Röntgen - wie schädlich?

MegaCube

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So, hab gleich noch ne Frage, leider in dem Fall :(

Bin heute auch geröntgt worden, zum 2x innerhalb 3 monaten. es wurden insgesamt 8 aufnahmen gemacht (!!) 2 davon auf Kopf und 2 auf Lendenhöhe. Wegen meiner zurückliegenden OP bin ich leider die letzten Jahre schon sehr sehr oft am ganzen Oberkörper (von der Hüfte bis zum Kopf) geröntgt worden. Allerdings hat mir gerade jemand von dem ich denke, er hat Ahnung davon (selbst ein Betroffener) gesagt, zu viel röntgen sei absolut schädlich. Wie schädlich ist es nun wirklich? Weil die Ärzte sagen einem da ja nix zu :(
 
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Re: Röntgen - wie schädlich?
Schädelaufnahme: 0,5 - 1,6 mSv Knochenmarkdosis pro Aufnahme
Schädelaufnahme: 0,8 - 1,6 mSv Knochenmarkdosis pro Aufnahme [14]
Schädelaufnahme: 4,1 mSv

[...]

Risikoberechnungen ********
10 mSv einmalig: Krebstod 1 zu 10000 [3]
10 mSv: Leukämierisiko 1 zu 200000 [3]
10 mSv: Leukämierisiko in nächster Generation 1 zu 400000 [3]
40 Schirmbildaufnahmen: Krebsrisiko 1 zu 50000
1 cSv 1,25 Krebsfälle pro 10000 Personen ICRP 1977
1 cSv 5 Krebsfälle pro 10000 Personen ICRP 1990
1 cSv 25 Krebsfälle pro 10000 Personen Köhnlein 1990 [6]
0,05 Sv = 50 mSv Verdoppelung des Leukämierisikos [6]
5-10 rad Verdoppelungsdosis für Schilddrüsenkrebs bei Jugendlichen (Weish u. Gruber)
Mammographie / Krebsrisiko: 1:75 bis 1:1500 günstiger für die Mammographie


******** Viele Risikoberechnungen zu Krebs basieren auf Schätzungen der Dosis, denen die Atombombenopfer in Hiroshima
und Nagasaki ausgesetzt waren. Solange nicht klar ist, wie hoch diese Dosis tatsächlich war, wird es
Widersprüche geben.

http://www.redecke.de/michael/strahlen.htm

Der Radiologe wird das Risiko sicher abgewogen haben. Nehme an, du hast einen Röntgenpass?
 
Die Zahlen wirken krasser, als dass sie wirklich sind.

Zum Beispiel "10 mSv einmalig: Krebstod 1 zu 10000 [3]"

Wenn man bedenkt, dass von 10'000 Personen eh 2800 an Krebs sterben, ist das Risiko nicht mehr soo krass. Trotzdem sollte man v.A. bei jungen Personen nicht zu viel röntgen, denke ich..

Würde mir aber deswegen keine Sorgen machen. Sprich aber das nächste mal mit dem Radiologen über deine Angst und frag ihn, ob die Untersuchung wirklich zur Sicherung der Diagnose wichtig ist UND auch Auswirkungen auf die Behandlung hätte.

Vielfach werden ja Untersuchungen gemacht, um einer Erkrankung nur einen Namen zu geben. Konsequenzen für eine Behandlung ergeben sich dann keine..
 
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