Um es auf den Punkt zu bringen!
Hallo harryboy
Um die ganze Geschichte auf den Punkt zu bringen hier meine Meinung, die sich auf durchaus verlässliche Quellen stützt:
1. Die Regel, dass beim Laufen die HF 10-15 Schläge höher liegt als beim Rad fahren ist eine Faustregel. Im Klartext: Das gilt für die Allgemeinheit und stimmt über die Gesamtpopulation recht gut; Jedoch kann es im Einzelfall Abweichungen geben!
2. Um solche Abweichungen festzustellen, muss jeder seine HFmax für jeder Sportart einzeln bestimmen und daraus die jeweiligen Belastungintensitäten für GA1-,GA2-Bereich, EB und SB bestimmen. Im Klartext: Du bestimmst deine HFmax fürs Radfahren mit einem Maximaltest auf dem Rad und rechnest daraus die jeweiligen Belastungsstufen aus. Du bestimmst die HFmax im Laufen mit einem Maximaltest im Laufen und rechnest daraus die jeweiligen Belastungsstufen aus.
3. Beim Crosstraining gehst du so vor: Wenn du das Radtraining durch Laufen ersetzen willst, dann nimmst du die HF des Laufens, die auf dem Maximaltest im Laufen basiert.
Umgekehrt genau gleich: Wenn du Laufen durch Radfahren ersetzen willst, nimmst du die HF des Radfahrens basierend auf dem Maximaltest des Radfahrens.
Aufgrund allfälliger Diskrepanzen zwischen der HF im Radfahren und der HF im Laufen, ergibt sich, dass wer im Laufen Fortschritte machen will, laufen soll und dass wer im Radfahren besser werden will, am besten Rad fährt.
Crosstraining eignet sich im Sinne eines möglichst divesifiziertes Trainings jedoch im Fitnessbereich (wo nicht die maximale sportartspezifische Leistung ausschlaggebend ist) hervorragend, ebenso für verletzte Leistungssportler (die in dieser Situation gezwungen sind andere Sportarten zu trainieren, um den Körper zu entlasten); auch gehört Crosstraining für jeden Leistungssportler ins Programm einer Vorbereitungs- bzw. Übergangsperiode. In der Wettkampfphase soll jedoch spezifisch trainiert werden.
Was ist nun dein Ziel: Wettkämpfe, Fitness, Ausdauer allgemein?
In der Hoffnung geholfen zu haben
Rik