kurt, Frage an dich

Anonym

New member
ich lese immer bei euch, dass wenn man abnehmen will Krafttraining viel besser als Ausdauersport ist. Ich glaub das einfach nicht
 
man hört von jedem was anderes

Heiße zwar nicht Kurt, wollte aber trotzdem meinen Senf dazugeben... Gestern habe ich auch gerade wieder gehört, daß es ohne Ausdauertraining nicht geht. Als "Beweis" wurde angebracht, daß viele Bodybuilder genauso viel Fett wie Muckis haben, weil sie das Ausdauertraining vernachlässigen. Bestimmt zieht diese Aussage den Zorn vieler eifriger Kraftsportler hier im Forum auf sich (--> Help...! Von mir stammt diese Meinung nicht...!)

So wie ich das verstanden habe, ist eine sinnvolle Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining optimal, z.B. 2-3 mal/Woche Ausdauertraining und 1-2 mal/Woche Krafttraining.
Richtig, Kurt? ;-)

Viele Grüße
Constanze
 
Abnehmen und Sport

...sind zwei verschieden Fragen - es funktioniert ohne Sport, mit Sport klappts besser, weil der Verbrauch erhöht wird und keine Diät gemacht werden braucht. Es funktioniert mit Ausdauer genauso wie mit tapezieren, einkaufen oder sonstige (schönere:lol:Bewegung)...
Bei allen diesen Dingen passiert kein Muskelöaufbau -der hat eine besondere Qualität, braucht ein besonderes Training und ist die effizienteste Unterstützung des Abnehmens durch Mehrvverbrauch in ähnlicher Höher, wie Ausdauer, Nachbrenneffekt sowie dauerhafte Erhöhung des Grundumsatztes. Das eine krätigere Muskulatur noch weitere Vorteile insichtlich Alltag/Lebensqualität hat, ist sicher auch leicht nachvollziehbar.

gruss
herbert
 
völliger Unsinn..

...liebe Constanze,
Bodybuilder haben einen Körperfettanteil von 6-8 %, wenn sie vernünftig sind und natural-mässig arbeiten, etwa 10%.
Das ist ungefähr die Hälfte (oder weniger als die Hälfte!) von Naomi C. oder Claudia S.

gruss
herbert
 
Re: völliger Unsinn..

Lieber Herbert,
sorry-hab nur wiedergegeben, was ich gehört hab. Kenne aus dem Studio selbst viele gestählte Männer, die ganz wenig Fett am Leib zu haben scheinen... Die Glücklichen ;-)
Aber es ist doch schon komisch, was für Gerüchte so rumgeistern, hm? Was soll man als Anfänger da noch glauben...

Gruß, Constanze
 
es gibt natürlich "dicke" bodybuilder...

..siehe posting Phuxen, die glauben, man müsse sich in sog. "Massephasen" dick und rund fressen :lol:- da kommt schon einiges zusammen. In diesen Fällen hat jemand vergessen Bescheid zu sagen, dass das auf und ab in extremen Masse- und Definitionsphasen für den Muskelaufbau völlig überflüssig ist...

gruss
herbert
 
klar dürfen es auch 20% sein...

...insbesondere wenn man den ganzen Wettkampfquatsch gar nicht mitmachen und seine Gesundheit behalten will :)...

Wenn jemand als Trainingsziel einen definierten Muskelaufbau hat, dann geht das nicht ohne einen rel. niedrigen Körperfettanteil. Bei welchem %-Satz sich die Zufriedenheit einstellt, ist abhängig vom Ausmass des "Adonis-Komplexes" ]grins]

Eine Aufteilung in extreme Masse- bzw. Definitionsphasen ist aber völlig unnötig und kontraproduktiv - leider hat sich das noch nicht bis in alle "Keulbuden" rumgesprochen...

gruss
herbert
 
Nur eine Frage der Energiebilanz!

"abspecken" kann man mit jeder form körperlicher aktivität, wenn sie zu einer negativen energiebilanz führt. wenn du dich registrierst, findest du im archiv mehr information darüber ("negative energiebilanz", "nachbrenneffekt" usw.). ich habe zu diesem thema auch schon einige abstracts wissenschaftlicher publikationen präsentiert. intensives training, insbesondere krafttraining, ist am zweckmäßigsten, wenn man seinen körperfettanteil reduzieren will (siehe herberts posting). natürlich darf man dabei nicht den fehler machen, auf den bodybuildingmythos zu hören, der eine positive energiebilanz als bedingung für einen muskelaufbau propagiert. dass ausdauertraining bedingung für einen körperfettabbau wäre, ist ein grundlegender irrtum. entscheidend hiefür ist nicht das fett, das du während einer trainingseinheit verbrennst (das spielt nur für ein fettstoffwechseltraining eine rolle), sondern das du die restliche zeit verbrennst. (stichworte "nachbrenneffekt", "grundumsatz", "resting metabolic rate". über all das findest du detaillierte info im archiv).
das einzig entscheidende kriterium für eine körperfettreduktion ist eine negative energiebilanz. sportliche aktivität ist hiefür mittel zum zweck (wie schon herbert ausführte). jeder soll den sport machen, der ihm spaß macht. gewichts- bzw. körperfettreduktion sollte aber nicht der primäre beweggrund sein!
gruß, kurt
 
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