Obst+Gemüse

Fx88

New member
Morgen,

also ich habe die Suchfunktion benutzt, aber nicht so wirklich den richtig richtigen Thread gefunden. Auch im Internet ist es eher schwierig die passende Antwort zu finden.

Man sagt ja irgendwie "2 Stücken Obst am Tag" oder irgendwie sowas. Ich muss gestehen es gibt bei mir oft Tage an denen ich garkein Obst esse. Das ist bei mir eher kopfbedingt, da ich eigentlich versuche zuzunehmen und ich meinen Hunger nicht für 2 Stücken Obst "verschwenden" möchte, sondern dann lieber Fleisch mit Nudeln o.ä. esse, weil mir das beim Zunehmen halt mehr hilft.
Oftmals fange ich dann an mit Vitamintabletten oder irgend so nem Scheiß, obwohl ich mir eigentlich denken kann, dass so Tabletten nicht wirklich ein optimaler Ersatz für z.B. 2 Äpfel sind. Beim Gemüse sieht es ähnlich aus. Manchmal esse ich in der Uni einen Salat oder ich benutze Zwiebeln zum Braten für mein Hähnchen mit Nudeln lol. Also so klassisch Karotten mit Erbsen oder was es da sonst noch gibt ist doch eher weniger bei mir vorhanden.

Meine eigentliche Frage ist jetzt folgende: Wie wichtig sind denn Obst und Gemüse für den Muskelaufbau? Vllt gibt es ja ein schlagkräftiges Argument, dass auch mein Kopf sich denkt "ok ich ess jetzt einmal am Tag lieber obst anstatt Fleisch".
Ich kann mir halt einfach nciht vorstellen, dass Obst genau so essentielle Nährstoffe für den Aufbau beinhalten wie z.B. Fleisch oder andere Produkte, die viel Protein haben.

Gruß
 
Naja, ist halt allgemein für die Gesundheit vorteilhaft ^^ Wenns dir darum geht Obst und Gemüse zu essen, das dir beim Aufbau hilft, iss halt Sojabohnen, Bananen, Mais und Bohnen :)
 
Du lebst laenger und kannst somit laenger Muskeln ausfbauen . Ne ich glaube nicht das es das muskelwachstum beeinflusst . Ich hab da auch meine Probleme , aber für n Apfel /Banane/Mandarine mal zwischendurch brauchst's ja kein so wirklichen Hunger :)
 
ist schon eigenartig-in fast keinen ernährungsplan findet man ausreichend obst und gemüse.
(ich gehöre auch dazu) darüber sollte man mal nachdenken.


halt; so schlimm bin ich gar nicht
5x die woche esse ich eine banane-immer um 9h mit buttermilch
ja.lobt mich!!!!
 
meinst du das ernst? du willst den konsum von grünzeug davon abhängig machen ob es dem muskelaufbau nützt oder auch nicht?
überleg dir bitte noch mal ob bei deinen prioritäten alles stimmt, wenn dir ein paar muskeln wichtiger sind als deine gesundheit. im übrigen hatte ich 5, und nicht 2 mal pro tag im hinterkopf, aber das kommt ja auch darauf an wieviel du auf einmal isst. mach dir halt mal nen netten salat(lieber mit gurke,tomate,karotte und co als mit blatsalat), mix dir deinen magertopfen mit bananen und äpfeln auf, oder iss mal einfach ein stück obst.
vitamin tabletten werden bei dir imho eher nicht so gut sein, weil da in der regel alles drinnen ist, auch das zeug was sich nicht in grünzeug findet, sondern in fleisch, von welchem du ja scheinbar genug zu dir nimmst, und gerade bei diesen vitaminen kann es schon auch zu überdosierungen kommen. außerdem geht es ja nicht nur um vitamine, sondern auch am zig andere inhaltsstoffe die der gesundheit zuträglich zu sein scheinen(zB antikarzinogen wirken).
lg
 
5 mal am Tag Obst und Gemüse. wenn du dir sorgen um Muskeln machst, hier zwei, drei vorschläge:

Grapefruit: top fettverbrenner. einmal am Tag (auch Grapefruitsaft ist gut)
Spinat: was Popeye ;-) wusste, war nicht ganz falsch. Spinat enthält wirkstoffe, die den Muskelaufbau positiv beeinflussen können.
Brokkoli: siehe Spinat

übrigens: auch 100%ige Fruchtsäfte/ Gemüsesäfte zählen zum täglichen Bedarf
 
meinst du das ernst? du willst den konsum von grünzeug davon abhängig machen ob es dem muskelaufbau nützt oder auch nicht?
überleg dir bitte noch mal ob bei deinen prioritäten alles stimmt, wenn dir ein paar muskeln wichtiger sind als deine gesundheit.

Naja Gesundheit ... ist ja nicht so, dass ich nie Obst oder Gemüse esse, nur täglich so wie z.B. Quark oder so esse ich es eben nicht. Und Probleme mit meiner Gesundheit habe ich eigentlich auch keine. Ich bin halt 1-2 mal im Jahr krank. Die normalen Grippen habe ich halt. Die sind mir jedoch größtenteils auch selbst zuzuschreiben, weil ich oft und gerne zu leichtbekleidet rumrenne und mich dann erkälte.

Ich selbst habe halt noch keine wirklichen Nachteile aus meinem "nicht-konsum" gezogen ...
 
ohne die optimale menge an micronährstoffen funktioniert der Körperstoffwechsel auch nicht optimal und darunter fällt auch die proteinsynthese. Z.B. sind hier die B-Vitamine von grosser bedeutung.

sythetische Vitamine sind oft schlechter als besser für den körper, vorallem auch gerade vor und nach körpl. belastung. deshalb unbedingt ein proteinpulver ohne künstl. Vitamine!
 
Ich selbst habe halt noch keine wirklichen Nachteile aus meinem "nicht-konsum" gezogen ...
Hast du den schon die Vorteile genossen? ;)

Grundsätzlich sorgen Vitamine dafür, dass der Stoffwechsel und die Verwertung der Nährstoffe (KH, Eiweiss, Fett) optimal funktionieren. Sie spielen eine große Rolle bei Aufbauprozessen im Körper und dienen zur Stärkung des Immunsystems. Was nützt es das hochwertigste Protein zuzuführen, wenn es nicht bestmöglich umgesetzt werden kann.

Krafttraining bedeutet für den Organismus enormen oxidativen Stress (Bildung freier Radikale). Hier greifen zB Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe (die nur in Obst & Gemüse enthalten sind) ein.

Bei Multivitaminpräperate sollte auf die Dosis geachtet werden. Vorallem ist die Bioverfügbarkeit bei weitem nicht so gross als bei Obst und Gemüse. Auch sollte eine regelmäßig Zufuhr gewährleistet sein, da einige Vitamine wasserlöslich sind und demnach nicht gespeichert werden können.

Oh, Jimbomatic war schneller ;)
 
Krafttraining bedeutet für den Organismus enormen oxidativen Stress (Bildung freier Radikale). Hier greifen zB Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe (die nur in Obst & Gemüse enthalten sind) ein.

dieser Stress hat allerdings offenbar ebenfalls eine trainingsfunktion und führt zu einer adaption des körpers, die aber eben nicht stattfindet wenn man sich ordentlich antioxidative stoffe chemischer natur reinzieht.
 
Kleiner Nachtrag.

Rein aus persönlicher Erfahrung heraus: Ich war nie ein großer Gemüsefan. Seitdem ich aber darauf achte öfters über den Tag verteilt Obst/Gemüse in meine Ernährung einzubauen:
- war ich nie krank (nicht mal schnupfen),
- mein Hautbild hat sich deutlich verbessert,
- ein allgemein gesteigertes Wohlbefinden (fühl mich fitter, bessere Regeneration)
 
dieser Stress hat allerdings offenbar ebenfalls eine trainingsfunktion und führt zu einer adaption des körpers, die aber eben nicht stattfindet wenn man sich ordentlich antioxidative stoffe chemischer natur reinzieht.
Jein, bei hoher körperlicher Belastung passiert eine akute Muskelschädigung. Freie Radikale können diesen Effekt noch weiter verstärken.

Das wäre genauso als würde ich nach einem intenisven Workout noch extra statisch Dehnen. Damit erreiche ich keine weitere Hyptertrophie (die Reizsetzung entstand schon durch das Training) sondern verlängere nur meine Regeneration.

Zu einem Teil hast du aber auch Recht. Ich würde nicht zeitnah ums Training hochdosiert Antioxidanzien zu mir nehmen.
 
Ich merk grad, dass ich einen unsinnigen Vergleich gebracht habe.

Was ich damit sagen wollte ist: Ich muss es nicht extra auf oxidativen Stress anlegen.

Edit:
Danke für den Link. Das war missverständlich von mir ausgedrückt. Ich bin von natürlichen Antioxidanzien ausgegangen.
 
dieser Stress hat allerdings offenbar ebenfalls eine trainingsfunktion und führt zu einer adaption des körpers, die aber eben nicht stattfindet wenn man sich ordentlich antioxidative stoffe chemischer natur reinzieht.

Davon hab ich auch mal gehört, dass man seinen Trainingserfolg geradezu zunichte machen kann, wenn man synthetische Vitamine zuführt.

Ich glaub aber auch, dass die Bedeutung von Obst und Gemüse überschätzt wird und das sag ich als Vegetarier.
Interessant ist der Gehalt an Vitaminen, etc. in den "normalen" Nahrungsmitteln selbst, weil die meist gut zu den entsprechenden Makronährstoffen (Eiweiß, Fett, Kohlehydrate) passen; also alles möglichst frisch und schonend zubereiten.
Was noch wichtig zu sein scheint sind die Ballaststoffe, die das Verdauungssystem gesund halten. Von dort kommen ja dann die Nährstoffe für den Körper und ausserdem ist es sehr wichtig für das Immunsystem und das Wohlbefinden; nicht nur weil Blähungen etc. unangenehm sind, sondern weil dort auch viele Nerven mit ihren Botenstoffen sind (Bauchhirn, gibts wirklich).
Eine gute und ziemlich unterschätzte Sache sind jedenfalls Hülsenfrüchte -> relativ viel Eiweiß und Ballaststoffe, ausserdem schmecken sie auch meist deftiger als anderes Gemüse.
 
Davon hab ich auch mal gehört, dass man seinen Trainingserfolg geradezu zunichte machen kann, wenn man synthetische Vitamine zuführt.
So extrem ist es zwar nicht. Aber es wurde in ein paar Studien nachgewiesen, dass eine hochdosierte Antioxidanzienzufuhr (Vit C & E) die gesundheitsfördernde Wirkung der körperlichen Betätigung sogar unterdrücken.

@erichs
Sehr schöne Ausführung.

Im Endeffekt kann man sagen: Vitamine, Mengen-/Spurenelemente, Antioxidanzien, etc. besser aus natürlichen Lebensmitteln beziehen als aus synthetischen Pillen. Schmeckt ja auch :)
 
wie sagt man so schön: an apple a day keeps the doctor away! :D

ich esse zwar keinen apfel aber irgend ein gemüse hab ich bei meinen hauptmahlzeiten immer dabei. da halt ich mich immer an die regel (wenn ich nicht auf low carb bin), dass ich ein teil gemüse, ein teil KHs und ein teil EW esse.
gemüse kann man auch wenn sie KH-hatlig sind auch gut bei low carb essen, da es "gute" KHs sind wegen den ballaststoffen, die die verdauung in schuss halten.
ich war jetzt zum beispiel nach 2,5 jahren das erste mal wieder krank vor nem monat, das hatte aber andere gründe. das hätt ich nicht mal mit der doppelten menge vitaminen ausmerzen können.
so der obst esser bin ich auch nicht, aber 3x die woche ess ich dann schon mal trauben, bananen, mandarine oder jetzt im winter press ich mir auch mal n paar grapefruits frisch aus. kommt echt gut. wer das bittere nicht mag, kann je etwas honig rein geben, honig ist ja bekanntlich auch gesund!
 
Alles klar, dann sieht die allgemeine Meinung zum Thema Obst und Gemüse ja (leider) ziemlich eindeutig aus.

Danke an alle! Ich arbeite an mir...
 
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