Mediterrane Diät sorgt für langes Leben

kurt1

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Mediterrane Diät sorgt für langes Leben

Neue Entdeckungen im Rotwein: Resveratrol verhindert Alterung


London/Harvard (pte, 25. Aug 2003 12:08) -
Dass mediterrane Kost für ein langes Leben sorgt, daran bestehen keine Zweifel. Für Forscher stellen sich aber immer die Fragen, welche Substanzen so positiv auf den Körper wirken. Eine neue Substanz haben Wissenschaftler der Harvard University jetzt entdeckt: Resveratrol im Rotwein. Er sorgt für ein längeres Leben von Hefe, berichtet BBC-Online http://news.bbc.co.uk.

Der chemische Stoff Resveratrol, ein Polyphenol, kann den lebensverlängernden Effekt von kalorienarmer Diät in Hefe imitieren, haben die Wissenschaftler der Harvard Universität entdeckt. Die Forscher wollen in Zukunft diesen Stoff verwenden, um altersbedingte Krankheiten bei Menschen einfacher zu kurieren. "Vor 70 Jahren haben Wissenschaftler erstmals entdeckt, dass eine geringere Kalorienzufuhr bei Ratten zu verlängertem Leben führt", berichtet Forschungsleiter David Sinclair in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com. "Nun ist es gelungen diesen Umstand mit einem Molekül in Verbindung zu bringen", so der Forscher. Dass der Konsum von Rotwein Herzerkrankungen vorbeugen kann, haben die Wissenschaftler gewusst. "Allerdings sind die Entdeckungen mit der Hefe völlig neu", so Sinclair.

"Der Weg von der Hefe zum Menschen ist lang", so David Finkelstein vom US-National Institute on Aging in Washington DC. Aber die Forscher haben einen Beweis gefunden: eine Reduktion der Kalorienzufuhr aktiviert ein Enzym namens SIR2, das die Lebensspanne der DNA verlängert. Siclair und sein Forscherteam haben entdeckt, dass Resveratol diese Lebensspanne um bis zu 70 Prozent verlängert. Das lege die Vorstellung nahe, dass der Stoff wie ein Antioxidiant wirke und gegen freie Radikale, die die Zellen zerstören, arbeite. "In der Hefe wirkt Resveratrol aber nicht wie ein Antioxidiant", so Sinclair. Die Aktivierung von SIR2 sei der springende Punkt. In bisher unveröffentlichten Studien konnte auch eine lebensverlängernde Wirkung bei Würmern und Fliegen festgestellt werden, berichtet Sinclair. Die Ableitung, dass auch bei höheren Lebewesen dieser Effekt aufgetreten sei allerdings noch ausständig. Feststeht, dass eine Reduzierung der Kalorien zu einer Verlängerung des Lebens führt.

In der mediterranen Diät kommt übrigens auch noch der Stoff Quercetin vor. Dieser ist ein Bestandteil des Olivenöls. Nach EU-Angaben sind Lebenserwartungsmodelle jedenfalls eindeutig auf Seite der mediterranen Länder. Spanier und Italiener leben länger als Briten und Amerikaner.
(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Wolfgang Weitlaner,
email: weitlaner@pressetext.at,
Tel. +43-1-81140-307

gruß, kurt (der statt "antioxidiant" antioxidans sagt und rotwein trinkt, weil er ihm schmeckt und nicht, um damit vielleicht etwas länger zu leben...)
 
da haben wir ja wieder das problem ...

...anscheint kapieren die fachleute da nicht, dass kalorienreduziert nicht richtig ist, sondern ein "geringes" gewicht mit möglichst geringem "überschüssigen" (das vizerale sozusagen :winke: ) fettanteil...kann das denen mal jemand sagen, dass man abnimmt, wenn man kalorienreduziert ist und somit irgendwann wieder eine ausreichende kalorienzufuhr hat für das entsprechende gewicht!?


ps: ich esse jetzt schon eine zeit lang bewusster und nehme ca. 200-100g ab am tag :winke: wieder mal wurde die negative energiebilanz bewiesen

http://www.pingelchen.de/media/zwergenaufstand1.JPG
 
ääh - wie meinen?

sorry aus deinem posting werde ich nicht schlau. was willst du sagen?

gruß, kurt
 
Prost,...

... ich trinke ja nur rein aus medizinischen Gründen. Der 89er Bordeaux zum Beispiel ist einer der gesündesten Weine schlechthin ;-)).

Aber Spaß beiseite, es gab doch schon öfter Studien, die bei Mittelmeerländern einen günstigen Einfluß des Rotweinkonsums feststellten (in bezug auf Herzerkrankungen). Ein Freund von mir meinte, böse Zungen (oder andere Studien) führten das darauf zurück, daß wegen des Weinkonsums auch mehr Aspirin genommen wird. Und das ist anscheinend wirklich DAS Arzneimittel schlechthin, es werden ja ständig neue günstige Eigenschaften und Anwendungen entdeckt.

Auch Alkohol an sich ist nicht schlecht, ein Apotheker erklärte mir mal es sei ein Stomaikum (=gut für den Magen). Allerdings macht es gerade beim Alkohol die richtige Dosis aus, leider ist die wohl recht klein :-((.

Also Prost, auf die Kretadiät!

Gruß
Tong
 
Re: Prost,...

hallo tong,
warum sollte wegen des weinkonsums mehr aspirin genommen werden? du meinst, im falle eines "katers"?:winke: dann wisse, dass die cardiovaskulärprotektive wirkung der acetylsalicylsäure ein zehntel bis ein fünftel der analgetischen (schmerzstillenden) einmaldosis beträgt (sprich 50 - 100mg).

gruß, kurt (der weniger auf bordeaux als auf cabernet sauvignon, zinfandel und shiraz steht)
 
Aber viel hilft viel...

..., abgesehen vom Alkohol (siehe voriges Posting). Wie sagte schon Paracelsus so schön: "All Ding sind Gift, allein die Dosis machts das ein Ding kein Gift sei."

Und ja, die Theorie war wohl, daß die Mittelmeeranrainer öfter Aspirin brauchen wegen Katers.

Gruß
Tong

der äußerst wissbegierig, den Einfluß verschiedenster Weine und anderer Alkoholika auf seine Gesundheit studiert ;-)
 
er wurde doch...

...von der kalorienarmen diät gesprochen!? nur kalorienverzicht heisst ja auch irgendwann gewichtsverlust, also lässt sich ja diese "kalorienarmut" nicht ins unendliche steigern! somit endet mann bei einem geringen körpergewicht, jedoch nicht bei einer ständig geringeren kalorienaufnahme...

was wurde da nun eigentlich bewiesen?das ein hefepils länger lebt mit diesem neu gefundenen stoff? weil, wenn dies zutrifft, wurde hier ja schon oft von der übertragbarkeit von tierstudien auf menschen gesprochen..der hefepilz wird da ja kaum besser abschneiden *g*

http://www.pingelchen.de/media/zwergenaufstand1.JPG
 
Das passt prima zu dem Beitrag über die französische Küche, die ja auch - zumindest im Süden - mediteran ist. Ein Aspekt kommt nach meiner Einschätzung bei dieser Betrachtung aber zu kurz. Es ist die Leichtigkeit des Seins.

Das beginnt bereits in Österreich. Man arbeitet nicht schlechter sondern ruhiger und lässt sich nicht durch Lappalien den Tag versauen. So halte ich das übrigens auch.

Wer in Deutschland den Kampf um Parkplätze, das verbissene Überholen auf der (proppevollen) Autobahn und andere Verhaltensweisen seiner Landsleute mal beobachtet, der fragt sich wirklich, warum hier noch so viele so alt werden. Wer so verkrampft immer der Erste sein muß, den sollte schon früh der Schlag treffen.

Urlaub für Deutsche: Streß pur!! Um 4 aufstehen und das Handtuch am Pool drapieren, gut, daß ich das nicht miterleben muß.

Die mediterane Gelassenheit ist etwas, das man lernen kann, wenn man will. Die meisten meiner Landsleute nehmen sich dafür leider keine Zeit. Ach ja, Zeit sparen.... ich habe bis heute nicht begriffen, wie man etwas sparen kann, das man physikalisch noch nicht mal messen kann....

LG

Gerd
 
Wieviel PS (=% alc.) hat denn...

...der von dir propagierte Sanddorn- oder Schlehensaft? Oder anders gefragt, wie hoch ist der Funfaktor neben dem Wellnessfaktor?

Gruß
Tong

der am Wochenende von seinem Vater einen Schlehenbrand bekam, der leider wasserklar war, also nix mit Pyrethroiden etc. beinhaltete
 
siehe die threads zu "dinner cancelling"

ich denke, wir haben das schon erschöpfend diskutiert.

gruß, kurt
 
Der günstige Einfluss des Rotweinkonsums

lieber Tong,

ist auf das Antioxidants OPC (oligomere Procyanidine), ein 18 mal stärkeres Antioxidants als Vitamin C und 40 mal stärkeres Antioxidants als Vitamin E zurückzuführen. Es hat enorm gefäßschützende Eigenschaften und ist dadurch ein wichtiger Faktor im Kampf gegen Herz- und Kreislauferkrankungen: Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Es senkt den Cholesterinspiegel. Es schützt auch vor schnellem Altern und Faltenbildung. Ein hochrangiger Wissenschaftler, Professor Jack Masquelier forscht seit 50 Jahren daran. In Frankreich bildet OPC die Grundlage dreier Gefäßschützender Arzneimittel, die von Ärzten verschrieben werden.

Gruß Rainer
 
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