laktose- / fructoseintoleranz

kugelfisch

New member
hallo allerseits,

habe vor einigen tagen anhand von tests erfahren dass ich o.a. unverträglichkeiten habe; die diagnose ist zwar nicht berauschend - aber wenigstens hat man 'mal 'nen anhaltspunkt .... :cool:
termin mit einer "diätberaterin" im zuständigen krankenhaus habe ich am kommenden freitag - denke aber dass da eher nur allgemeine info weitergegeben wird....aber schau 'ma 'mal.

meine fragen an euch dazu wären:

ist jemand von euch auch damit konfrontiert und kann mir mit einigermassen brauchbaren links in bezug auf diätpläne & lebensmittellisten (auflistungen von laktose- /fruktosefreien lebensmittel sowie wo das zeug überall versteckt drinnen ist) weiterhelfen?
(ich krieg schon bald einen anfall beim aussortieren des ganzen mülls der beim "googeln" angezeigt wird...)

wie sieht es mit der energiebereitstellung bei sportlichen aktivitäten (sowohl kraft- als auch ausdauersport) auf grund dieser einschränkungen aus?
eine menge der gängigen energieträger fallen ja weg....

mfg,
kugel
 
also wenn das das gleiche ist wie laktose mangel kauf dir einfach laluk tabletten dann kannste normal weiter essen
100 stück 18 euro
nehm pro klas milch 1ne

oder ist das was anderes als milch unverträglichkeit?
 
d'ehre,

es handelt sich um milchzucker- & fruchtzuckerunverträglichkeit ....
NUR milchzucker wäre ein bei weitem kleineres problem. ;)

mfg,
kugel
 
hehehe ... ist 'ne gute und berechtigte frage.... :D
aber eigentlich schnell erklärt:

ich habe schon seit mehr als 10 jahren die symptomatischen beschwerden;da laktose-/fruktoseintoleranz (genauso wie das reizmagen/ - darm syndrom) in unseren breitengrade nach wie vor grossteils belächechlt wird habe ich den normalen leidensweg eingeschlagen...
magen-/darmspiegelungen, diverse methoden um blähungen loszuwerden, blutwerte testen lasen ... und immer wieder aussage von ärzten dass das alles rein psychisch bedingt ist. :confused:

bin dann irgendwann an einen mediziner gekommen der selber davon betroffen ist und der hat mich dann 'mal zu diesen tests geschickt ....bingo!

wobei man eine histaminintoleranz sowie reizmagen/ -darm syndrom nach wie vor nicht ausschliessen kann - aber man hat zumindest mal einen punkt wo man ansetzen kann, diesen eliminieren und (sofern keine besserung nach einhaltung der diät eintritt) weiter schauen kann...

ich merke ja schon eine enorme verbesserung da ich mich seit einigen tagen laktoseARM ernähre ... aber wie schon gesagt: milchzucker ist das kleinere problem... da kann man mit oraler zufuhr von enzymen nachhelfen; der schwierigere punkt ist der fruchtzucker . vor allem weil ich auf den auch viel stärker reagiere und der in so vielen produkten versteckt enthalten ist...

hoffe jeckyll schaut demnächst mal hier rein ... der hat immer saugute links im petto.

mfg,
kugel
 
Lactoseintoleranz ist weniger das Problem.

Bei der Fructoseintoleranz gehe ich mal von einer Fructosemalabsorption aus, ist durchaus häufig. ( Es gibt auch eine sog. hereditäre Fructoseintoleranz, bei der Fructose zwar aufgenommen aber nicht verstoffwechselt wird und sich in der Zelle ansammelt. ) Bei der Malabsorption liegt ein Defekt im Transportprotein im Dünndarm vor.
Neben Fructose ist meist auch Sorbit zu meiden.
Gute Seite hier
Da ist auch ein link mit Lebensmitteln, die alle Fructose enthalten. Die alle komplett zu meiden ist aber nur bei der erwähnten hereditären Form notwendig.

Die Toleranz gegenüber der Fructose erhöht sich, wenn Lebensmittel zusätzlich andere Zucker wie Glucose oder Saccharose enthalten. Demzufolge sind auch solche Obstsorten besser, die einen höheren Glucoseanteil haben, z. B. Weintrauben oder Kirschen, die zwar viel Fructose enthalten aber auch viel Glucose. Äpfel und Birnen haben vergleichbar viel Fructose aber deutlich weniger Glucose, werden i.A. schlechter vertragen.
Wenig Fructose insg. haben z.B. Pflaumen, Mandarinen, Aprikosen und Pfirsiche.



jeckyll
 
d'ehre,
danke für den link leckyll!
und du hast recht: es wird grundätzlich von einer malabsorbtion ausgegangen.

habe mittlerweile den termin mit der diät-/ernährungsberaterin hinter mir; war -wie angenommen- eine eher generelle infostunde. sie hat mir ein paar zettel mit grundlegenden informationen über die krankheitsbilder selbst sowie (veraltete) listen über laktose-/fruktosefreie sowie laktose-/fruktosearme lebensmittel auf dem stand von 2001 überlassen.
der plan ist folgender:
3-4 wochen frei von den stoffen ernähren und dann langsam einzelne lebensmitte mit geringem anteil testen und schauen wie man darauf reagiert ...
im grossen und ganzen verschwendete zeit da man das alles auch im internet zu dem thema erfahren hat.

naja, mal schauen wie das weitergeht.
auf jeden fall 'mal danke.

mfg,
kugel
 
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