stetching wirklich so schlecht?

jimben

New member
habe jetzt hier recht oft gelesen das man nicht unbedingt strechen soll.ist es aber wirklich so schlecht wenn ich es vor dem training tue,ich kann eigentlich wegen meiner schulter nicht wirklich drauf verzichten,werd ich auch nich tuen will nurmal wissen wie stark die auswirkungen den sind!!
JIMBEN
 
Also formal sollst du vor und nach dem Training nicht Dehnen, da dies einerseits den Muskeltonus verringert, d.h. du beim Training weniger Leistung erbringen kannst, andererseits kann es nach dem Training einen Muskelkater noch verschlimmern. Da dies aber nicht im Sinne des Muskelwachstums ist, solltest du dich lieber an Trainignsfreien Tagen oder am Morgen dehnen. Also nicht direkt vorm Training.

In Bezug zu deiner Schulter:
Hier würde ich es unbedingt machen, wenn du sonst ein unsicheres Gefühl hast. Gerade eine straffe Brustmuskulatur kann Instabilität in der Rotatorenmanchette bewirken (z.B. beim Frontdrücken etc), ebenso eine verkürzte Bizepssehne. Ich muss selbst Dehnübungen für Nacken und Brust ausführen, bevor ich Schulterdrücken absolvieren kann.
 
War alles OK was Duke gesagt hat, nur noch einmal meine persönliche Erfahrung diesbezüglich.

Ich habe früher, die ersten Jahre, jedesmal vor und nach dem Training Stretching & etwas Cardio gemacht, mir ging es mit der Schulter ähnlich wie dir. Habe das aber vor gut 2 Jahren komplett eingestellt, nur noch ordentlich mit ein paar moderaten Sätzen aufgewärmt und habe seitdem keine Verletzung oder irgendwelche anderen Nachteile mehr gehabt.
 
Sehe es genauso,wie meine Vorredner.
1-2 Aufwärmsätze vor den Arbeitssätzen reichen um den Muskel gut zu durchbluten,leichtes Stretching dann am nächsten Tag,wenn es denn sein muss.

Mfg Del Piero
 
ich muss sagen, dass ich das anders sehe.

eine gute beweglichkeit ist von entscheidender bedeutung für die volle entfaltung der anderen motorischen fähigkeiten. ein gutes kraftniveau, hypertrophie etc. werden entscheident durch die volle funktionstüchtigkeit und dem ausprägungsgrad der gelenkumgebenden muskulatur beeinflusst.

ein aufwärmprogramm macht insofern sinn, alsdass die beweglichkeit mit der temperatur des körpers (haut & muskeltemperatur) in verbindung steht. durch eine erhöhte körper- und muskeltemperatur reduziert sich der innere reibungswiderstand und der flexibilitätsgrad der muskulatur, sehnen und bänder erhöt sich.

man sieht in der sportmedizin zb ein gelenk nur dann als optimal funktions und leistungsfähig, wenn an der betroffenen muskulatur ein ausgleich zwischen kontrahieren und entspannen besteht. eine dysbalance kann zu muskulären dysbalancen, haltungsfehlern, verminderter belastbarkeit der sehnen und muskeln führen. um nur einigen zu nennen

gruß ice
 
Aber diese erhöhte Temerpatur erreichst du durch Aufwärmsätze.

Stretchen kann sich sogar erhöhend auf das Verletzungsrisiko auswirken. Die erhöhte Dehnfähigkeit (wie schon erwähnt der geringere Muskeltonus) kann beim ABsolvieren der Übungen zur Überdehnungen der Muskulatur durch den erhöhten Bewegungsumfang und damit sogar zu Muskelfaserrissen führen.

Mag sein, dass für Fitnessworkouts Stretchen nicht unangebracht ist, aber für Kraftsportler und Bodybuilder, die bis an ihre letzten Grenzen gehen, ist dies ziemlich unangebracht.

Wohl gemerkt, wir reden hier immer nur nach dem "Strechten vor oder nach dem Training".

Ansonsten ist Stretching Pflicht.
 
Original geschrieben von Del Piero
Sehe es genauso,wie meine Vorredner.
1-2 Aufwärmsätze vor den Arbeitssätzen reichen um den Muskel gut zu durchbluten,leichtes Stretching dann am nächsten Tag,wenn es denn sein muss.

Mfg Del Piero

Genau, mit folgender Ergänzung: 1 bis 2 Aufwärmsätze halte ich für schwere Grundübungen sogar für zu wenig, da lieber 3 bis 4 machen ;)
 
Okay, das bringt mich jetzt total durcheinander...
Es hieß doch immer "DEHNEN, DEHNEN, DEHNEN!!!!!!"...
Mist
 
Günter Schlierkamp dehnt auch vor dem Training:
"...besteht aus 5-10 min. radfahren. Danach dehne ich die Muskelgruppe, die ich in dieser Trainingseinheit trainieren will..."
Weiters sagt er, dass er noch nie eine Verletzung hatte...
 
Original geschrieben von spence
Günter Schlierkamp dehnt auch vor dem Training:
"...besteht aus 5-10 min. radfahren. Danach dehne ich die Muskelgruppe, die ich in dieser Trainingseinheit trainieren will..."
Weiters sagt er, dass er noch nie eine Verletzung hatte...

:D :D Genau, am besten noch den Trainingsplan kopieren, sprich 6er Split mit locker 10 bis 15 Sätzen pro Muskel, Bizeps weil er ja so klein ist noch 2 mal die Woche trainieren :D :D

Dieser Vergleich hinkt total, die Profis trainieren alle Mist, für Normalsterbliche in diesem Forum völlig ungeeignet!
 
Dass Profis alle "Mist" trainieren, wage ich zu bezweifeln.
Würden sie falsch trainieren, wären sie ja nicht so weit, wie sie jetzt sind.
 
Für uns ist es Mist!

Das sind Profis, die Leben nach nichts anderem als Bodybuilding, fahren großkalibrige chemische Unterstützung und trainieren seit 20 Jahren oder noch länger.

Wer daraus nicht assozieren kann, dass deren Training nicht unbedingt für einen "Normalsterblichen" geeigenet ist, weiss ich auch nicht mehr :( :confused:
 
Aha, nur steht NIRGENDWO, dass sie nicht schon von Anfang an gedehnt haben.

Und wenn der Typ schreibt, dass er noch NIE verletzt war, dann nehme ich an, dass er nicht nur die letzten fünf Jahre meint.
 
Habe ich das gesagt/geschrieben?
Wieso zweifelst du daran, dass sie dehnen?
Achja, die Bodybuilderverschwörung. Die erzählen uns, dass sie dehnen obwohl sie es garnicht machen, damit wir keine Muskeln aufbauen und sie die Welt regieren können.
 
Warum reagierst du denn jetzt so gereizt???

1. weisst du nicht wie die Profis wirklich trainieren. Schau dir doch nur mal deren Videos an, schau nur mal wie Rühl in seinen Videos mit ner 15cm Bewegungsamplitude Bankdrücken in ner 0,2/0/0,2er Kadenz macht.
2. kann man die Profis halt auch nicht mit uns 08/15 BBs vergleichen. Deren Muckis erholen sich auch 10x schneller als unsere bei dem zeugs dass sie konsumieren.
3. hat Duke doch nirgendswo in Frage gestellt, dass sie dehnen!
Er hat nur darauf hingewiesen, dass man denen einfach nicht alles glauben sollte.
4. Ist die Aussage "ich dehne mich vor dem Training" relativ, da wir nicht wissen, wie intensiv das ist.
Dehnen vor dem Train senkt nunmal den Muskeltonus, gegen leichtes Dehnen/Lockern spricht aber meiner Meinung nach wenig.

Ich dehne 2-3x die woche, meist nach dem Cardio und denke auch dass das die optimale Lösung (zumindest für mich) ist!
 
Würdest du genauer lesen und zudem noch intensiver verstehen, würden wir jetzt mit einander nicht mehr reden müssen.

Günter Schlierkamp dehnt auch vor dem Training:
"...besteht aus 5-10 min. radfahren. Danach dehne ich die Muskelgruppe, die ich in dieser Trainingseinheit trainieren will..."
Dieser Vergleich hinkt total, die Profis trainieren alle Mist, für Normalsterbliche in diesem Forum völlig ungeeignet!
Das sind Profis, die Leben nach nichts anderem als Bodybuilding, fahren großkalibrige chemische Unterstützung und trainieren seit 20 Jahren oder noch länger.
Wer daraus nicht assozieren kann, dass deren Training nicht unbedingt für einen "Normalsterblichen" geeigenet ist, weiss ich auch nicht mehr
 
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