Fleisch vom discount-metzger

hallo und guten morgen ;)

was ich mal erfragen wollte ist, ob jmd. von euch weiß, wie das mit fleisch aussieht, welches man vom metzger holt oder noch besser vom metzger einer ladenkette (z.b. edeka in deutschland - spontan der einzige der mir einfällt, der noch ein metzger hat??). Ist das "besseres" fleisch als das übliche aus den tiefkühltruhen bzw. ist das dann mit sicherheit kein minderwertiges fleisch, das mit antibiotika vollgepumpt ist oder aus unzumutbaren verhältnissen stammt oooooooder kann man sich da auch nicht sicher sein?
Teurer ist das fleisch ja auf jeden fall, aber ist das dann genauso "gut" wie vom "normalen" metzger?^^ Also...ich habe halt irgendwie die befürchtung, dass diese metzger aus den discount-ketten vielleicht schlechtere qualität verkaufen als selbstständige metzger mit eigenem laden (ich hoffe ihr versteht was ich meine -.-).

Oder mal anders gefragt, ist das fleisch vom metzger generell (auch vom "normalen", sofern man da überhuaupt differenzieren kann) "besser" oder gibts da kaum unterschiede?

Zu viel fleisch soll ja nicht gerade sehr gesund sein, wenn man dann schon vermehrt isst, dann vielleicht wenigstens auf gute qualität achten denk ich mir jetzt halt




Ich hoffe man kann es irgendwie verstehen, was ich meine. ::oops:

Danke schonmal im voraus



Kraftsport
 
das ist leider für den konsumenten schwer zu durschauen. wenn du dirt sicher sein willst dann kaufe bio oder direkt beim erzeuger.
 
also ich kauf mir oft mein fleisch beim hofer (aldi in DE). da gibt es fertig marinierte steaks (superlecker, ohne konservierungsstoffe und geschmacksverstärker!) und sogar stark fettreduziertes faschiertes (hackfleisch für unsere deutschen freunde :D).
ich bin sowohl mit preis, qualität und geschmack zu frieden. und sogar aus ÖSTERREICHISCHER produktion.

ich habe jedoch schon oft mit dem gedanken gespielt, wie es wohl wäre, wenn ich fleisch ganz weglassen oder zumindest drastisch reduzieren würde, kann mich aber im moment noch nicht so damit anfreunden :). naja, vielleicht, muss das auch erstmal jahrelang reifen, wie die sache mit dem nichtrauchen (hab ja am 04.10.2010 aufgehört und mir gehts super dabei)
 
Die Hofersteaks sind hin und wieder mal gut, aber ich find, die sind viel zu stark gewürzt. Ich esse gerne scharf, aber nach 6-8 von den Dingern fühlt sich meine Zunge irgendwie kaputt an :D

Am sichersten ist man beim Fleischkauf, wenn man sichs direkt beim Erzeuger holt. Ist hald nicht immer praktisch oder günstig. Muss jeder für sich wissen, wie wichtig ihm die Qualität ist.
Ne Zeit lang hab' ich mein Putenfleisch von nem Putenbauern hier ganz in der Nähe bezogen, war ganz lecker, aber hald teurer.

Bio-Podukte sind sicher auch besser. Bei Fleisch "made in Austria" bin ich aber skeptisch (nicht, dass ichs nicht dennoch kaufen würde...), denn das darf ja auch draufstehen, wenn man polnische Viecher quer durch Europa gekarrt hat, nur um ihnen dann hier ein Ende zu setzen.
 
kann ich denn bei bio-produkten sicher sein, dass da alles artgerecht zugeht (keine massentierhaltung in käftigen, drecksernährung, etc..)? Oder kann das wort "bio" auch ohne großen aufwand auf das etikett kommen?



Kraftsport
 
* Bio-Tiere dürfen niemals mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert werden.
* Auf artgerechte Tierhaltung wird im Bio-Landbau besonderes Augenmerk gelegt, d.h. an mind. 200 Tagen im Jahr Auslauf.
* Der Tierbestand ist an die landwirtschaftliche Nutzfläche gekoppelt. Das heißt max. 2 Rinder je Hektar.
* Die Ställe müssen groß, hell und vor allem mit Stroh weich gestreut sein.
* Das Futter stammt aus dem eigenen Betrieb. Getreide kann auch von kontrollierten Bio-Betrieben zugekauft werden. Die jungen Kälber bekommen selbstverständlich die Milch ihrer Mutter.
* Wachstums- und Leistungsförderer, wie Antibiotika, sind als Futterzugabe verboten. Hormone zur Brunstsynchronisation sind untersagt.
* Anpassungsfähige, vitale Rassen werden bevorzugt. Wird ein Tier doch einmal krank, wird vorrangig homöopathisch und mit naturheilkundlichen Methoden behandelt.
* Sollten Medikamente notwendig sein, müssen Biobauern doppelt so lange warten wie konventionelle LandwirtInnen, bevor sie das Fleisch vermarkten dürfen. Mit dieser Regelung wird sichergestellt, dass im Fleisch auch wirklich keinerlei Arzneimittelrückstände zu finden sind.
* Gentechnische Eingriffe bzw. ein Embryotransfer sind im Bio-Landbau grundsätzlich verboten.


Die österreichischen Bio-Verbände, etwa BIO AUSTRIA, haben noch strengere Richtlinien, wie z.B.:

* Schmerzausschaltung bei Tierbehandlungen
* Hauptfutter-Anteil muss strukturiertes Raufutter sein
* Ausschließliche Verwendung von Bio-Mischfuttermittel, welche positiv im Betriebsmittelkatalog gelistet sind
Quelle: http://www.bio-austria.at/konsumenten__1/bio_warenkunde/bio_fleisch
 
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