krämpf ischiocurale mm.

Sunnyboy

New member
hey leute,

sagt mal in letzter zeit habe ich wieder starke krämpfe beim beintraining der rückseite!es ist so stark dass ich das training nun schon vermehrt abbrechen musste.
mache beinbeugen im leigen mit angehobenen oberschenkel als topübung.
bitte keine tips,wie schmeiß die übung raus-das hilft mir auch nicht!
überhaupt leiden viele an krämpfen der ischiocuralen mm. beim training!
warum ist das so und was kann man machen???
 
exzent.ca. 5-10
konzent. ca. 90

lässt sich so ja schlecht sagen,sehe mich nicht selber.beuge soweit ich kann,ablassen mit leichtem winkel
 
Die Winkel wären ok.

Als Problem wird häufig eine Dysbalance der Kniestrecker und -beuger angeschuldigt oder eine Verkürzung der ischiocruralen Muskulatur, die mit einem erhöhten Tonus einhergeht.
Entsprechend wird dann geraten, zum einen die Dysbalance zu beseitigen und zum anderen, die ischiocrurale Muskulatur zu dehnen.

Meiner Meinung und Erfahrung nach bringt das aber wenig (es sei denn, einem massiven Quadrizeps stehen mickrige Muskeln auf der Oberschenkelrückseite gegenüber oder es gibt Fehlstellungen im Bereich des Beckens oder der Hüfte). Der Tonus der ischiocruralen Muskulatur ist sowieso erhöht. Das ergibt sich schon aus dem aufrechten Gang des Menschen. Ohne dies wäre die Stabilität im Becken nicht ausreichend. Maßnahmen, die diesen Tonus senken (sollen), wären damit eigentlich unangebracht.

Erfahrungsgemäß hilft gegen die Verkrampfungen nur, die Bewegungsgeschwindigkeit zu verändern und die Höchstkontraktionen bleiben zu lassen (letzteres geht auch bei Kniewinkeln von 90° oder weniger nicht so gut;)). Ansonsten, auch wenn Du es nicht hören willst, auslösende Übung auswechseln.



jeckyll
 
das ist ja nicht des übels lösung!die krämpfe treten bei anderen beinbeuge varianten ja auch auf,so ist es ja nicht!
wie weit würdest du denn die mineralhaushalt als ursache in betracht ziehen,hab jetzt etwas dran gefeilt und auf viel kalium und mehr flüssigkeit geachtet und eine leichte besserung war schon zu spühren-nur wird es nicht das einzige sein!


hatten doch auch mal über die tibialisverkürzung bzw. hüftschmerzen bei starker beugung gesprochen....hast du da nochmal ein tip!?wird nicht wirklich besser.also dehnen alleine machts nicht wett.
 
Es steht leider auch zu befürchten, daß es für das Problem keine (immer funktionierende) Lösung gibt.:(

Individuallösungen, die recht gut gehen, hängen u. a. vom Zeitpunkt ab, wann die Krämpfe auftreten. Wer z. B. 3 Sätze Beincurls á 10 WDH im Liegen trainiert und am Ende des 2. Satzes pünktlich seinen Krampf erwarten, und den 3. kaum noch ausführen kann, ist mit einer simplen Satz- und WDH-Modifikation häufig gut bedient. Z. B. 2x8WDH. Ähnlich bei anderen Übungen. Wer schon beim ersten Satz zu kämpfen hat kommt damit aber nicht weiter.

Auch Beincurls mit Beinstrecken als Supersatz zu kombinieren kann helfen.

Eine andere Möglichkeit wäre der Versuch, mit Erhöhung der Kadenz die IC "von unter her" an die Spannung zu gewöhnen. Soll heißen, mit sehr geringen Gewichten 6 o. 8 WDH mit 4/4 o. 4/1/4, auch wenn mit diesem Gewicht 15 WDH mit dieser Kadenz möglich wären. Dann langsam (!) im Verlauf die Gewichte erhöhen, darf 2-4 Monate dauern und erfordert Geduld. Auch die Variante mit schrittweiser Verlängerung der Kadenz ist möglich, ebenfalls mit leichteren Gewichten beginnen, Kadenz zu Beginn 2/2, und dann ausdehnen.

Eine Eigenerfahrung wäre das Trennen von Quadrizeps- und IC-Training. Ich habe meine Verkrampfungen eliminiert, indem ich am Beintag nur die Quads bearbeitet habe und dann Beincurls am Brusttag als erstes gemacht habe. Wäre einen Versuch wert, bevor man die längerwierigen Methoden ins Auge faßt. Hat auch schon bei anderen geholfen.:)

Mineralien kannst Du dabei versuchen, hat aber bei keinem, den ich kenne, entscheidende Effekte gehabt. Was dagegen bisweilen Verbesserungen brachte, war die generelle Zufuhr von (Mineral)Wasser, und davon reichlich. Stilles würde ich bevorzugen.


hatten doch auch mal über die tibialisverkürzung bzw. hüftschmerzen bei starker beugung gesprochen
Gib mit doch nochmal den aktuellen Sachstand.


jeckyll
 
ich habe nach wie vor in der hockstellung starke zugschmerzen und verkrampfungen der hüftaußenseite!z.b. bei beibeugen im sitzen nach einieger zeit,aber auch kurzweilige geschichten bei beinhebebewegungen um sachen z.b. anzuziehen
 
Schwierig.
Ich würde eine Bursitis trochanterica ausschließen lassen. Die kann auch durch Reibungen des Tractus iliotibislis entstehen.


jeckyll
 
jeckyll schrieb:
Schwierig.
Ich würde eine Bursitis trochanterica ausschließen lassen. Die kann auch durch Reibungen des Tractus iliotibislis entstehen.


jeckyll


tja,aber es wird ja nicht besser da muss man doch was machen können...was schägst du für die praxis vor?!?
 
was schägst du für die praxis vor?!?
Eine Diagnose zu bekommen! Dann kann man das Problem gezielt behandeln und entsprechend auch vorbeugende Maßnahmen ergreifen.
Ansonsten bliebe nur, alle Schmerzauslöser zu vermeiden. Damit kommst Du aber keinen Meter weiter.


jeckyll
 
jeckyll schrieb:
Eine Diagnose zu bekommen! Dann kann man das Problem gezielt behandeln und entsprechend auch vorbeugende Maßnahmen ergreifen.
Ansonsten bliebe nur, alle Schmerzauslöser zu vermeiden. Damit kommst Du aber keinen Meter weiter.


jeckyll


meinste von arzt?
der konnte nur mich in der tibialis theorie unterstützen und ordnete dehnen an.
 
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