Faszinierender Artikel!

find ich auch geil *G*allerdings wirds langweilig wenn jeder alles perfekt kann. gibt doch dann keinen wettstreit mehr? und nur davon lebt die zivilisation.
 
Kennt jemand das Rollenspiel "Shadowrun"?
Das ist jetzt über 10 Jahre alt und in dieser Zeit hat sich sinngemäß alles zugetragen, wie es dort geschrieben ist. Bis zum Jahr 2054.

Dazu gehört auch "Talentsoftware", welche uns nur durch einen Chip und eine Stimulanz im Gehirn die verrücktesten Dinge zu tun befähigt.

Echt unglaublich, was die Zukunft noch alles bringen mag. Stellt euch mal das ganze in 200 Jahren vor. Das wäre ja schon fast eine neue Rasse :eek:
 
jo den artikel habe ich mir auch durchgelesen, quasi verschlungen. der ist sehr gut beschrieben
fand das mächtig interessant, den typen bemitleidenswert und gleichzeitig beneidenswert.
 
hi

sowas zu lesen ist schon interessant, krasser isses aber wenn mans live erlebt. mache seit 1,5 jahren fahrdienst für behinderte kinder (sowohl geistig als auch körperlich behindert). das is völlig krass was die zum teil draufhaben, einer spricht den ganzen morgen irgendwelche klassischen monologe á la macbeth und ähnliches zeugs, derbe!!
 
Ehrlich gesagt kann ich gar nix faszinierendes daran finden...:rolleyes:

Der Mann ist halt nur ein wandelnder Kleincomputer der auf Kosten anderer (normaler) Fähigkeiten diese Zahlenverwaltung erreicht....und deshalb ist er auch zu blöde sich z.B.'ne Stulle vom Brot abzuschneiden !

Ein klarer Fall von schweren Autismus...ich kann an diesen (wirklich) traurigen Beispiel weder Intelligenz noch Wunder entdecken...

Ein wirklich intelligenter Mensch kombiniert das ihm zur Verfügung stehende Wissen, um daraus NEUES Wissen zu erschaffen.

LG St@ckOverflow
 
Stuss.

Ein wirklich intelligenter Mensch müsste erkennen, dass wir nichts wissen und nichts mit Gewissheit wissen können. :rolleyes:

Ansonsten halt ich die Existenz von einem solchen Phänomen für ein "Wunder".
 
Original geschrieben von Polynomstapler
Ein wirklich intelligenter Mensch müsste erkennen, dass wir nichts wissen und nichts mit Gewissheit wissen können. :rolleyes:

Wo zum Geier hast Du denn das her ?!
...das hört sich wie die letzten Worte eines kontraproduktiven Psychologen an ! ;) :D

Wenn das, was ich in der letzten Passage geschrieben habe Stuss ist, wie erklärst Du Dir dann das stetige Weiterkommen der Menschheit ?

Der einzige Unterschied zwischen Mensch & Tier ist die Fähigkeit Wissen zu verbessern & an die nächste Generation weiterzugeben.

Es gibt eindeutige Beweise das in der Entwicklung des Menschen die s.g. "Weiterentwicklung" mehr als 1Mio Jahre "mal fehlte"....der Mensch war nicht in der Lage den Faustkeil weiter zu entwickeln...er baute ihn 1Mio Jahre unverändert weiter...wie Vögel ihre Nester ! *lol*

Dieser Generation fehlte die s.g. Vorstellungskraft...die Gedanken an morgen...einige nennen es auch Phantasie :D ! ...genau diese Vorstellungskraft - gepaart mit geballten Wissen ist die Kraft die uns vorwärts treibt !

LG St@ckOverflow
 
Das hat nichts mit Psychologie zu tun, sondern mit Philosophie.

Im übrigen scheint sich unser Menschenbild stark zu unterscheiden. Aber Diskussion sicherlich sinnlos.
 
einerseits stimmts schon das es ziemlich krass is fand die krankheit auch schon immer fastzinierend so komisch es sich anhört aber finde z.b auch schizophrenie fastzinierend...

obwohl es bei autisten halt so is das sie wirklich ihr komplettes wissen auf ihr persönlich am meisten gebracutes gebiet einstellen
(sprachen, Mathe)
und dafür andere sachen nicht können
 
Original geschrieben von St@ckOverflow
Ehrlich gesagt kann ich gar nix faszinierendes daran finden...:rolleyes:

Das sei Dir zugestanden - was mich persönlich an diesem Bericht beeindruckte, war die gewaltige Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns - und dies vor dem Hintergrund, dass der normale Mensch derzeit nur einen Bruchteil dieser Leistungsfähigkeit nutzt bzw. nutzen kann.

Dass die dort beschriebenen Menschen Behinderungen/Defizite haben ist korrekt, aber die Aussicht, dieses gewaltige Potential des Gehirns einmal nutzen zu können, ohne Behinderungen inkauf nehmen zu müssen, d a s finde ich faszinierend!
 
Stuss.

Ein wirklich intelligenter Mensch müsste erkennen, dass wir nichts wissen und nichts mit Gewissheit wissen können.

Ansonsten halt ich die Existenz von einem solchen Phänomen für ein "Wunder".

ist auch meine meinung :) allerdings nicht so hart ausgedrückt ;)

aber ohne ,,wissen" oder ,,intelligenz"vorher zu definieren ist es schwer sich darüber zu unterhalten...
wenn man wissen als erfahrung,gelerntes,kombiniertes sieht , dann hat stocki recht denk ich

wenn mans wie schon gesagt philosophisch sieht ( so wie ich ) ,dann siehts anders aus..
weil intellekt nur als wissen bzw. als weiterentwicklung zu sehen , kann nicht alles sein ..

jetz muss i noch was dazu schreiben :
den mann nur als wandelnden kleincomputer zu bezeichnen halt ich für unangebracht...
wenn man sein geheimnis verstehen könnte und evtl. übertragbar machen könnte , würde das ganze bildungssystem bzw. die ganze welt verändert werden..
wenn man sich überlegt ,wie unspektakulär die entschlüssung von erbgut passiert ist und wie von der gesellschaft der gedanke ans klonen verdrängt wird ist das auch nimmer unvorstellbar...
 
vorallem wenn der mensch umschalten könnte so dass sie z.b wie autisten in einem moment das ganze gehirn für mathematik nutzen im nächsten augenblick aber für sprache usw
wären wir so schlau wie alle autisten zusammen bzw hätten alle fähigkeiten
 
"Ich weiss, dass ich nichts weiss" - Sokrates

Bin aber auch der Meinung, dass man diese Menschen nicht als besonders intelligent bezeichnen kann, sondern eben als unglaublich lernfähig.
Intelligenz, da der Stockoverflow schon recht, ist für Kombinationsgabe verantwortlich - die lässt sich ja nicht bei den "Savants" finden, sondern lediglich eine tierische anhäufung von wissen.
 
Naja, ihr vergesst z.B. den virtuosen Klavierspieler..

Aber noch mal ganz allgemein (auch an Stacki gerichtet):

Ich halte Forschung auf diesem Gebiet für überaus interessant und vielversprechend, denn die "geistige" Arbeit ist eines der Gebiete, auf denen bisher nur marginale Produktivitätsfortschritte gemacht wurden. (-> Sektorentheorie nach FOURASTIE)

DAS IST DIE SACKGASSE DES FORTSCHRITTS!

Die Forschungsgebiete, die uns eine annehmbare Teillösung liefern können, sind in meinen Augen die künstliche Intelligenz und die Gehirnforschung. Dieses Stimulationsgerät ist beispielsweise überaus erstaunlich. Kaum vorstellbar, was mit einem ausgereiften Gerät alles möglich wäre...
 
Original geschrieben von St@ckOverflow
das stetige Weiterkommen der Menschheit ?


Der Mensch war 1 Million Jahre damit beschäftigt, weiter zu kommen; vergaß dabei aber das Höherkommen.

Wir sind wie Fische im Wasser. Wir schwimmen immer vorwärts, gelangen zu den entferntesten Ozeanen des Wissens und glauben, je klarer die Gewässer werden, desto näher kommen wir zu einer Antwort. Und doch bleiben wir immer noch Fische, schwimmen ohne Orientierung ziellos ohne Fixpunkt umher und werden niemals erfahren, was sich oberhalb des Wasserspiegels befindet, vielmehr wissen die meisten gar nicht, dass es ein "Dahinter" gibt.

Wer sich die bisherige Menschheitsgeschichte vor Augen führt, weiss, dass ich Recht habe.

Und sind Menschen wie jene im Artikel vielleicht diejenigen, die sich an Land wagen, die Mutation, die uns Fischen im Wasser um eine Evolutionsstufe voraus ist?

Wer diese Frage mit Gewissheit beantwortet (St@ckOverflow), der ist entweder ein Dummkopf oder jemand, der schon an Land gewesen ist.

Denkt mal nach ;-)
 
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