15 schrieb:
wobei du auch erwähnen musst (eisenfresser) das es dir hauptsächlich um die kraft geht und nicht um masse. doer halt nur in 2. linie um masse.
denn n bbuilder trainiert (zumindest den großteils seiner zeit) NICHT 3-4x die woche brust mit bankdrücken etc. wie gesagt den großteil der zeit.
also von der seite sind das immer 2. seiten.
Mir geht es in erster Linie um den Kraftzuwachs, das ist richtig, aber ich habe vorher jahrelang Bodybuilding betrieben und kann deshalb beide Bereiche gut vergleichen.
Ich habe die ganzen Jahre den selben Mist zusammen trainiert, wie die Meißten in den Studios.
Ich wurde weder besonders stark, noch besonder massig.
Die Erfolge waren eher dürftig, obwohl ich hart und meiner Meinung sinnvoll und produktiv trainierte.
Tja, ich wußte damals eben nicht, was ich heute weiß.
In den letzten 2-3 Jahren (ich habe 2002/2003 mit Kraftsport begonnen) habe ich mehr an Masse zugelegt, als all die Jahre vorher.
Ich hatte noch NIE sogute Massezuwächse wie im Moment!!!
Und genau darum geht es euch "Bodybuildern" doch auch, oder???
Fakt ist eins, in den Anfängen unseres Sports, war Kraftsport und Bodybuilding ein und dasselbe, d.h. man trainierte einfach auf Kraft und legte ganz nebenbei deutlich an Masse zu.
Auf Wettkämpfen wurde nicht nur die Masse, Proportion und Symetrie bewertet, sondern auch die Kraft, die man anhand von einigen Kraftübungen unter Beweis stellen mußte.
Damals wurde häufig und umfangreich trainiert, wobei man sich hauptsächlich auf Grundübungen konzentrierte.
Normalerweise wurde ein Ganzkörperplan, bestehend aus einer handvoll Grundübungen ausgeführt. Es wurde 3-4xwöchtl. trainiert.
Man trainierte weitestgehend im unteren Wdh.-Bereich.
In den letzten 2-3 Jahren habe ich genauso trainiert und damit die besten Massezuwächse eingefahren, seit Beginn meines Trainings 1991.
Fest steht, erst kommt die Kraft und dann erst die Masse und nur wer längerfristig stärker wird, wird auch längerfristig massiger!!!
Und wer kennt sich besser mit der Kraft aus, als die Kraftsportler???
Mir kann es eigentlich egal sein, ob jemand jahrelang erfolglos trainiert, wertvolle Trainingsjahre verschwendet und irgendwann dann völlig demotiviert entweder aufhört oder zur chem. Keule greift, obwohl er noch nichtmal annähernd sein Potenzial ausgereizt hat.
(Ich behaupte das die meißten der Sportler die zu Doping greifen, nach nicht mal annähernd ihr Natural-Potenzial angekratzt haben!!!)
Mir ist es aber nicht egal, da ich selber jahrelang irgendwelchen Scheiß zusammen trainierte, später zu Doping griff, danach aber trotzdem völlig frustriert und deprimiert, das Training fast an den Nagel hängte.
Wenn ich damals nicht durch Zufall zum Kraftsport gekommen wäre, würde ich heute nicht mehr trainieren, das ist Fakt!!!
Solange man mit seinem Training Erfolg hat, ist alles in Ordnung, aber wenn nicht, sollte man evtl. auch mal über den "Bodybuildingtellerrand" schauen und drastische Änderungen im Training in Erwägung ziehen.