Marcel schrieb:
Nur eine Frage: Wie soll man vom Boden ziehen? Grenzt ja dann an halbes Kreuzheben?! Also ich bin die ganze Zeit stehengeblieben, hab aber hinterher auch 'n Ziehen im unteren Rücken verspürt.
Du stellst dich an die Langhantel und beugst dich vor, bis du die Langhantel greifen kannst.
In dieser Position bleibst du dann und ruderst immer in grobe Richtung Brust.
Der Oberkörper sollte immer vorgebeugt bleiben, sich nicht bewegen und immer geradebleiben (leichtes Holhlkreuz).
Die Knie leicht gebeugt und während des Rudervorganges ebenfalls unbewegt.
Es sollte immer ohne Gürtel gerudert werden.
Die Gewichte sollte kontrollierbar sein, d.h. ist eine saubere Ausführung nicht mehr möglich, unbedingt mit dem Gewicht runter, denn alles worauf es bei dieser Übung ankommt, ist die optimale und ganzheitliche Rückenbelastung.
Diese Übung ist keine Ego-Übung, da man in sauberer Ausführung wirklich nur mit verhältnismäßig (im Verhältnis zu den herkömmlichen Ruderübung) moderaten Gewichten arbeiten kann.
Bei allen anderen Ruderübung, die man in den Studios so sieht, wird abgefälscht, was das Zeug hält.
Des weiteren wird bei einem etwa ~70°-Rückenwinkel, viel aus dem Schultergürtel und Nacken gezogen.
Der untere Rücken ist zumindest stabilisierend mitinvolviert.
Wenn es dann noch während der Ausführung zu einer leichten Auf- und Abwärts-Bewegung des Rückens kommt, wird der untere Rücken noch etwas stärker mit einbezogen.
Ja, im Prinzip hast du recht, dann wäre es eine Art Teilkreuzheben.
Wobei man bei der optimalen Ausführung ohne diese Auf- und Abwärts-Bewegung des Rückens auskommen sollte.
Es eine wirklich fundamentale und super geile Übung, wobei man durch sie den
"GESAMTEN" Rücken trainiert!!!
Ich werde mal Fotos von der Ausführung machen und diese dann reinstellen, zur besseren Veranschaulichung.