freie gewichte

juicy_j

New member
HI
wollte ma fragen ob es wichtig sei mit freien gewichten zu trainieren
bei mir im studio gibts keine freien gewichte sondern nur geräte deshalb kann ich viele eurer geposteten übungen gar nicht machen.
Ich frag mich ob ich das studio wechseln sollte oder ist das egal dass es nur geräte hatoder vieleicht sogar besser?
sind Nautilus Geräte

mfg
 
A

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Re: freie gewichte
Wechsle das Studio. Freie Gewichte sind immer besser.
Du kannst zwar kombinieren, und 2/3 frei und 1/3 an
Geräten machen, aber nur Geräte ist definitiv zuwenig.
 
Das ändert nix an den Fakten, dass man vorzugsweise
Grundübungen mit freien Gewichten machen soll, wenn
man weit kommen möchte.
 
Hab zu dem Thema noch was gefunden
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( 14 ) PRO Krafttrainingsgeräte? von Werner Kieser
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Der Autor dieses Beitrages, Herr Werner Kieser; ist Verfechter des Ein-Satz-Trainings und zusätztlich vertritt er die Meinung, dass Maschinentraining für Fitnesstraining ausreicht.

Nachstehend seine Thesen PRO-Maschinentraining.

"Krafttrainingsmaschinen sind auf dem Vormarsch und verdrängen allmählich die Hanteln. Trotzdem sind sie nicht überall beliebt. Anhänger des Trainings mit "freien Gewichten", also Hanteln, führen die nachfolgenden Argumente ins Feld.
"Hanteln erlauben eine größere Bewegungsfreiheit"
In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall: Die Schwerkraft schreibt die Bewegung mit der Hantel genau vor. (Sollten Sie dies bezweifeln, versuchen Sie einmal beim Bankdrücken die Hantel anders als senkrecht zur Erdachse nach oben zu bewegen.) Die Maschine gibt den Bewegungsverlauf ebenfalls vor, jedoch nicht einfach linear der Schwerkraft folgend, sondern den jeweiligen physiologischen Bedürfnissen des Muskels entsprechend.
"Hanteln trainieren auch die Muskeln, die nicht direkt involviert sind"
Diese Muskeln werden zwar beansprucht, aber nicht überschwellig, das heißt sie ermüden wohl, werden aber keinem ausreichenden Trainingsreiz ausgesetzt; dazu muß man sie direkt trainieren.
Hanteln sind für Sportler besser als Maschinen, weil Hanteltraining auch die Koordination für meine Sportart fördert"
Die Koordination, die Sie mit den Hanteln entwickeln, nützt Ihnen nichts, es sei denn, Sie wollen ein guter Hantelheber werden. Die einzigen Sportler, die mit der Hantel trainieren müssen, sind die Gewichtheber. Nicht um ihre Kraft zu entwickeln - das würden sie besser mit Maschinen -, sondern um die Koordination zu entwickeln, die zum Heben einer schweren Hantel notwendig ist. Die Imitation sportlicher Bewegungsabläufe unter erschwerten Bedingungen ist wohl die verbreitetste Torheit in der Sportvorbereitung. Im Streben nach Praxisnähe empfiehlt zum Beispiel der Trainer dem Kugelstoßer, mit einer schwereren Kugel zu üben, in der Hoffnung, daß sein Schützling dadurch eine Kräftigung erzielt und danach die leichtere Kugel weiter stößt. Auch das Üben des Hochsprungs mit einer Bleiweste oder das Üben des Starts beim Sprint gegen den Zug eines Gummiseiles sind Beispiele für dieses Verfahren. Die Vorgänge, die unsere Bewegungen steuern, sind äußerst komplex.
Werden Bewegungsabläufe unter erschwerten Bedingungen geübt, bilden sich andere Programme, die vom richtigen, im Wettkampf benötigten Bewegungsmuster abweichen. Es besteht die Gefahr einer Entgleisung, also einer Störung des zweckmäßigen Bewegungsablaufes im Wettkampf. Hinzu kommt, daß mit solchen Verfahren praktisch kein realer Kraftgewinn erreicht werden kann, weil sich die Belastung auf zu viele Muskeln verteilt und dadurch die Spannung in den Einzelmuskeln unter der Reizschwelle bleibt. Dass Athleten trotz solcher Methoden Weltmeister werden, spricht nicht für das Verfahren, sondern zeigt, daß ein vorzügliches genetisches Rüstzeug eben über vieles hinweghilft. Der wirkliche Grund für die Beliebtheit der Hantel ist emotionaler Natur. Der Ursprung des Hanteltrainings weist schon darauf hin. Die Hantel wurde als Requisit zu Kraftdemonstrationen auf Jahrmärkten und im Zirkus erfunden; mit keiner anderen Form ist es möglich, derartige Lasten zur Hochstrecke zu bringen. Hanteln !
sind "hant-lich". Man kann mit ihnen Kraft nicht nur trainieren, sondern vor allem zeigen. Man möchte sehen, was man leistet; und man möchte auch, dass andere es sehen.
Sechs Vorzüge der Maschine
Der Belastungsverlauf ist exakt berechnet und nicht willkürlich wie bei der Hantel.
Die Verletzungsgefahr ist gleich Null.
Die Isolation der Muskulatur ist gewährleistet.
Die Bewegung ist zweidimensional und stellt keinerlei Anforderungen an die Koordination.
Der Fortschritt ist reiner Kraft- und nicht eine Mischung aus Kraft- und Koordinationsgewinn wie beim Hanteltraining.
Der Widerstand ist mühelos zu verstellen."

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( 15 ) KONTRA: Maschinentraining und Hanteltraining ergänzt sich ! Von Axel Gottlob ==================================================

Der folgende Artikel wurde dem Buch von Herrn Axel Gottlob "Funktionelles Krafttraining" entnommen.
Axel Gottlob ist einer der bekanntesten Krafttrainingsexperten Deutschlands, kommt vom Bodybuilding und ist KONTRA reinem Maschinentraining, er ist ein Verfechter des kombinierten Trainings.

Freie Gewichte UND Maschinentraining:

" Manche Gerätehersteller und Fitnesstrainer behaupten, dass ein reines Maschinentraining effektiver und erfolgreicher sei als ein Hanteltraining, der Trainingserfolg sich vor allem in kürzerer Zeit einstellen würde. Diese Behauptungen haben jedoch einen wirtschaftlichen Hintergrund. Erstens kann man sich mit dieser Äußerung besser vom Wettbewerb abgrenzen, indem man polarisierend das zuweilen unliebsame Bodybuilding-Image (Hanteln = Bodybuildiung) von sich weist ! Zweitens lassen sich die Mitglieder beim reinen Maschinentraining - womöglich noch im 1-Satz-Prinzip - eben sehr effektiv und schnell durch die Anlage "schleusen"; sie machen die Trainingsfläche schneller wieder frei ! Drittens ist die Einweisungsarbeit durch die Trainer bei Maschinenübungen geringer als bei freien Hantelübungen. Sportler der verschiedensten Sportarten hingegen räumen meist dem Hanteltraining absolute Priorität ein. Das "Trainingsgefühl" ist ein anderes und schließlich müssen sie den Umgang mit de!
r freien Masse im Raum und die dabei auftretenden Kräfte selbstständig ableiten lernen. Wird jedoch ausschließlich mit Hanteln trainiert, so wird wiederum auf einige günstige Effekte des Maschinentrainings verzichtet.
"Maschinen- oder Hanteltraining ?" stellt sich als rein theoretische Debatte dar, denn zur Erreichung der Effekte eines differenzierten Krafttrainings sind selbstverständlich BEIDE Übungsklassen erforderlich."

Einige redaktionelle Anmerkungen :
Maschinen erzwingen lineare Bewegungsführung bei Bewegungen, welche nicht linear ablaufen (Kniebeuge, Bankdrücken usw.)
Maschinen haben fixe Drehpunkte, der menschliche Körper verändert seine Drehachsen im Raum, je nach Belastung und Bewegungsführung. (zB.: wandernde Drehpunkte bei Schultermaschinen, bei Pullovermaschinen, bei Bauchmaschinen usw.)
Maschinen bieten immer nur EINE muskelfasergerechte Bewegungsführung: bei großflächigen,
fächerartigen Muskeln, wie zB.: dem Brustmuskulatur, dem großen Rückenmuskel, dem Kapuzenmuskel, dem Gesäßmuskel usw. müßte jeweils eine zusätzliche Maschine bereitgestellt werden. Bei freien Gewichten genügt in vielen Fällen eine Veränderung der Schrägneigung der Rückenlehne oder der Ausgangsposition und schon wird derselbe Muskel mit anderen Fasern beansprucht. Auch die Kombinationen von mehrerer Muskelfunktionen stößt nur allzu oft bei den Maschinen auf Grenzen, die freie Gewichte nicht kennen. Bewegungsführungen wie Flexionen und Rotationen sind oftmals maschinell nicht durchführbar !

Einige Vorzüge des Trainings mit freien Gewichten:
Der Belastungsverlauf ist nicht exakt berechnet und verlangt - wie im wirklichen Leben - Stabilisierung, Gleichgewicht, Koordination und Umstellungsfähigkeit.
Die Verletzungsgefahr ist gleich Null, wenn die Bewegung sauber erlernt wurde.
Die Isolation der Muskulatur soll vermieden werden, da sie unrealistisch ist. Der menschliche Körper arbeitet in Muskelketten - und nicht in isolierten Muskelteilen !!
Die Bewegung mit freien Gewichten ist dreidimensional und entspricht dem echten Bewegen.
Der Trainingsfortschritt ist eine Mischung aus Kraft- und (zugegebenermaßen wenig) Koordinationsgewinn.
Der Widerstand muß manchmal manuell verstellt werden. (Fitnesstraining IST Bewegung unter Belastung und nicht die Vermeidung von Bewegung und Erreichung von Mühelosigkeit)


was haltet ihr davon?
 
schon klar das der Herr Kieser so einen bullshit schreibt, damit ist er ja schliesslich steinreich geworden.

ich habe keine lust jeden einzelnen Punkt auseinander zu nehmen, aber 99 % von dem was er da sagt ist purer schwachsinn. was der Herr Gottlob da schreibt stimmt hingegen im grossen und ganzen.
 
es gibt ein paar geraetschaften die ganz nuetzlich sind, z.b. Beinpresse, T-Bar oder grundsaetzlich alle Seilzuege.
 
Wechsle das Studio. Mach in zwei getrennten TEs Klimmzüge, Dips, Kreuzheben, Kniebeugen, Bankdrücken und noch eine Brustübung wie Überzüge. Dazu bei jeder TE Waden und Seitheben. Mehr brauchst und kannst du am Anfang nicht machen.

Im Grunde braucht man dazu überhaupt kein Studio, sondern bloss eine Bank+Langhantel, zwei KH und zwei Ringe in der Decke wo du die LH-Stange für Klimmis durchschiebst.
 
:hmm:hab mir auch schon überlegt ob ich zuhause trainieren soll
hier in der schweiz sind die fitnessstudios noch teuer

sollen hier ein mcfit bauen:)
 
A

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Re: freie gewichte
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