Supersätze

tecbem08

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Ich hab eine Frage zu Supersätzen.
Heute hab ich zum ersten Mal Supersätze gemacht (für Bizeps - SZ Curls und KH Curls, jeweils 3 Sätze).
Wie soll ich dabei die Gewichte wählen? So dass im letzten Satz jeweils MV versagen auftritt? Das Gewicht pro Satz steigern oder immer gleich lassen? Ich habs heute halt mal gleich gelassen und jeweils im letztenn Satz MV gehabt und danach einen irren Pump gehabt.

Und ist es sinnvoll in der Brusteinheit Supersätze mit dem Trizeps zu machen? (1. Übung am Seilzug, danach wechseln zu einer Kh Übung für Trizeps)?
Baut man mit Supersätzen Masse auf oder ist es eher für Kraft/Ausdauer?

Wäre dankbar für Hilfe
 
Man sollte immer auf MV traineren. So ist die Intensität gewährleistet. Dann gehts nur mehr darum, ob auf Kraft, Hypertrophie, oder Kraftausdauer trainiert wird.

Supersätze kann man dann Antagonistisch oder Agonisten gestalten. Da geht's dann eher um die Prioritätensetzung!
Willst du jetzt eine Muskelgruppe mehr belasten, eher Zeit sparen, oder vielleicht ganz andere Dinge, die dann mit Ausdauer zu tun haben?

(Der Pump kommt erhöhten Volumen in der kurzen Zeit, da sehr viel Blut durch deinen Körper geflossen ist)

Bei Grundübungen würde ich grundsätzlich keine Supersätze einbauen, da sie diese negativ beeinflussen könnten.
Und wenn, dann nur antagonistische Muskelgruppen der jeweiligen Übung.
 
Ich will Masse aufbauen, und weil ich in den letzten 2-3 Monaten kaum fortschritt gemacht habe (bei den Armen) hab ich mal Supersätze probiert (wie gesagt zwei Bizepsübungen). Doch bringt sichs was für Massezuwachs oder Ists eher für Kraft/Ausdauer?
 
Versuchen, mit Supersätzen Masse aufzubauen erfordert reichlich Erfahrung vom eigenen Körper.
Masse -> Hypertrophie. Und den Pump, den du von den Supersätzen bekommst, bewirkt beim eigentlichen Muskelwachstum gar nichts.
Und wenn du es tatsächlich schaffen solltest, agonistische Supersätze im Hypertrophiebereich zu trainieren, wird auch gleich mal das ZNS sehr stark beansprucht. Die Pause sollten ja auch kurz gehalten werden um eine tatsächliche Leistung zu gewährleisten. Daraus resultiert dann meistens ein akuter Sauerstoffmangel im Blut, der den Puls in die höhe treibt und dir die Pausen noch kürzer vorkommen lässt, als sie ohnehin schon sind. Durch den sehr starken Muskeltonus kommt es sehr schnell zur Laktatbildung und die Muskel werden blockiert. Wenn du dann aber zu lange Pausen machst, reduziert sich wieder der Muskeltonus zu stark und die ganze Intensität, die man eigentlich bewirken wollte, geht dadurch verloren und die Effektivität ist dahin. Um hier gezielt zu trainieren, bedarf es an viel Erfahrung - sowohl vom Training selbst, als auch vom eigenen Körper.

Kurz und bündig - Supersätze: ja, wenn's um Zeit geht - oder man weiß ganz genau, was man tut.

Andernfalls, bleiben lassen.
 
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