Hilfe bei Ausbildungsfrage

imported_Johnny

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Hallo Jungs, meine Chefin ist im Urlaub deswegen wende ich mich an euch und brauch unbedingt eure Hilfe bei der Beantwortung einer Frage in meinem Workbook !

Die Frage lautet :
Männlicher Kunde, 50 Jahre mit erhötem Blutdruck und einer Familiengeschichte mit herzkrankheiten. bmi = 34 Hüftumfang 105

Während ich den Kunden befrage, stell ich fest das er eine Diät machen, in der er wenig Kohlenhydrate und viele Proteine zu sich nimmt.
a ) Welche Probleme können bei solch einer diät auftreten ?
b ) Erklären sie die grundprinzipien einer gesunden, ausgewogenen ernährungsweise (samt den gründen für die verwendung aller Nahrungsmittelgruppen.
c ) Erklären sie kurz die prinzipen der gesunden gewichtsabnahme !


Ich hoffe ihr könnte mir bei der Beantwortung helfen, bitte nur schreiben wenn ihr absolut sicher seit, das muss alles sitzen !!! :hihi:

Danke im voraus !:respekt:
 
A

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Re: Hilfe bei Ausbildungsfrage
Bestimmt :D
aber, ich hab im Moment so viel um die Ohren, Führerschein, 34A Seminar und andere Sachen und da ich mein Berufswunsch gewechselt habe ist die Motivation auch nich mehr so groß, hoffe mir kann jemand helfen !
 
a ) Welche Probleme können bei solch einer diät auftreten ?
b ) Erklären sie die grundprinzipien einer gesunden, ausgewogenen ernährungsweise (samt den gründen für die verwendung aller Nahrungsmittelgruppen.
c ) Erklären sie kurz die prinzipen der gesunden gewichtsabnahme !

Selbst wenn ich damit professionell (beinahe) garnix am hut hab, fällt mir das leichter als dir, was nich sein sollte..
naja

a) Bei falscher oder nur teilweise "Vollwertiger" Ernährung können mangelerscheinungen auftreten. Darunter fallen zB erhöhung der Alkalischen Phosphatase durch Vitamin B-12 mangel welches in Fleisch, wiederrum unter umständen recht Fetthaltig, enthalten ist. Das Problem dass man hier in die Richtung gedrängt wird, nur auf Makronährstoffe zu achten, sprich Protein, Kohlehydrate und Lipide, spiegelt sich auch im Forum hier wieder. Man sollte die Ernährung trotz "Bewusstsein" darüber nicht als Wissenschaft verstehen sondern immernoch dabei bleiben, dass man das tut damit man lebt, und nicht um den inneren Ofen anzuschüren, Energiereserven abzubauen etc.
Ausserdem ist die Rückfälligkeit bei kurzfristigen ausrutschern sehr groß. Solche Diät muss im Gegensatz zu fettreduzierter Diät oder radikaler Diät, dh. stationär (besser bekannt als Wasserdiät) oder schlichtem 'weniger essen', sehr konsequent durchgeführt werden um dauerhafte, sichtbare Ergebnisse hervorzubringen.

b) Keine Nieschenernährung bei der sich der Ernährungsplan aus täglich dem selben kleinfutter zusammensetzt. Es sollte auf Gemüse, gegebenenfalls Obst, Vollkornprodukte usw. geachtet werden.
Nahrungsergänzungsmittel kommen nur dann in Frage wenn man rechnerisch den Anteil an Proteinen nicht erricht, die die unterste Grenze darstellen. Ab einem BMI von 30 und wenn nicht davon auszugehen ist, dass der Patient kraftsportler ist der keine Muskeln verlieren will, sollte mehr Wert auf Gewichtsreduktion gelegt werden, da durch die Adipösität größeres gesundheitliches Gefahrenpotential entsteht, als durch eventuelle Muskeldystrophie durch Hyperproteinämie. Die Mindestmenge von etwa 40-60gramm sollte aufgrund von Gedächtniserhaltenden- und Wundheilungsfunktionen im Körper sowie die erhaltung des Immunsystems allerdings beibehalten werden.

c) Schrittweises Abnehmen, konsequenz und Kaloriendefizite bis maximal -400kcal/Tag kombiniert mit Vollwertiger, Gesunder Ernährung ohne Abstriche bei zB Gemüse, ausreichender Protein- und Fettversorgung(ungesättigt) sowie dem gesunden Vitaminhaushalt.
 
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