@jimben: Die Sache ist einigemaßen verheilt, ja. Ich muss zwar bei Übungenen, die die Rotatorenmanchette belasten, sehr vorsichtig sein, aber alles in allem bin ich heil froh, wie es sich entwickelt hat. Die ersten Tage nach dem Unfall sah es aus, als wenn es erheblich mehr Langzeitfolgen hätte. Zum Glück hält der Körper doch mehr aus als man manchmal so denkt.
Trotzdem wird mir eine Instabilität rund um den Schulterkopf erhalten bleiben, nicht zuletzt deswegen, weil einer Rotatorenmanchettenruptur eine Dezentralisierung des Oberarmkopfes nachgeht. Andererseits durch den Abriss des Labrum glenoidale (Knorpellippe), d.h. sozusagen die stabilitätgebende Aufhängung der Schulter kann eine Luxation immer wieder hervorgerufen werden.
Aberman wird sehen. Ich hoffe, es passiert mir nie wieder, was aber relativ unwahrscheinlich ist.
@del piero: Das ist typisch. Als ich damals noch in einem Art Rehastudio trainiert habe, wurde mir vehement von Kreuzheben abgeraten, aber Nackendrücken wurde teilweise sogar in die Pläne der alten Säcke mit eingebaut und da wurde kein Ton drüber verloren.
Es liegt entweder daran, dass die kompetenten Leute einfach keine Zeit haben, jeden zu betreuen (und vielleicht auch nicht den Nerv haben) oder dass einfach inkompetente Leute so ein Studio leiten. Nicht selten sind es irgendwelche ausgemusterten Halb-Spitzen-Sportler oder desinteressierte Zweite-Klasse Physiologen.
Aber man natürlich nicht alle über einen Kamm scheren. Kenne auch nette Studiobetreiber von normalen Hausfrauenbootcamps
