veganer / vegetarischer body building lifestyle

zolee

New member
werte gemeinde :D

ich hab wieder mal ein intressantes diskussionsthema gefunden. im allgemeinen sind ja body builder als "fleischfresser" bekannt.

es geht aber auch anders, wie man an vielen beispielen sieht:
http://www.burnthefatbuildingmuscle.com/bodybuilding/veganer-bodybuilding-weltmeister
http://veganbodybuilding.blogspot.com/
http://www.vegan.at/warumvegan/gesundheit/bodybuilding.html

und auch die nahrungsergänzungsindustrie scheint langsam auf das thema zu reagieren:
http://veganfitness.de/

gibt es welche unter uns, die sich vegetarisch, wenn nich gar vegan ernähren?
wie geht es mit dem aufbau? ist es nicht schwer?

was haltet die fleisch essende fraktion davon?

mich würde alles intressieren, wer was denkt zu diesem thema.

ich selbst bin fleischesser, eine vegetarische lebensweise könnte ich mir unter umständen vorstellen, vegan jedoch niemals!

protein bekommt man in der vegetarischen küche zu genüge. man backt mit soja oder mandelmehl, bohnen, linsen, käse (drautaler hat 38gr EW auf 100gr! - das liefert z.b. kein steak der welt), usw...

also feuer frei, ich freue mich auf diverse meinungen!
 
A

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Re: veganer / vegetarischer body building lifestyle
in meinen augen sind vegetarier noch zu akzeptieren,da sie wahrscheinlich tiere zu sehr lieben etc.,ist ja meist der häufigste grund für ein vegetarisches leben.für leute die vegan leben habe ich echt kein verständniss.für mich sind diese menschen krank oder haben irgendwie nen schlag weg.sorry wenn ich das so sage,aber wenn zu mir jemand sagt,dass er veganer ist,bekomme ich nen dicken hals...man kanns echt übertreiben
 
Das ist einfach ein Märchen, dass Fleisch unverzichtbar ist. Es ist vermutlich nichtmal ein Vorteil, dass es leicht verdaulich ist und die Aminosäurenverhältnisse den menschlichen Muskeln entsprechen, weil alles was den Körper, oder seine Teilfunktionen nicht fordert, verkümmert einfach.
Pflanzen bieten ausreichend Eiweiß und wenn man sie entsprechend kombiniert, stimmt auch das Aminosäurespektrum.

@Ruhtpott
Was ärgert dich so daran? Volkswirtschaftlich ist das ein großer Vorteil, weil Vegtarier/Veganer eher gesünder sind und Fleischproduktion sowieso eine ziemliche Verschwendung von Naturressourcen ist. Um ein Kilo Fleischeiweiß zu gewinnen, muss man ca. zehn Kilo Pflanzeneiweiß aufwenden, abgesehen vom gigantischen Wasserverbrauch und der Umweltbelastung durch die Gülle und das Methan.
 
Naja einmal heists er sei Fitness Weltmeister und einmlal Bodybuilding Weltmeister...:lol:

Ich hab nichts gegegen solche Leute, aber ich würde nie im Leben auf die Idee kommen auf sowas geiles wie Fleisch zu verzichten^^
 
bei vegetarischer ernährung sehe ich keinerlei nachteil!
aber der mensch ist nunmal kein vegetarier und vorallem kein veganer!
 
bei vegetarischer ernährung sehe ich keinerlei nachteil!
aber der mensch ist nunmal kein vegetarier und vorallem kein veganer!

Tschuldigung, aber das ist doch ein Unsinn, wenn du einem Vegetarier oder Veganer sagst, dass er keiner ist ;-)
Tatsache ist, dass die Menschen noch vor kurzem wesentlich weniger Fleisch gegessen haben, wesentlich widerstandsfähiger waren und viele heutige "Volkskrankheiten" oft überhaupt nicht gekannt haben.
 
Tatsache ist, dass die Menschen noch vor kurzem wesentlich weniger Fleisch gegessen haben, wesentlich widerstandsfähiger waren und viele heutige "Volkskrankheiten" oft überhaupt nicht gekannt haben.

tschuldigung, aber größter blödsinn ever.
noch vor kurzem lag die lebenserwartung irgendwo bei 40 jahren :D
wie soll man da ''volkskrankheiten'' entwickeln?

fakt ist, der mensch ist heute wesentlich besser ernährt als vor nicht all zu langer zeit und das ist einer von vielen faktoren der zur steigerung der lebenserwartung geführt hat.
 
Dann oute ich mich mal als Veganer!:D mein Nick ist ja eh schon ziemlich verräterisch!
Diese Seite wurde wohl vom Threadstarter vergessen:http://veganstrength.de
hoffe ich werde jetzt nicht gesteinigt...:hmm: ich mein da ich Veganer bin.
 
wuaaah wenn ich schon die berge von gemüse sehe dann schüttelt es mich. Ich gehöre zu denen die von vielen Gemüse und Obstsorten notorische Magenschmerzen bekommen schon von kleinem an (karrotten, äpfel, paprika, lauch, nektrarinen,......). Ausserdem bekomm ich davon mehr hunger als dass es sättigt. Essen tu ichs trotzdem ab und zu und nehm die schmerzen hin :p. Aber auch 1 kg nudeln mit Tomatensauce sättigt zwar aber befriedigt nicht ;). Ich brauch einfach mein halbes kg fleisch JEDEN TAG :D. Sonst geh ich tot. DA lass ich mich lieber standrechtlich erschießen ^^. Ich bin einfach süchtig nach fleisch ;).

Ausserdem war der Mensch immer schon Jäger. Und unser verdauungssystem ist perfekt auf einen Allesfresser zugeschnitten nicht so wie noch bei den affen der einen sehr viel größeren und schwereren Verdauungstrakt hat.

Wenn mir irgendwann ein Date offenbaren würde vegatarierin oder veganierin zu sein würde ich wenn auch sonst noch alles so perfekt wäre schreiend vom tisch aufstehen und mich nie wieder blicken lassen :D
 
Klar,der Mensch war scho immer Jäger....aber erwischt hat er meistens nichts..:hihi:..und dann mussten halten wochenlang Pflanzen gefressen werden!
 
Dann oute ich mich mal als Veganer!:D mein Nick ist ja eh schon ziemlich verräterisch!
Diese Seite wurde wohl vom Threadstarter vergessen:http://veganstrength.de
hoffe ich werde jetzt nicht gesteinigt...:hmm: ich mein da ich Veganer bin.

Ich find's OK wenn man sich vegan ernährt auch wenn's für mich nicht in Frage kommt. Aber was mich wirklich mal interessieren würde ist, wie ein veganischer Ernährungsplan aussieht. Ich meine so wichtige Sachen wie Quark, Milch, Pute, Hähnchen usw. fallen ja dann alle raus.

Hast du mal Lust in groben Zügen deinen EP, oder falls du keinen hast, was du so isst aufzuschreiben, Sojabohne?
 
@Ruhtpott
Was ärgert dich so daran? Volkswirtschaftlich ist das ein großer Vorteil, weil Vegtarier/Veganer eher gesünder sind und Fleischproduktion sowieso eine ziemliche Verschwendung von Naturressourcen ist. Um ein Kilo Fleischeiweiß zu gewinnen, muss man ca. zehn Kilo Pflanzeneiweiß aufwenden, abgesehen vom gigantischen Wasserverbrauch und der Umweltbelastung durch die Gülle und das Methan.

ich glaube nicht,dass sich fleischessende menschen vorwürfe machen müssen,weil sie der umwelt schaden.da gibt es genug andere idioten die unserer umwelt erheblich mehr schaden...sowas hab ich ja noch nie gehört.....kann mir auch nicht vorstellen,dass so eine lebensweise gesund ist,der mensch ist ja nicht umsonst ein "fleischfresser".mich würde mal der sinn der in solch einer lebensweise steckt interessieren.vielleicht kann mir sojabohne da mal was zu sagen und meine sichtweise vielleicht etwas ändern.aber dafür braucht es wirklich überzeugende argumente
 
tschuldigung, aber größter blödsinn ever.
noch vor kurzem lag die lebenserwartung irgendwo bei 40 jahren :D
wie soll man da ''volkskrankheiten'' entwickeln?

Das ist aber eine Verwechslung von Lebenserwartung und Durchschnittsalter. Das Durchschnittsalter war bis zur Entdeckung der Antibiotika ziemlich gering, weil damals Säuglinge und Kinder mit ihrem unterentwickelten Immunsystem massenhaft gestorben sind.
Wer aber einmal das zehnte Lebensjahr erreicht hatte, konnte durchaus alt werden. Beispielsweise ist der Ötzi schon ca. fünfzig gewesen als er 3000 v. Christi bei einer Bergwanderung ermordet wurde und im römischen Senat war das Mindestalter sechzig, also kann es nicht so selten gewesen sein.
 
Klar,der Mensch war scho immer Jäger....aber erwischt hat er meistens nichts..:hihi:..und dann mussten halten wochenlang Pflanzen gefressen werden!

Ich hab mal im Radio einen Ethnologen gehört, der hat genau das erzählt. Die Männer waren schon alle Jäger, aber letztendlich mussten sie dann meistens von den Pilzen und Beeren leben, die die Frauen gesammelt haben. Hin und wieder haben sie schon ein grösseres Tier erlegt, dann machte die Sippe ein grosses Fest und dann gabs wieder wochenlang Wurzelgemüse; schliesslich konnte man das Fleisch auch nicht einfach konservieren.
 
Ich bin auch Vegetarier. Lebt sich sehr gut, ich bin der einzige in meinem Umfeld der nicht ständig erkältet ist. Liegt aber wohl auch daran, dass ich nicht rauche und trinke und 4x die Woche Sport machen. :D
Solche Diskussionen, ob das gut oder schlecht ist, sind immer schwierig, besonders mit Bodybuildern, die führe ich dann doch lieber im Seminar (ich studiere Philosophie) oder später mit meinen Schülern (ich werde Philosophielehrer). Gesund ist es, dazu gibt es mittlerweile viele unabhängige Studien. Ökologischer ist es auch. Der Rest ist eine Frage der Ethik und wie man sich damit auseinandersetzt.
Wenn man interesse daran hat, ein ethisches Leben zu leben, ist es besser darauf zu verzichten, ich glaube, das ist auch gängiger Konsens und lässt sich auch schwer leugnen. Es dürfte so gut wie keine Abhandlung zu dem Thema geben, die besagt, es ist nicht unethisch Tiere so zu behandeln, wie wir es heute tun. Wenn man hin und wieder mal sein Steak ist, welches nicht aus der Massentierhaltung stammt ist das sicher noch vertretbar, aber tagtäglich das Billigzeug zu verzehren, bei dem auf jegliches Recht der Tiere kein Wert gelegt wird und die echt wie Dreck behandelt werden, das erscheint mir im höchsten Maße problematisch.
Ich habe gestern ein Dokumentation über Auschwitz gesehen (ich studiere noch Geschichte) und, wenngleich es natürlich einen Unterschied gibt zwischen Mensch und Tier und den Rechten, die Methoden dort waren genau so barbarisch wie die bei der Massentierhaltung, besonders in Amerika.
 
da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich achte schon darauf keine Stopfleber oder sonstirgendwas zu kaufen wo ich genau weiss dass die Tiere grausam behandelt werden. Dass es den Hühnern hier in der Bodenhaltung leider nicht viel besser geht ist eine tatsache. Ich versuche deshalb so weit es geht Bio und Freilandfleisch zu kaufen. Aber darauf verzichten werde ich nie ;).
Es ist eben ein Kompromiss.
 
Ich find's OK wenn man sich vegan ernährt auch wenn's für mich nicht in Frage kommt. Aber was mich wirklich mal interessieren würde ist, wie ein veganischer Ernährungsplan aussieht. Ich meine so wichtige Sachen wie Quark, Milch, Pute, Hähnchen usw. fallen ja dann alle raus.

Hast du mal Lust in groben Zügen deinen EP, oder falls du keinen hast, was du so isst aufzuschreiben, Sojabohne?
Plan hab ich keinen,zum frühstück (meist gegen 6 Uhr wenn ich von der Arbeit komme) gibt´s erst mal 500g Alpro Soya Dessert,zweites frühstück,so gegen 12 ess ich Vollkornbrot mit Magarine/Erdnussbutter mit Marmelade,zum zweiten Mittagessen so gegen 15 Uhr ess ich meistens Nudeln/Reis/Tofu mit Gemüse gebraten,....Nüsse,Hirse,Amaranth,Pilze....mehr fällt mir im Moment nicht ein.:hmm:
 
Ich glaub, viele haben auch falsche Vorstellungen von veganer Ernährung, weil sie einfach aus Gewohnheit auf Fleisch fixiert sind.
Es gibt sicher viele Gerichte z.B. aus der indischen Küche, da merkst du nicht mal, dass kein Fleisch drin ist. Den eigentlichen Geschmack bekommt das Fleisch ja durchs Braten und durch die Gewürze und das kann man mit Pflanzen auch haben. Rohes Fleisch ist ja eher geschmacklos.
Ich habs auch eine Zeit vegan probiert. Natürlich kein Problem, allerdings ein etwas seltsames Gefühl, dass man dann aus Pflanzenbestandteilen besteht ;-)
 
also ich hab einen guten freund, der selbst BBler ist und bis jetzt unmengen an fleisch verzehrt hat und er geht jetzt zunächst mal in die vegetarische richtung, wobei es bei ihm nicht ausgeschlossen ist, dass er gar vegan wird.
ich persönlich finde die vegane lebensweise viel zu extrem. keine einer, keine milch, kein käse, nicht mal lederschuhe, etc. das ist meiner meinung nach schon zu sehr asketisch.
die massentierhaltung find ich auch nicht grad prickelnd und würde mir hier wünschen, dass vater staat etwas härter durchgreift....sie mischen sich ja sonst auch in jeden dreck ein!
wie gesagt, vegetarisch könnt ichs mir eher vorstellen, aber ich muss zugeben, ich esse auch zu gern fleisch, um -zumindest jetzt schon - darauf zu verzichten.
 
A

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Re: veganer / vegetarischer body building lifestyle
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