genetik bzw. auf die nicht vorhandene Genetik abschieben. Es ist jedoch eine Tatsache, dass gewisse Menschen von Natur aus mehr Körperfett in der Bauchgegend haben als andere, die womöglich ohne gross auf Training und Ernährung zu achten bereits ein sichtbares Sixpack haben. Das solltest Du Dir zwischendurch vor Augen halten, damit der Weg zum Sixpack keine endloser und demotivierender Kampf gegen Dich selbst beziehungsweise gegen Deine Genetik wird.
Du trinkst nicht genug Wasser
In der heutigen Fastfood- und Junkfood-Welt ist ein nicht ausreichender Wasserhaushalt die Regel. Wenn Du Dich sehr salzig ernährst und gleichzeitig nicht genug trinkst, kannst Du Deine Bauchmuskeln darauf verwetten, dass sich unter Deinem T-Shirt optisch nicht gross etwas verbessern wird. Trink täglich mindestens 10 Gläser Wasser und lass den Salzsstreuer zwischendurch auch mal stehen. Du wirst bereits nach wenigen Tagen erfreuliche Resultate sehen.
Du schläfst nicht genug
Bist Du unter der Woche oft nach Mitternacht noch wach und versucht den Schlafmangel dann am Wochenende mit übermässigem Ausschlafen zu kompensieren? Wenn Du willst, dass man Deine Bauchmuskeln sieht, solltest Du diese Strategie überdenken. Zu wenig Schlaf bringt Deinen Körper dazu, mehr vom muskelabbauenden Stresshormon Cortisol zu produzieren. Dieses Cortisol ist höchstens für das Ansetzen von Bauchfett gut. Also sieh zu, dass Du zu mehr Schlaf kommst, und Du wirst die positiven Auswirkungen von genügend gesundem Schlaf nicht nur am Bauch feststellen können.
Du brauchst mehr Kohlenhydrate
Es gibt viele Diäten und Gründe die dafür sprechen, dass der Verzicht auf Kohlenhydrate der schnellste Weg zum Sixpack ist. Während Low-Carb-Diäten natürlich sehr erfolgreich beim Abnehmen sein können, kann ein zu langer Verzicht auf Kohlenhydrate auch kontraproduktiv sein. Wenn Dein Körper wegen zu starkem und zu langem Kohlenhydrat-Entzug in den Überlebensmodus kommt, kann dies den Stoffwechsel erheblich verlangsamen. Mit einem zu langsamen Stoffwechsel wirst Du während dem Tag so wenig Kalorien verbrennen, dass das Abnehmen zum Ding der Unmöglichkeit werden kann. Schieb einmal wöchentlich einen High-Carb-Tag ein, um eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen, und Deine Bauchmuskeln werden es Dir danken.
Du konzentrierst Dich zu sehr auf die Bauchmuskeln
Viele Trainierenden machen den Fehler, dass Sie Trainingsfokus auf die Bauchmuskeln legen. Da die Bauchmuskeln selbst jedoch eine relativ kleine Muskelgruppe sind, werden mit einem einstündigen Bauchmuskel-Training bei weitem weniger Kalorien verbrennt, als wenn eine Stunde lang die grossen Muskelgruppen wie Brust, Beine und Rücken trainiert werden. Ausserdem werden Grundübungen wie beispielsweise Kniebeugen oder Kreuzheben die Bauchmuskeln und er gesamte Rumpf gleich automatisch mittrainiert. Und wie erwähnt, wirst Du dabei auch 10 mal mehr Kalorien verbrenne, als wenn Du eine Stunde lang Situps und Crunches machst.
Du hast Deine Bauchmuskeln nicht unter Kontrolle
Die Pflege der Bauchmuskeln hört mit dem Training noch nicht auf. Wenn Du die Bauchmuskeln hart trainierst aber den Rest vom Tag nicht auf Deine Körperspannung im Bauchmuskelbereich achtest, ist das schlecht. Versuche zu jeder Zeit den Bauch einzuziehen und dafür die Brust rauszustrecken. Bestenfalls wird diese bessere Körperhaltung zu Deiner Gewohnheit und Du wirst automatisch schlanker aussehen.
Du trinkst zuviel Alkohol
Steht der nächste Ausgang bereits an? Denke bei der nächsten Bier-Bestellung daran, wie sich das Bier wohl auf Deine Bauchmuskeln auswirken könnte. Ist der Alkohol erst mal in Deinem Körper, wird er auch sogleich den Fettabbau blockieren, und das geliebte Bier bremst Dich auf Deinem Weg zum Sixpack. Zu oft und zu viel Alkohol ist – wie so ziemlich jedes Genussmittel – sehr schlecht für Deinen Körper und Deine Gesundheit. Da Alkohol sehr viele Kalorein hat, wirst Du regelmässiger Alkoholkonsum wohl eher zu mehr Bauchfett als Bauchmuskeln führen. Vielleicht wirst Du beim Bestellen von Wasser ausgelacht. Dafür wirst Du, als einziger mit einem Sixpack, das nächste Mal im Freibad derjenige sein, der das Lachen hat.
Du bist zu gestresst
Ähnlich wie zu wenig Schlaf führt zu viel Stress zu erhöhter Produktion von Cortisol und somit zum Ansetzen von Fett in der Bauchgegend. Wenn Du einen stressreichen Lebensstiel hast und nur selten zur Ruhe kommst, kann das nicht nur zum Aufbau von Fett sondern auch zum Abbau von Muskelmasse führen. Wenn Du muskulös und definiert werden willst, musst Du ein stressfreies Leben führen können.
Du hast häufig Fressattacken
Selbst die diszipliniertesten unter uns geben irgendwann dem Druck einer strikten Diät nach. Wenn Du zu lange mit einem zu hohen Kalorien- und Kohlenhydrate-Defizit unterwegs bist, wird es vermutlich nicht sehr lange dauern, bis Du in einer gewaltigen Fressattacke ein ganzes Buffet zerstörst. Wenn die Fressattacken zu oft auftauchen, solltest Du noch einmal überdenken, ob Dein Ernärhungsplan möglicherweise viel zu wenig Kalorien enthält. Ein zu hohes Kaloriendefizit ist in den meisten Fällen der Grund für spontane Fressattacken. Deine Kalorienzufuhr muss bedacht und smart sein. Ein Kaloriendefizit ist notwendig für die Sichtbarkeit der Bauchmuskeln, aber wenn Du viel zu wenig Kalorien konsumierst, werden die Fressattacken häufiger auftreten und es wird nichts mit dem Sixpack.
MoM