regeln?
hi,
bezogen auf die satzpausen gibts grundsätzlich zwei regeln:
1) in einer aufbauphase macht man lange satzpausen, einfach um den muskeln die gelegenheit zu geben, sich von der sehr schweren arbeit zu erholen und neue schwere arbeit zu leisten, ich würde sagen 1-3 min sind hier ok
2) in einer definitionsphase verkürzt man die satzpausen, um die trainingsintensität (va bezogen auf dessen cardio-vaskuläre dimension) zu erhöhen
einschränkend muss aber gesagt werden, dass kurze satzpausen anzustreben sind, weil training grundätzlich eine (künstliche) belastungssituation für den körper sein soll, und diese ist umso effektiver, je höher diese belastung ist; da manch einer die tendenz hat, die pausen immer länger auszudehnen, ist es sinnvoll wenigstens einmal im jahr mit verkürzten pausen zu arbeiten, um einem allzu gemächlichen trainingstempo entgegen zu wirken
verschiedenen builder auch in diesem board (incl. mir selbst) haben schon einmal das höllenprogramm des meltdown-trainings probiert (nur grundübungen ohne satzpausen), keiner hats durch gehalten (noch nicht mal ein superharter hund wie ich), aber immerhin, hat es einen positiven effekt auf die gestaltung der satzpausen im normalen training gehabt,denn ich denke mal,die meisten werden nach dem md-versuch mit deutlich verkürzten satzpausen trainiert haben
der grund ist, dass anscheinend auch die laktat- "toleranz" des körpers trainiert werden kann, d.h. dass der md-trainierte körper unter spitzenbelastungen entweder weniger laktat ausschüttet, oder der normale laktat-ausstoß besser verkraftet werden kann
ich denke, dass die lakat-problematik einer der hauptfaktoren in der gestaltung der satzpausen darstellt, und dass deshalb hier in jedem fall gilt, sich nicht den "schwächen" des körpers anzupassen, sondern den körper zu zwingen, sich auch hier an die höhere leistung (hier intensität) immer wieder anzupassen!
gruss