Chr0m
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Hormonwirkung anaboler Diät bestätigt: Insulin fällt, Schilddrüsenhormon steigt an
Bisherige Studien mit kohlenhydratarmer Ernährung zeigten bei den Probanden einen guten Effekt hinsichtlich Fettabbau. Welche hormonellen Veränderungen hierfür verantwortlich sein könnten, ist derzeit noch unklar.
Jeff Volek und Kollegen untersuchten daher den Einfluss einer 6-wöchigen kohlenhydratarmen Ernährung bei zwölf normalgewichtigen Männern. Diese veränderten ihre übliche Kost mit durchschnittlich 48 % der Kalorien aus Kohlenhydraten dahingehend, dass während des Untersuchungszeitraums nur noch 8 % der Energie aus diesem Nährstoff stammten. Zusätzlich behielten acht Männer ihre normale Kost bei und dienten als Kontrollgruppe. Die Probanden wurden nicht dazu angehalten Diät zu halten oder sich bewusst hinsichtlich der Kalorienzufuhr einzuschränken. Der Körperfettanteil veränderte sich jedoch auch ohne bewusste Diät deutlich und signifikant (-3,4 kg), während die fettfreie Körpermasse leicht anstieg (+1,1 kg). Hormone wie Cortisol, Testosteron (frei und gebunden), IGF-1 oder das Schilddrüsenhormon T3 veränderten sich nicht. Dagegen stieg das Schilddrüsenhormon T4 in freier und gebundener Form signifikant an.
Am stärksten war jedoch die hormonelle Veränderung beim Insulin. Das Bauchspeicheldrüsenhormon sank im Durchschnitt um 34 % ab. Diese Auslenkung war zum größten Teil für den Fettabbau verantwortlich, der Anstieg des T4 trug zusätzlich durch die stoffwechselaktivierende Wirkung sicherlich mit dazu bei.
Somit scheint eine kohlenhydratarme Kost am ehesten über eine Verringerung des Insulinspiegels den Fettabbau in Gang zu setzen. Ein möglicher Schilddrüsenhormonanstieg führt zu einem höheren Grundumsatz und unterstützt diese Effekte.
Volek JS, Sharman MJ, Love DM, Avery NG, Gomez AL, Scheett TP, Kraemer WJ (2002): Body composition and hormonal responses to a carbohydrate-restricted diet. Metabolism 2002 Jul;51(7):864-70
http://www.novagenics.com/germany/newsletter/newsletter.asp?id=251
Bisherige Studien mit kohlenhydratarmer Ernährung zeigten bei den Probanden einen guten Effekt hinsichtlich Fettabbau. Welche hormonellen Veränderungen hierfür verantwortlich sein könnten, ist derzeit noch unklar.
Jeff Volek und Kollegen untersuchten daher den Einfluss einer 6-wöchigen kohlenhydratarmen Ernährung bei zwölf normalgewichtigen Männern. Diese veränderten ihre übliche Kost mit durchschnittlich 48 % der Kalorien aus Kohlenhydraten dahingehend, dass während des Untersuchungszeitraums nur noch 8 % der Energie aus diesem Nährstoff stammten. Zusätzlich behielten acht Männer ihre normale Kost bei und dienten als Kontrollgruppe. Die Probanden wurden nicht dazu angehalten Diät zu halten oder sich bewusst hinsichtlich der Kalorienzufuhr einzuschränken. Der Körperfettanteil veränderte sich jedoch auch ohne bewusste Diät deutlich und signifikant (-3,4 kg), während die fettfreie Körpermasse leicht anstieg (+1,1 kg). Hormone wie Cortisol, Testosteron (frei und gebunden), IGF-1 oder das Schilddrüsenhormon T3 veränderten sich nicht. Dagegen stieg das Schilddrüsenhormon T4 in freier und gebundener Form signifikant an.
Am stärksten war jedoch die hormonelle Veränderung beim Insulin. Das Bauchspeicheldrüsenhormon sank im Durchschnitt um 34 % ab. Diese Auslenkung war zum größten Teil für den Fettabbau verantwortlich, der Anstieg des T4 trug zusätzlich durch die stoffwechselaktivierende Wirkung sicherlich mit dazu bei.
Somit scheint eine kohlenhydratarme Kost am ehesten über eine Verringerung des Insulinspiegels den Fettabbau in Gang zu setzen. Ein möglicher Schilddrüsenhormonanstieg führt zu einem höheren Grundumsatz und unterstützt diese Effekte.
Volek JS, Sharman MJ, Love DM, Avery NG, Gomez AL, Scheett TP, Kraemer WJ (2002): Body composition and hormonal responses to a carbohydrate-restricted diet. Metabolism 2002 Jul;51(7):864-70
http://www.novagenics.com/germany/newsletter/newsletter.asp?id=251