Hyperostosen

chris_ray

New member
Hi,

meine Frage: Sieht man Hyperostosen im normalen Röntgenbild, und wie warscheinlich ist es das dies mit einem HWS-Syndrom in Zusammenhang steht (verschieben und Blockieren von Wirbeln, Kopfschmerzen, Halsstarre, Schwindel, die dann aber letzenendes erst durchs Training ausgelöst werden).

vielen Dank

gruss
chris_ray
 
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Re: Hyperostosen
@Chris Ray

Beschäftigst du nicht ein bisschen viel mit dir selbst und hast so einen hang zur hypochondrie?
Mir fällt nämlich auf das du ein sehr fleissiger fragensteller im medizinischen forum bist mit durchaus exotischen fragestellungen.
Das soll jetzt nicht bös gemeint sein.


mfg joker
 
@joker:

Kein Problem :) Aber es gibt einen Grund für dieses Thema. Der Hintergrund warum ich eine Frage bezüglich dieser Thematik stelle ist folgender: Ich hab vor einigen Jahren wegen starker Akne eine längere Roaccutan-Therapie gemacht. Möchte nur, um hier Klarheit zu schaffen sagen: Ich habe nie Roids genommen und werd dies auch nicht tun. Meine Akne ist (ich bin inzwischen 27) eine äusserst schwere und therapieresistente Form, daher das ROA. Momentan befinde ich mich in meiner 2. Therapie und hatte (wie damals auch) öfter mal Gelenkschmerzen. Da Roaccutan Hyperostosen verursachen kann und ich meine Halswirbelgeschichte ja schon länger habe, dachte ich hier könnte ein zusammenhang liegen :)

Also wenn du (oder jemand anders) mir vielleicht in der Richtung weiterhelfen könnte, wär ich sehr dankbar :)

gruss
chris_ray
 
@chris_ray

Die Hyperostosen unter Roaccutan gibt es. Patienten mit zystischer Akne waren davon betroffen. Vornehmlich bei Hochdosistherapien oder Langzeittherapien (über mehrere Jahre).
Gelenk- und Muskelschmerzen sind häufig.
Eine Hyperostose würde man im Röntgen sehen können. Die gibt es auch im Bereich der HWS, ist aber i. A. wenig ausgeprägt und macht keine Beschwerden. Es gibt aber auch reversible Knochenverdichtungen unter Roaccutan, z. B. im Bereich der LWS beschrieben.
Als Ursache für deine Beschwerden eher unwahrscheinlich.



jeckyll
 
@ jeckyll:

Danke für Deine Antwort. Weißt du zufällig wie hoch diese Dosierungen waren, bei denen es auftrat?

Aus dem Bekanntenkreis kenn ich jemanden, der durch Roaccutan (vermutlich) Hyperostosen bekommen hat. Er hat relativ viel genommen (400 mg kumulativ), ich dagegen bisher 80 mg kumulativ (erste Therapie plus 2. mitgerechntet). Werde vermutlich, wenn alles gut läuft, mit 120mg kumulativ abschliessen.
 
Bei denen die niedrige Dosen über einen langen Zeitraum nahmen, lag es bei 0,15mg/kg KG/d (über bis zu 3 Jahre).
Die hohen Dosen bei 2-3mg/kg KG/d über 9-12 Monate (war keine Aknetherapie).

jeckyll
 
Hmmm, also selbst bei einer Langzeit-niedrigdosis Therapie? Dann scheint der alleinige Faktor ja nicht die kumulative Dosis zu sein, sondern in diesem Fall die Dauer der Einnahme... :(

Wie hoch ist denn dieses Risiko allgemein, davon Hyperostosen zu bekommen?

Und wenn ich es hätte, würde das heissen, das ich Bodybuilding aufgeben müsste?

In dem Fall überleg ich mir das lieber 2mal, das Zeig weiterzuschlucken....

Hast du einen Link zu dieser Studie?

danke

gruss
chris_ray
 
Skeletal hyperostosis in patients receiving chronic, very-low-dose isotretinoin.

Tangrea JA, Kilcoyne RF, Taylor PR, Helsel WE, Adrianza ME, Hartman AM, Edwards BK, Peck GL.

Division of Cancer Prevention and Control, National Cancer Institute, National Institutes of Health, Bethesda, Md.

BACKGROUND AND DESIGN--We conducted a prospective roentgenographic survey of patients participating in a randomized, placebo-controlled, multicenter clinical trial that evaluated the effectiveness of chronic, very-low-dose (approximately 0.14 mg/kg per day for 3 years) isotretinoin in preventing the subsequent occurrences of new basal cell carcinoma in patients with previous basal cell carcinoma. To assess potential skeletal changes, a sample of 269 patients from among a total of 981 enrollees were randomly selected for comparative roentgenographic review. Baseline and 36-month roentgenograms of the cervical and thoracic spine of each patient were read side by side by a radiologist, masked to treatment group, who noted both the presence and extent of abnormalities at each vertebral level at baseline and the progression of existing or occurrence of new abnormalities at previously unaffected levels at 36 months. RESULTS--In comparison with the placebo group, significantly more patients in the isotretinoin group exhibited progression of existing hyperostotic abnormalities (40% vs 18%; P less than .001) and new hyperostotic involvement at previously unaffected vertebral levels (8% vs 1%; P = .015). CONCLUSION--Our findings indicate that chronic, very-low-dose isotretinoin can induce hyperostotic axial skeletal changes similar to those reported in patients taking higher doses.


BB müßtest Du nicht aufgeben.


jeckyll
 
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Re: Hyperostosen
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