Muskelaufbau während Ketogener Ernährung

Gartenwulf

New member
Hallo Leute,

mich plagt ein Konflikt und ich möchte versuchen, diesen mit euch so gut wie möglich zu lösen. Ich möchte bzw. muss Muskeln während eines ketogenen Stoffwechsels aufbauen. Leider wird das nach allem was ich bisher gehört und gelesen habe recht schwer, da bei einer Ernährung fast ohne Kohlenhydrate der Muskelaufbau ja kaum oder gar nicht vonstattengehen soll.

Zum Hintergrund: Ich war immer regelmäßig, mal sehr intensiv, mal für den Erhalt im Fitnessstudio unterwegs. Bin ein schlanker Typ mit schnellem Stoffwechsel. Carbs waren nie ein Problem für mein Sixpack und ich war förmlich süchtig nach Kohlenhydraten, besonders in Form von riesigen Weight Gainer/Proteinshakes mit teilweise 1 Liter Milch. Bei 172cm Körpergröße wog ich zu meinen intensiven Trainingszeiten 77 kg und hatte stets einen niedrigen KF-Anteil. Nun habe ich im Dezember die Diagnose Darmkrebs bekommen. Operationen, Chemotherapien und Bestrahlung sind größtenteils vorüber. Habe während der Chemo heftige Nebenwirkungen gehabt, kaum Appetit und wenn was gegessen dann waren es Carbs. Bin demzufolge auf 52 kg runter gefallen. Das meiste davon war reine Muskelmasse. Der Tumor fühlte sich pudelwohl, zehrte das Muskelglycogen, das aus der Leber und das was ich so durch Nahrung zuführte, auf. Dadurch verbrauchte alleine mein außer Kontrolle geratenes Körpergewebe bis zu 700 Kcal Glucose pro Tag extra. Irgendwann hörte ich von einer Ernährungsweise nach Dr. Coy und einem Therapiekonzept bei Chemotherapien mit Hilfe einer ketogenen Ernährung. Ich kannte diese Begriffe, da ich mich vor mehreren Jahren experiementel auch mal kurzzeitig nach der anabolen Diät ernährte. Die vielen Nahrungsumstellungen von Keto auf Carbs und zurück waren aber zu belastend, habs nicht weiter verfolgt.

Hintergrund für eine Ketogene Ernährung bei Krebserkrankungen sind die deutlich besseren Überlebenschancen, der Tumor bekommt als reiner Zuckerzehrer keine oder weniger Nährstoffe ab, der Körper kann besser mit Chemotherapien umgehen, die Gefahr einer Tumorkraxie (starker Gewichtsverlust und schwäche) wird genommen, nach Coy werden therapieresistente Krebszellen sogar wieder Therapie empfänglich oder bilden sich im besten Fall von alleine zurück. Dr. Coy ist übrigens Tumorbiologe, arbeitet seit langer Zeit im deutschen Krebsforschungszentrum und ist ein normal (von der Pharmaindustrie) ausgebildeter Schulmediziner, der sich nicht gegen herkömmliche Behandlungen ausspricht, hat also nichts mit Esoterik zu tun.

http://lchf.de/wp-content/uploads/2011/06/ketogene_ernaehrung_bei_krebs.pdf

http://www.krebsernaehrung.de/downloads/TherapieNachCoy_2010_08.pdf

Meine Weltanschauung wurde also im Laufe der Krankheit durch meine viele Zeit und noch mehr Recherchen auf den Kopf gestellt. Die Kohlenhydrate, meine guten Verbündeten im Wettstreit um meinen starken und gesunden Körper, waren nun meine Hauptfeinde. Mehr noch, da bei mir keine genetischen Krebsmarker gefunden und nachgewiesen werden konnten, standen die Ärzte vor einem Rätsel. Woher hatte ein durchtrainierter, gesunder 25-Jähriger diese Krankheit? Die Antwort könnte sein viel zu viele Einfachzucker, generell zu viele Kohlenhydrate und leider auch immer mal wieder Süßstoffe plus industriell Hergestelltes Essen niedriger Qualität verstärkten die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken um eine hundertfaches. Viel Stärker als das Risiko für einen Kettenraucher gewesen wäre der wenige Carbs isst und sein Essen selber Herstellt und Zubereitet. Nicht umsonst stieg die Anzahl der Krebserkrankung in den letzten 100 Jahren genau so drastisch wie der parallel dazu angestiegene Konsum von Einfachzuckern. Noch mal beschleunigt wurde diese Entwicklung in den 60ern durch die immer mehr steigende Anzahl von künstlich hergestellten Süßstoffen, Transfettsäuren, Geschmacksverstärkern und Aromen. Heutzutage erkrankt jeder zweite Mann im Laufe seines Lebens an Krebs. Besonders häufig sind hier Erkrankungen des Verdauungsapparates bzw. des Darmes. Es könnte also durchaus nachvollziehbare Zusammenhänge in den Entwicklungen geben.

Während meiner Ketogenen Diät nach Coy Stieg mein Gewicht relativ schnell auf 60kg an. Ich verputzte deutlich mehr Kalorien als ich verbrannte. Es ging mir Zusehens besser. Eine sehr große Operation die mit Hipec durchgeführt wurde (dabei wird der Bauchraum mittels Chemolösung die auf 42°C erhitzt wird durchgespült nachdem vorher alle sichtbaren Tumore entfernt wurden) überstand ich erstaunlich gut. Während normalerweise ein Patient drei Wochen lang im Krankenhaus bleiben muss, konnte ich bereits nach 10 Tagen entlassen werden. Im Krankenhaus musste ich dann wieder Kohlenhydrate essen. Durch die Stoffwechselumstellung verlor ich wieder einige Kilos an Gewicht.

Nun zu meinem Problem:

Da ich sehr gute Erfahrung mit der ketogenen Ernährung gemacht habe möchte ich diese gerne auch nach "überstandener" Krankheit weiterführen. Obwohl die Studienlage noch neu und wackelig ist, klingen die Vorteile bei meiner Erkrankung sehr plausibel und ich habe am eigenen Leib erfahren, wie gut ich mich nach einer gewissen Umstellungszeit gefühlt habe. Wie verbinde ich nun in Zukunft eine ketogene Ernährung mit Muskelaufbau? Das diese Ernährung Vorteile in verschiedenen Sportarten bringt, weiß ich spätestens nach Lesen des Buches "Mehr vom Sport, Low Carb und LOGI in der Sporternährung". Allerdings sind diese Vorteile im Bereich des reinen Masseaufbaus bescheiden bzw. nicht vorhanden. Der einzige, der mir einfällt, ist der erhöhte Wachstumshormonspiegel durch gleichzeitig niedrigen Insulinspiegel, wie er im Buch "Anabole Diät" beschrieben wird.

Ich wollte dem Problem entgegen wirken, indem ich nach dem Sport meine wenigen Kohlenhydrate in z. B Form von Quark mit Beeren zuführe und vor dem Training Aminosäuren, besonders BCAAs, konsumiere, die ja durch die körpereigene Glucogynese schnell zu Glucogen umgewandelt werden können und dann beim Widerstandstraining zur Verfügung stehen. Vielleicht bringen MTC-Fette ja auch noch eine verbesserte Energieversorgung der Muskeln bei starker Anstrengung? Bei mäßiger Anstrengung sind das ja die bevorzugten Energielieferanten. Diese würde ich dann auch vorm Training konsumieren wenn es etwas nützt. Generell würden die wenigen Kohlenhydrate bis max. 50 g überwiegend in Form von Gemüse und eingeschränkt Obst zugeführt werden und das dann vor bzw. nach dem Training. Beispielsweise 15 g morgens, Training, direkt danach wieder 25 g, die restlichen 10 g entstehen im Laufe des Tages automatisch.

Meint ihr das so ein Muskelaufbau möglich ist? Unterstützen dabei würde mich auch der Jojo-Effekt bzw. das Muskelgedächtnis, da einmal Erreichtes auch schneller wieder zurück kommt?! Hat jemand Erfahrungen mit der ketogenen Diät und gleichzeitiger Gewichtszunahme und/oder Muskelaufbaues? Was könnte den Muskelaufbau beschleunigen unabhängig von den Kohlenhydraten? Bringt die Einnahme Keratins Erfolge bei gleichzeitig so wenig Kohlenhydraten? Was für Supplemente würdet ihr bei einer ketogenen Diät auf jeden Fall einnehmen?

Danke für eure Hilfe!
 
Klar kann man mit der Ketogenen Ernährungsweise auch Muskeln aufbauen, denn letzendlich zählt ja nur das Kalorien+,
wobei ganz klar gesagt werden muss, je schwerer man ist bzw. je mehr Muskeln man hat, umso schwere wird das Ganze,
wobei wir da defintiv nicht dazugehören!!!:wink:





Gruß Eisi

P.S.: ...habe deinen Text sehr interessiert gelesen, Hut ab und weiterhin gute Genesung!!!
...schon allein wenn es DIE Ernährungsweise gegen Krebs ist, was ich auch schon mehrfach gelesen habe,
(u.a. wird diese Ernährungsform auch bei ADS-Kindern MIT Erfolg eingesetzt, OHNE Medikamente!!!),
ist das für mich ein Grund mich dauerhaft so zu ernähren!!!



...google mal nach "Anabolic Diät" von Dr. Mauro G. Di Pasquale, der die ganze Sache für Bodybuilder umgesetzt hat
und das Ganze auch mit Erfolg mit div. Bodybuildern testete...

siehe z.B. hier...

http://www.metabolicdiet.com/books/as_bb.pdf
 
Danke für deine Hilfe, das hört sich doch schonmal ganz gut an.

...schon allein wenn es DIE Ernährungsweise gegen Krebs ist, was ich auch schon mehrfach gelesen habe,
(u.a. wird diese Ernährungsform auch bei ADS-Kindern MIT Erfolg eingesetzt, OHNE Medikamente!!!),
ist das für mich ein Grund mich dauerhaft so zu ernähren!!!

...google mal nach "Anabolic Diät" von Dr. Mauro G. Di Pasquale, der die ganze Sache für Bodybuilder umgesetzt hat
und das Ganze auch mit Erfolg mit div. Bodybuildern testete...

siehe z.B. hier...

http://www.metabolicdiet.com/books/as_bb.pdf

Also ich fand es bei meinen Nachforschungen auch erstaunlich das die Ketogene Ernährung wohl bei so ziemlich allen Zivilisationsleiden gewisse positive Aspekte bringen soll. Könnte daran liegen das wir evolutionär scheinbar immer noch besser an einen Ketogenen Hungerstoffwechsel angepasst sind, als an ein Kohlenhydrat reiches Schlaraffenland wo einen die Kalorien förmlich in den Mund fliegen.

Unter anderen hab ich Hinweise auf positive Wirkungen bei folgenden Krankheiten gefunden, diese aber nicht weiter verfolgt da die Antikrebs hinweise für mich Priorität hatten:

- Übergewicht (auch BMI > 40)
- Alternative zum Insulin bei Diabetes Typ II
- therapieresistente Epilepsien
- Autoimmunerkrankungen (Asthma / Allergien / Rheuma)
- starke psychische Schwankungen
- Schlafstörungen
- Stoffwechselstörungen
- Artheriosklerose
- Darmpilzerkrankungen
- Demenzen und andere Alterserscheinungen
- Eßstörungen und Suchterscheinungen
- Krebs
- Morbus Crohn
- Zöliakie
- Schizoprenie
- Elepsie
- Migräne

Ganz schön lange List. Einige sachen werden bestimmt aber auch einfach aus den verzicht auf Industriell verarbeitete Lebensmittel resultieren, da es (noch) keine wirklichen Ketogenen Industriellen Lebensmittel ausserhalb des Internets zu kaufen gibt.

Zu deiner PDF und den Buch:

Leider kann ich kaum englisch. Heutzutage ein echter Verlust :?
Beziehen sich diese konzepte in etwa auf die Anabole Diät aus dem Buch "Die Anabole Diät: Ketogene Ernährung für Bodybuilder von Klaus Arndt"?
Erstens fand ich das Buch nicht so gut geschrieben, etwas unglaubwürdig und wenig Sachliche Beweise bzw. Studien gerade für Neueinsteiger. Besonders Problematisch für mich wären ja die Ladetage ohne die das konzept in diesen Buch ja nicht aufgehen würd?! Die könnte ich so garnicht umsetzen und generell stelle ich es mir sehr schwer vor da eine Vollständige gewöhnung an den neuen Stoffwechsel zu bekommen, da dieser ja erst nach 4 Wochen manchmal sogar 12 Wochen eintritt. Man sollte es also vermeiden Tage einzubauen wo ich deutlich über die Carb grenze gehe und dann eine lange Zeit auf Glucoseverbrennung umstelle. Bleibt man nämlich dauerhaft in Ketose verbessert sich auch der Geschmack und der hunger auf Süßes wird konstant geringer wenn die Suchtphase erstmal überwunden ist. Leider ist Zucker ein sehr starker Suchtstoff. Bezüglich Geschmacksinns habe ich bei mir festgestellt das ich nach 3 bis 4 Wochen Ketose Quark (40% Fett) pur als beinahe leicht süßlich empfunden habe (sind ja mit 3,2g Kh pro 100g oftmals mehr Kh drin als in Gemüse) wenn dann noch 50 bis 80g Himbeeren hineingemixt wurden was es schon fast eine Süßspeise. Als Nachwerk habe ich oft eine halbe Grapefruit ausgelöffelt die hatte dann 6-7g Kh und schmeckte eher Süß als Sauer. Früher kam ich da garnicht ran. Man ist einfach überreizt heutzutage da die Industrie ja überall Zucker einmischt oder versteckt.

Vielleicht kannst du mir noch kurz sagen ob das Konzept der Metabolen Diät auch ohne Carbs zu laden auskommt?
 
Naja, Kohlenhydrate sind nicht per se schlecht!!! ...unsere Vorfahren hätten viel mehr davon vertragen/gebraucht, da sie sich ausreichend bewegten, der ketogene Stoffwechsel ist und bleibt ein Notfallstoffwechsel!!!

Ich bin ein Fan von der ketogenen Ernährungsweise (siehe mein Log), ernähre mich ja derzeit auch wieder danach,
habe mich letztes Jahr ein paar Monate so ernährt und ~30 Kg abgenommen (was natürlich nicht ausschließlich an der Keto-Ernährung lag!!!),
habe dann eine Weile mit dem Carb-Cycling-Konzept gearbeitet und bin jetzt wieder zur ketogenen Ernährungsweise zurückgekommen,
einfach genau mein Ding, ABER noch bin ich skeptisch bezüglich der Auswirkungen auf die Gesundheit...

Ich denke das das Grundproblem einfach die mangelende Bewegung der meißten Menschen ist,
ein mehr an Bewegung würde auch wieder ein mehr an Kohlenhydraten zulassen, ich denke da liegt der Hase im Pfeffer
bzw. müsste so das Pferd aufgezäumt werden, für die Meißten passt die ketogene Ernährungsweise
bzw. ist gesundheitsfördernd WEIL sie sich wenig bewegen!!!
...eigentlich logisch, ich kann ja in mein Auto auch nur eine begrenzte Menge Treibstoff einfüllen, nur beim Auto läuft der Tank irgendwann über,
bei uns leider nicht und das ist das Problem mit den Kohlenhydraten!!!

...desweiteren ist es ja meißt die ungesunde Kombination, zu wenig Bewegung, zuviele Kohlenhydrate, aber auch zuviel Fett, tödliche Kombi!!!

...wie auch immer, ich denke da muss noch etwas geforscht werden, vor allem müssen da ein paar Jahrzehnte ins Land ziehen...



Deinen unteren Absatz sehe ich genauso bzw. habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht, mein gestriges Porridge (Haferflocken in Milch gekocht) mit etwas Whey und ungezuckerten Himbeeren (hatte gestern High Carb Tag), war einfach nur köstlich, wie eine Geschmacksexplosion!!!

...ich persönlich LIEBE diesen Kontrast!!!





In der Metabole Diät werden Kohlenhydrate nur zu bestimmten Zeiten konsumiert, morgens und ums Training rum...Ladetage gibt es nicht!!!
Die MD ist eine Low Carb Ernährung, jedoch KEINE ketogene Ernährugnsweise!!!






Gruß Eisi
 
Naja, Kohlenhydrate sind nicht per se schlecht!!! ...unsere Vorfahren hätten viel mehr davon vertragen/gebraucht, da sie sich ausreichend bewegten, der ketogene Stoffwechsel ist und bleibt ein Notfallstoffwechsel!!!

Ich bin ein Fan von der ketogenen Ernährungsweise (siehe mein Log), ernähre mich ja derzeit auch wieder danach,
habe mich letztes Jahr ein paar Monate so ernährt und ~30 Kg abgenommen (was natürlich nicht ausschließlich an der Keto-Ernährung lag!!!),
habe dann eine Weile mit dem Carb-Cycling-Konzept gearbeitet und bin jetzt wieder zur ketogenen Ernährungsweise zurückgekommen,
einfach genau mein Ding, ABER noch bin ich skeptisch bezüglich der Auswirkungen auf die Gesundheit...

Ich denke das das Grundproblem einfach die mangelende Bewegung der meißten Menschen ist,
ein mehr an Bewegung würde auch wieder ein mehr an Kohlenhydraten zulassen, ich denke da liegt der Hase im Pfeffer
bzw. müsste so das Pferd aufgezäumt werden, für die Meißten passt die ketogene Ernährungsweise
bzw. ist gesundheitsfördernd WEIL sie sich wenig bewegen!!!
...eigentlich logisch, ich kann ja in mein Auto auch nur eine begrenzte Menge Treibstoff einfüllen, nur beim Auto läuft der Tank irgendwann über,
bei uns leider nicht und das ist das Problem mit den Kohlenhydraten!!!

Das kann ich auf jeden fall so unterschreiben. Im Buch "Mehr vom Sport, LowCarb..." wird das auch ähnlich gesehen. Für Gesunde Leute ist das auch auf jedenfall richtig denke ich. Bei wenig Bewegung wenig Carbs bei viel Bewegung mehr Carbs aber stehts Hochwertige und keine leeren. Auch sollte man darauf achten das es nicht wieder so ungesund viele werden wie heutzutage üblich. Ich denke da an 100 bis 150g höchstgrenze beim ambitionierten Hobbysportler. Auch wird es nicht leicht diese menge an Carbs zu erreichen wenn man nur hochwertige Quellen bezieht reichlich Eiweiß zu sich nimmt und alle gesunden Fette in ausreichenden mengen Konusmiert, noch dazu reichlich Ballaststoffe. Da kommt man schnell auf große sattmachende Portionen.

Ich bin ja aber ein verbranntes Kind, für mich ist es wichtig in Ketose zu bleiben und mich an die empfehlungen von Dr. Coy zu halten. Trotzdem möchte ich aber auch wieder meine alte Form erreichen. Viele Naturvölker befinden sich ja auch stets in Ketose und die sehen auch nicht gerade wie Hungerhaken aus.

Deinen unteren Absatz sehe ich genauso bzw. habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht, mein gestriges Porridge (Haferflocken in Milch gekocht) mit etwas Whey und ungezuckerten Himbeeren (hatte gestern High Carb Tag), war einfach nur köstlich, wie eine Geschmacksexplosion!!!

...ich persönlich LIEBE diesen Kontrast!!!

Also geht es wie im deutschen Buch beschrieben bei dieser Methode nicht ohne Ladetag bzw. ohne reichlich Carbs. Damit sind diese Erfolgsquellen, das es in Ketose mit den Muskelaufbau gehen kann, für mich aber auch nur bedingt dazuzuzählen.

Ich suche ja im Grunde nach Erfolgreiche Maßnahmen Muskeln wärend eines Ketogenen Stoffwechsels, bzw. bei 50g Carbs pro Tag, aufzubauen.

In der Metabole Diät werden Kohlenhydrate nur zu bestimmten Zeiten konsumiert, morgens und ums Training rum...Ladetage gibt es nicht!!!
Die MD ist eine Low Carb Ernährung, jedoch KEINE ketogene Ernährugnsweise!!!

Ah ja hab mir das konzept vorhin auch mal kurz angeschaut und gesehen das es auch nix für meine ansprüche ist bzw. meine Frage nicht lösen kann.

Aber ich habe von einer Studie gelesen in der (Übergewichtige) Männer eine Ernährung ähnlich der Aktins Phase 2 gemacht haben, in dieser Phase werden max. 50 bis 60g Kh Konsumiert. Das Ergebinss lautete das sie nach 12 Wochen 7 Kilo Körperfett verlohren und dabei 1 Kilo Muskelmasse aufgebaut haben.

Es ist also durchaus möglich, wie du ja auch oben schon geschrieben hast, mit nur 50g Kohlenhydraten und in Ketose Muskeln aufzubauen. Ich denke wenn man das noch durch eine optimale zufuhr der wenigen Carbs und den richtigen Supplementen kombiniert lässt sich der erfolg Steigern. Ich muss es wohl einfach Probieren eine große wahl hab ich ja nicht denn für den Ketogenen Weg habe ich mich entschieden zumindest für die nächste Zeit, 1-2 Jahre ^^

Das mache ich auch darum weil ich nicht gleich wieder einen Rückfall durch einen neu entstandenen Krebstumor haben möchte wie das bei Krebsstadien in meiner höhe sehr häufig der fall ist. Wenn es also Hinweise auf eine Rückbildung von Tumoren wärend einer längeren ununterbrochenen Ketogenen Phase gibt, min. 3 Monate, dann heißt es ja auch das sich ein neuer Tumor nur schwerlich oder garnicht unter diesen Stoffwechsel bilden kann. Vielleicht auch ein grund warum Krebs bei Naturvölkern unbekannt ist obwohl es auch dort immer wieder 70, seltener auch mal 80 Jährige gibt. Die bleiben dann, zum erstaunen eines Westlichen Arztes, trotz ihres hohen alters bin zum Tod fitt und Gesund. Zumindest lese ich das in letzter Zeit häufiger, das es so sein soll :roll:
 
Warum sollte es nicht möglich sein mit einer ketogenen Ernährungsweise Muskeln aufzubauen??
Letzendlich benötigt man vor allem Eiweiß, als Baustoff, Kohlenhydrate sind ja im Prinzip nur Energie,
welche ja in der ketogenen Ernährung das Fett liefert...

...ich denke nicht, dass der erhöhte Blutzuckerspiegel und die damit verbundenen Insulinpeaks alles entscheidend sind,
sicher vergibt man sich das anabolste Hormon, wenn man die Kohlenhydrate strikt reduziert,
allerdings genießt man diese Vorzüge dann am Ladetag...

...ich würde für den Masseaufbau halt nur die Kalorien etwas höher ansetzen und evtl. 2 anstatt 1 Ladetag einlegen...





Gruß Eisi
 
@eisi: ich glaub, er möchte komplett auf ladetage verzichten. von daher kommen wohl auch seine bedenken, ob man trotzdem muskelmasse aufbauen kann. - ich denke, ja. und die gesundheit steht ja sowieso über dem muskelaufbau!
 
@ fippu: Jo genau so ist es Ladetage sollen bei mir gänzlich wegfallen. Also es stehen mir dann gänzlich nur jeden Tag 50g Kh ohne ausnahme zur verfühgung. Vielleicht lockere ich das auch etwas da bei der Ernährung von Dr. Coy auch 1g Carbs pro Kg Körpergewicht möglich wären. Bei meinen alten Gewicht wären das ja knapp 80g da kann man dann schon wieder einiges Essen wenn man anderswo Clever spart. Muss ich mal sehen wie ich auf das Kh pensum reagiere wenn ich auch ordentlich verbrenne durch wiederaufnahme meines Trainings.
Das mit der Gesundheit sehe ich natürlich auch so da nehme ich eine etwas längeren Weg gerne in Kauf oder halt etwas weniger Masse als früher eben auch.

@ Eisi: Beim Thema Ladetag haben wir wirklich etwas aneinander vorbeigeredet :)
 
Ach so, du willst ganz auf den Ladetag verzichten...o.k., das hatte ich überlesen...

...ich denke nicht das dieser so entscheidend ist, allerdings musst du dann ab und an hochkalorische Tage zwischenflechten,
damit der Stoffwechsel nicht einschläft...


...letzendlich willst du ja dann sogar sowas in der Art von Atkins probieren, wo ja auch erst mit einer extrem niedrige Kohlenhydratezufuhr gearbeitet wird,
dann schrittweise die Carbs erhöht werden, um die jeweilige tolerierte Kohlenhydratmenge zu ermitteln...




...die Anabole Diät ist um den oder die Ladetage aufgebaut, halt Low Carb für Bodybuilder und das macht auch Sinn,
dass alle 6-9 Tage die Glycogenspeicher wieder aufgefüllt werden...






Gruß Eisi
 
...ich denke nicht das dieser so entscheidend ist, allerdings musst du dann ab und an hochkalorische Tage zwischenflechten,
damit der Stoffwechsel nicht einschläft...

Das kann ich auf jeden fall machen, wobei ich aber durch meinen starken Gewichtsverlust anfänglich eh alles essen werde was geht an Kalorien.


...letzendlich willst du ja dann sogar sowas in der Art von Atkins probieren, wo ja auch erst mit einer extrem niedrige Kohlenhydratezufuhr gearbeitet wird,
dann schrittweise die Carbs erhöht werden, um die jeweilige tolerierte Kohlenhydratmenge zu ermitteln...

Jo im prinzip so ähnlich. Ausser das ich halt gleich bei Phase 2 starte (weil ich ja keinen Fettabbau benötige), sprich 50g Carbs pro Tag und dann eventuell etwas höher gehe ohne das ich allzuweit aus der Ketose komme eben so wie ich es tolleriere. Ich will ja keinen Fettabbau, im Prinzip will ich meine Anti-Krebs ernährung die Aktins Phase 2 ähnelt so durchziehen und dabei möglichst wieder meinen alten Muskelstand aufbauen.


Intressant wäre aber jetzt noch die sache mit den Supplementen die da unterstützend wirken und z.B. auch etwas die Kh vor oder nach den Training ersetzen können. Ich denke da z.B. an die BCAAs die ja schnell in Gluckose umgebaut werden können um dann im training auch die letzten Wiederholungen zu schaffen. Was ist mit Kreatin ohne Carbs... wenn ja lieber Monohydrath oder Krealkalyn?
 
Intressant wäre aber jetzt noch die sache mit den Supplementen die da unterstützend wirken und z.B. auch etwas die Kh vor oder nach den Training ersetzen können. Ich denke da z.B. an die BCAAs die ja schnell in Gluckose umgebaut werden können um dann im training auch die letzten Wiederholungen zu schaffen. Was ist mit Kreatin ohne Carbs... wenn ja lieber Monohydrath oder Krealkalyn?
Ich persönlich nehme nur Whey in Wasser
(kleiner Tipp: bei Proteinpulver in Wasser, wenig Wasser verwenden, schmeckt deutlich besser!!!),
denn Whey ist reich an BCAA`s und enthält auch Glutamin, sicher kann man diese Aminosäuren auch zusätzlich suppl.,
habe ich auch schon, allerdings steht das für mich NICHT im Kosten/Nutzen-Verhältnis,
sowas macht für sehr muskulöse Sportler, in einer Hardcore-Diät, sehr viel mehr Sinn...

...ich war früher ein echter Supplement-Junkie, habe glaube ich fast alles schon ausprobiert, bin mittlerweile geheilt!!!
...investiere aber in Whey, kaufe immer gleich mehrere Kilos, das reicht dann ein paar Monate
und trinke täglich mehrere Shakes (mind. 2), a ~30-50g Whey...

Creatin habe ich auch mehrfach ausprobiert, bin da kein Fan von, da es letzendlich, objektiv betrachtet, bei mir NIE was gebracht hat,
außer einen deftigen Placeboeffekt, ist ja auch schon was...:p
...wenn dann kannst du das einfache Monohydrat nehmen, diese ganzen Creatin-Spezial-Produkte halten NICHT was sie versprechen!!!
(ein Vereinskumpel, der Zugang zu medizinischen Eq. hatte, hat sich mal eigehend getestet, bei versch. Creatinprodukten,
IMMER war die gleiche Menge Creatinin (Abfallprodukt) nachweisbar...:roll:)
Ich persönlich würde wenn dann Creatin auch nicht kurweise nehmen, mit Aufladephase, sondern durchweg, morgens und ums Traning rum,
evtl. kombiniert mit den BCAA`s oder dem Whey...

...ansonsten halte ich noch Fischölkapseln für evtl. sinnvoll, ebenso Vitamin C und Zink bzw. auch anderen Mineralstoffpräperate...




Gruß Eisi
 
Wollte mal nen Zwischenbericht abgeben.

Bin seit 7 Wochen wieder am Training und hab bereits über 12kg zugenommen. Bin seid 9 Wochen strikt in Ketose jeden Tag bis max 55g KH (meine Keto grenze). Der Memory Effekt läuft auch hochtouren, besonders gespannt bin ich aber wenn ich noch weitere 10 kg drauf hab und somit meinen alten Stand überschreite. Hab das gefühl das ich im Fettmodus nun deutlich kraftvoll durch den tag starte als früher vor meinen darmkrebs im LowFat HighCarb modus. Scheinbar läuft mein Stoffwechsel den ich übrigens zu den Hardgainern zähle besser mit viel Fett wenig Carbs... aber abwarten! Ich berichte weiter.

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