honig

Inwiefern Honig die Leistung steigern soll, ist mir völlig schleierhaft. Aber dran glauben hilft ja manchmal auch;)

Was sonst noch Gutes dran ist:

Honig als Medizin
Schon in ältesten Kulturen wurde Honig als Heilmittel verwendet.
Die Babylonier hatten bereits ärztliche Rezepturen, die Honig enthielten. Im alten Ägypten wurde Honig bereits 2000 Jahre vor Christus zur Wundheilung eingesetzt. Auch von den griechischen Ärzten setzten Honig für medizinische Zwecke ein. Der berühmteste Arzt der Antike, Hippokrates, behandelte mit Honig eitrige Wunden und Fieber, lehrte, daß Honig das Blut verdünne und kühle.
Auch heute wird Honig in der Volksheilkunde zur Behandlung unterschiedlichster Erkrankungen, angefangen bei Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Nervosität über Anämien, Verstop-fungen und Darminfektionen bis hin zu Bronchialleiden, Krämpfen und fiebrigen Erkrankungen, eingesetzt.
Mit Sicherheit ist Honig kein Allheilmittel, aber mit Sicherheit kann es bei einigen Erkrankungen nützliche Dienste leisten. Doch leider hat die moderne Wissenschaft erst sehr wenig Anwendungen aufgearbeitet. Die meisten Berichte über Heilwirkungen von Honig sind wissenschaftlich nicht haltbar und können von einer aufgeklärten Gesellschaft so nicht akzeptiert werden. Erschwerend kommt hinzu, daß Honig ein billiges Naturprodukt ist. Arzneimittelfirmen haben deshalb kein Interesse an der Erforschung der Wirksamkeit von Honig, denn Ho-nig ist kein standardisiertes Produkt und es ist nicht patentierbar. Verständlich ist deshalb auch, daß Honig als Heilmittel in ärmeren Ländern, die weniger Geld für teure Arzneimittel zur Verfügung haben, wesentlich stärker erforscht und auch angewandt wird. Dies gilt etwa für einige Ostblockstaaten, aber auch für Länder des Vorderen Orients oder für Länder der arabischen Halbinsel.
Dr. Cord Lüllmann vom Bremer Institut für Honigforschung und Helmut Horn von der Stuttgarter Landesanstalt für Bienenkunde haben die Literatur der letzten 40 Jahre ausgewertet.
Ergebnis: Honig ist Medizin.
Die interessantesten Anwendungen haben wir hier herausgegriffen:

Honig in der Wundheilung
Honig kann pur als Wirkstoff verwendet werden. Schon in früheren Zeiten war Honig das Mittel der Wahl bei Verwundungen und sogar bei Verbrennungen. Und interessanterweise ist man erst in den letzten Jahren wieder auf den Trichter gekommen und siehe da, die heilende Wirkung konnte wissenschaftlich bestätigt werden.
Im Brandwundzentrum im holländischen Beverwijk hat man viel damit experimentiert, und demnächst soll sogar ein Honigwundverband auf den Markt kommen.
Diese Wirkungen sind auf die Enzymgehalte im Honig zurückzuführen. In wissenschaftlichen Untersuchungen konnte auch genau festgestellt, daß Honig bakterizide und fungizide Eigenschaften hat und welche Bakterien und Pilze die Enzyme hemmen können.
Deshalb möchten wir Ihnen noch eine Heiltinktur zum Selbermachen präsentieren, die bei Schürf- oder kleineren Schnittwunden geeignet ist.
Hierbei verwenden wir neben Honig noch den Pressaft vom Roten Sonnenhut, der Echinacea purpurea.
Generell sollten Sie zur äußerlichen Anwendung nur frischen Honig verwenden. Lange gelagerter, kristallisierter Honig könnte bereits resistente Bakterien enthalten.


Honigtinktur bei Schürfwunden
1 TL Honig mit
20-30 Tropfen Echinacea purpurea-Pressaft, alkoholfrei, verrühren.

Mit Wattestäbchen oder Mullkompresse auftragen.
Die Verbindung dieser beiden Stoffe ist schon fast genial, denn der Honig bekämpft mit seinen Enzymen Bakterien und zieht gleichzeitig wegen seines hohen Zuckergehaltes die Wundflüssigkeit aus der Verletzung und verringert damit auch die Gefahr von Infektionen. Die Wirkstoffe des Sonnenhutes hingegen, aktivieren die körpereigene Immunabwehr mit den im Blut befindlichen Freßzellen, und helfen so dem Honig, Bakterien in Schach zu halten. Zusätzlich fördert der Pressaft von Echinacea purpurea die Wundheilung, indem es die Bil-dung von neuem Bindegewebe anregt.

Honig bei Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit Vor allem zur Bekämpfung von leichten Infektionen im Mund-Rachen-Raum ist Honig gut geeignet.
Gegen Halsschmerzen können Sie z.B. mit einem Zitronen-Honig-Tee angehen. Hierbei unterstützen wir die heilende Wirkung von Honig, indem wir den Tee mit Salbei, Kamille und Thymiankräutern aufbrühen.


Zitronen-Honig-Tee gegen Halsschmerzen
20g Salbeiblätter
10g Kamille
10g Thymian
1-2 EL Honig
Saft einer * Zitrone
Stellen Sie sich nach dem Rezept zunächst eine Kräutermischung her. Trocken und luftdicht verpackt können Sie sie über mehrere Monate aufbewahren.
Möchten Sie sich einen Tee zubereiten, so geben Sie einen gehäuften Teelöffel von der Kräu-termischung in eine Tasse und gießen mit kochendem Wasser auf. Lassen Sie dann 10 Minuten ziehen und sieben anschließend ab. Jetzt den Honig und den Zitronensaft einrühren.
Mit der lauwarmen Lösung mehrmals täglich gurgeln und anschließend hinunterschlucken, die Inhaltstoffe entfalten so ihre Wirkung am besten.
Auch gegen Husten können Sie mit Wirkstoffen aus der Natur vorgehen:


Hustentee
25g Eibischwurzel
10g Fenchel
10g Isländisch Moos
15g Spitzwegerichkraut
10g Süßholzwurzel
30g Thymian
2 Eßl. Honig
1-2 Tr. Anisöl
1-2 Tr. Melissenöl
Stellen Sie sich nach dem Rezept zunächst eine Kräutermischung her. Trocken und luftdicht verpackt können Sie sie über mehrere Monate aufbewahren.
Anwendung: Ein Eßlöffel Tee in eine Tasse geben und mit siedendem Wasser übergießen, bedeckt etwa 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben.
Darin den Honig und die ätherischen Öle einrühren. Geben Sie den Honig immer erst in den lauwarmen Tee, weil, wie oben bereits beschrieben, Temperaturen über 40°Celcius die Wirkstoffe zerstören können. Die ätherischen Öle schließlich helfen mit, den Schleim zu lösen, um so dem Husten an den Kragen zu gehen. Von diesem Tee sollten Sie mehrmals täglich eine Tasse trinken.


Honig bei Entzündlichen Magen- und Darmerkrankungen
Lüllmann und Horn geben an, daß "bei bakteriell bedingten Erkrankungen, ausgelöst durch Salmonellen oder Escherichia col, die Krankheitsdauer bei Honigbehandlung gegenüber konventioneller Behandlung verkürzt wird."
Aber Honig eignet sich auch ganz hervorragend zur äußeren Anwendung, zum Beispiel in pflegenden Kosmetika.
Ganz begeistert sind wir von unserem Honig-Handbalsam. Den können Sie gegen trockene Hände und ganz ideal auch bei rissigen Lippen verwenden.
Hier das Rezept:

Honig-Balsam gegen trockene rissige Hände oder rissige Lippen
1 TL Bienenwachs (oder: 5 TL, ca. 20g)
1 TL Sonnenblumen- oder Olivenöl (5 TL, ca. 20g)
1 TL Honig (5 TL)
1-2 Tropfen Duftöl (10 Tropfen)
Info: Möchten Sie unser Honig-Balsam nur zur Pflege Ihrer Lippen verwenden, so reichen die im Rezept vorne angegebenen kleinen Mengen aus. Anderenfalls richten Sie sich einfach nach den in Klammern angegebenen Zutatenmengen. Damit erhalten Sie die fünffache Menge. Als Duftöl können Sie z.B. Lavendelöl oder auch echtes Rosenöl verwenden.


Herstellung: Bienenwachs und Öl im Wasserbad langsam schmelzen.
In das warme, noch nicht wieder fest gewordene Wachs Honig einrühren, dabei kräftig weiterrühren, da der kalte Honig das Bienenwachs sofort wieder fest werden läßt. Sollte es zu festen Klumpen kommen, können Sie es auch noch einmal ins Wasserbad zurückstellen. Solange rühren, bis die Masse abkühlt und eine gleichmäßige Konsistenz annimmt. Dann das Duftöl einrühren, in ein kleines Gefäß umfüllen und ganz abkühlen lassen.
Wenn Sie den heilenden Effekt noch etwas unterstützen möchten, dann können Sie zusätzlich noch
* 10 Tropfen D-Panthenol hinzugeben.
Die kleinen Mengenangaben reichen für ein Lippenbalsam aus.
Probieren Sie das Rezept aus, wir meinen unser Honig-Balsam könnte ein echter Kußlocker werden, in jedem Fall macht das Lippenpflegen mit der süßen Creme mit Sicherheit so richtig Spaß.
Nun möchten wir Ihnen noch ein Mundwasser präsentieren. Sie kennen es schon aus früheren Sendungen, wir haben es nur um das antimikrobielle Propolis erweitert. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle aber nicht die erfreuliche Nachricht verschweigen, daß die Deutschen, was die Karies Ihrer Zähne anbetrifft, die Talsohle durchschritten haben. Nicht aber, weil wir heute weniger Süßes essen als noch vor ein paar Jahren, sondern weil endlich die Prophylaxeprogramme greifen, die ganz einfach zu einer besseren Zahnhygiene und damit zu gesünderen Zähnen führen.
Ein toller Erfolg meinen wir, doch wir sollten uns nicht darauf ausruhen, sondern mit Zahn-bürste und Mundwasser kräftig weitermachen. Schon deshalb, weil dank ständig neuer Ge-sundheitsreformen der Zahnersatz für viele Mitbürger zunehmend zu einer untragbaren finanziellen Bürde wird.


Mundwasser HT
4 Meßl. oder 10ml Krauseminzeöl
2 Meßl. bzw. 5ml Pfefferminzöl (Mentha piperita)
2 Meßl. bzw. 5ml Thymianöl
2 Meßl. bzw. 5ml Teebaumöl
2 Meßl. bzw. 5ml Lavendelöl
1 Meßl. bzw. 2,5ml LV 41
1 Meßl Propolistinktur
Alle Zutaten in einer Pipettenflasche miteinander vermischen. Auf ein halbes Glas Wasser geben Sie 4-5 Tropfen und spülen mehrmals täglich.

Info: Die Propolistinktur können Sie entweder selbst herstellen oder Sie kaufen sie fertig in entsprechenden Fachgeschäften oder Läden, die traditionell die Zutaten der Hobbythek führen.


Herstellung einer Propolis-Tinktur
Propolis-Tinkturen können Sie entweder im Handel kaufen oder selbst herstellen.
Zur Selbstherstellung benötigen Sie Propolis. Im Handel können Sie entweder Rohproplis oder ein Propolis-Extrakt-Pulver kaufen.

Rezept:
30g Rohpropolis oder Propolis-Extrakt-Pulver
60g eines 96%igen medizinischen Alkohols
Gereinigtes Propolis tiefgefrieren und anschließend in einer elektrischen Kaffeemühle fein vermahlen. Das so gewonnene Pulver oder das Propolis-Extrakt-Pulver mit dem Alkohol auf-füllen. Die Mischung 14 Tage verschlossen bei Zimmertemperatur stehen lassen, pro Tag ein- bis zweimal schütteln.
Danach die Tinktur durch einen Papierfilter abfiltrieren und in eine Flasche abfüllen. Haben Sie Geduld, die Tinktur sickert im absoluten Zeitlupentempo hindurch. Der Vorgang kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Vor jedem Gebrauch der Tinktur den Inhalt der Flasche gut aufschütteln.

Quelle: http://www.hobbythek.de/archiv/266/ (Westdeutscher Rundfunk)




Jede Menge Jean-Pütz-Geplapper, aber ein paar hilfreiche Informationen sind dabei. Der Rest der Vollständigkeit halber.


Gruß
sam
 
Ein Fachhoniger.....

Wenn ich mich richtig sehr dunkel erinnere dürftest du mit suchfunktion was finden.
 
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