Polynomstapler
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Laufen trainiert die meisten Muskelgruppen
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Münster (rpo). Begeisterte Läufer haben es vermutlich schon immer gewusst: Laufen zählt zu den gesündesten Sportarten überhaupt. Das sagt zumindest der Münteraner Professor Dieter Jütting.
Joggen trainiere die meisten Muskelgruppen, sagte der Sportwissenschaftler in einem Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur (dpa). Außerdem stärke es das Immunsystem und steigere die Beweglichkeit. Besonders wichtig sei die Laufgeschwindigkeit: nur langsames, zur jeweiligen Kondition passendes Laufen setze so genannte "Killerzellen" im Körper frei, die störende Zellen bekämpften.
Darüber hinaus helfe Laufen, Stress zu bewältigen und funktioniere als sich selbst erfüllende Prophezeiung. "Das Wissen, etwas Gutes für sich zu tun, führt dazu, sich gut zu fühlen", erklärte der Wissenschaftler. Seelisches Wohlbefinden erzeuge auch die soziale Sichtbarkeit der Läufer. "Man demonstriert in der Öffentlichkeit "Ich bin fit und gesund" und bekennt sich zum eigenen Körper so wie er ist." Geselligkeit spiele ebenfalls eine große Rolle. Gespräche seien bei moderater Laufgeschwindigkeit durchaus möglich und wünschenswert.
Glückshormone (Endorphinen) setze der Körper allerdings erst nach etwa einer Stunde Dauerlauf frei. Auch gesundheitliche Effekte - abgesehen vom körperlichen Wohlbefinden, das sich schon nach relativ kurzen Läufen einstelle - seien erst nach dieser Zeit zu erreichen. Menschen mit Gewichtsproblemen beispielsweise müssten drei bis vier Mal in der Woche mindestens eine Stunde langsam laufen, um Erfolge zu erzielen, sagte Jütting.
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Münster (rpo). Begeisterte Läufer haben es vermutlich schon immer gewusst: Laufen zählt zu den gesündesten Sportarten überhaupt. Das sagt zumindest der Münteraner Professor Dieter Jütting.
Joggen trainiere die meisten Muskelgruppen, sagte der Sportwissenschaftler in einem Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur (dpa). Außerdem stärke es das Immunsystem und steigere die Beweglichkeit. Besonders wichtig sei die Laufgeschwindigkeit: nur langsames, zur jeweiligen Kondition passendes Laufen setze so genannte "Killerzellen" im Körper frei, die störende Zellen bekämpften.
Darüber hinaus helfe Laufen, Stress zu bewältigen und funktioniere als sich selbst erfüllende Prophezeiung. "Das Wissen, etwas Gutes für sich zu tun, führt dazu, sich gut zu fühlen", erklärte der Wissenschaftler. Seelisches Wohlbefinden erzeuge auch die soziale Sichtbarkeit der Läufer. "Man demonstriert in der Öffentlichkeit "Ich bin fit und gesund" und bekennt sich zum eigenen Körper so wie er ist." Geselligkeit spiele ebenfalls eine große Rolle. Gespräche seien bei moderater Laufgeschwindigkeit durchaus möglich und wünschenswert.
Glückshormone (Endorphinen) setze der Körper allerdings erst nach etwa einer Stunde Dauerlauf frei. Auch gesundheitliche Effekte - abgesehen vom körperlichen Wohlbefinden, das sich schon nach relativ kurzen Läufen einstelle - seien erst nach dieser Zeit zu erreichen. Menschen mit Gewichtsproblemen beispielsweise müssten drei bis vier Mal in der Woche mindestens eine Stunde langsam laufen, um Erfolge zu erzielen, sagte Jütting.