Eure Meinung ist gefragt: Wann der nächste Übungswechsel?

Zieht_nicht

New member
Ich habe über PN mit jemanden darüber diskutiert.
Ich gestalte meine Trainingseinheiten immer nach dem, auf was ich gerade Lust habe. Ich ziehe also nicht jede Woche und das monatelang, ein selbes Muster durch. Die MG haben jedoch immer einen festen Platz in der Woche.
Nun war mein Diskussionspartner der Meinung, dass man nicht so oft wechseln sollte. 4 Wochen sollte man ein Programm mindestens beibehalten, um den Körper eine gewisse Gewohnheit zu geben.

Ich mache mein buntes Programm nun schon seit mehreren Wochen und die Ergebnisse zahlen sich aus. Viel hörte ich, dass nach einer Trainingsumstellung oft MK die Folge hat, ich kann mich darüber nicht beklagen.

Hat jemand anders noch gleiche oder ähnliche Erfahrungen mit einem so bunten Programm gemacht?
Was denkt ihr, wann sollte man den Körper umgewöhnen?
 
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Re: Eure Meinung ist gefragt: Wann der nächste Übungswechsel?
also ich halte mich auch lieber an pläne, hab allerdings schon des öfteren v.a. bei pros gelesen, daß sie mit andauernder trainingszeit und -erfahrung immer mehr vom strikten plan abkommen und genau wie du vor jeder tr-einheit nur wissen, welchen muskel, aber nicht wie sie ihn trainieren und das auch eher spontan entscheiden.
eigentlich gibt es ja auch keinen grund, immer einen starren plan durchzuziehen, weil es für den muskel ja keinen unterschied machen sollte.
ist also wahrscheinlich eher individuell...
 
Das Prinzip bringt auf jeden Fall keine Langeweile. Ich mache während einer Bizepcurl-Übung auch mal 2 Hammercurls oder ähnlich. Einfach mal Übungen verbinden. LH-curlen einhändig macht wohl keinen Sinn.
Ich denke mir, dass dieses Prinzip nicht schlecht ist, meine Erfolge sprechen dafür. Andere sprechen vielleicht nicht so gut darauf an, oder sollte mich das täuschen?

Wer immer das selbe macht, ist nur zu faul zu schreiben. ;) ;)
Nicht ernstnehmen.
 
super....

da stecken viele argumente dahinter...


wie gesagt meine meinung dazu ist so wie semchens 1. "vorschlag" mit der gewöhnungszeit und dann kommt der aufbau...
 
Da melde ich mich doch auch mal wieder zu Wort.
Ich bin nämlich Zieht_nichts Meinung. Ich habs jetzt auch mal so versucht einfach das zu machen, wo ich gerade Bock drauf habe.
Klappt sehr gut, Erfolge sind auch da, leider nicht mehr allzugrosse, aber ich bin wohl schon leider an meiner genetischen Grenze.
Macht auf jeden Fall Spaß und klappt.
Sollte vielleicht mal mehr Leuts ausprobieren.

Gruß
Gaulo
 
@gauloises: mag ja sicher nicht falsch sein, aber gerade für noobs ist ein trainingsplan sinnvoll.
wer nat. schon länger dabei ist und weiß, worums geht, kann es halten wie er will...
 
Joah, das seh ich auch so. Anfänger sollten natürlich erstmal sehen, daß sie die Übungen alle korrekt ausführen können.

Gruß
Gaulo
 
@ Gaulo, grüß Dich altes Haus, wir haben ja schon ewig nix mehr von Dir gehört. Schön das Du mal wieder vorbeischaust. Zur Sache : Ich hab auch mal eine Zeit lang einfach nur das gemacht worauf ich Bock hatte. Hat mir gar nichts gebracht. Als erstes sollte man nicht nur sytematisch die verschiedenen Übungen erlernen, sondern auch die Auswirkung theoretisch und empirisch kennen. Dazu sind aber schon ein paar Jahre Training nötig. Wenn man sich seinem genetisch bedingten Limit genähert hat, macht viel Abwechselung durchaus Sinn, allein schon um die Trainingsmotivation zu erhalten.

MfG, Hart
 
Ich verfolge eine Mischform. Das heißt ich habe pro Muskelgruppe eine fixe Grundübung, die ich immer am Anfang durchführe und über einige Zeit beibehalte, und anschließend mache ich zwei Übungen, die ich mir nach Lust und Laune aussuche. Das mit der Gewöhnungsphase fällt denke ich weg, wenn man jede Übung schon mal zur Genüge praktiziert hat.
 
Meiner Meinung nach bringt ein zu schneller Wechsel der Übungen nichts:

Bei einer neuen Übung kann man aufgrund der ungewohnten Bewegung garantiert nicht mit der Intensität trainieren, die man z.B. nach 3-4 Wochen bei dieser Übung erzielen kann. Und gerade
erst eine hohe Intensität läßt den Muskel wachsen. Würde dann noch ca. 3-4 Wochen dranhängen, so daß man alle 6-8 Wochen die Übungen wechselt.
 
"leider nicht mehr allzugrosse, aber ich bin wohl schon leider an meiner genetischen Grenze."

genetische grenze bedeutet aber nicht das man schlechter aufbaut sondern das dort der punkt is wo NIX mehr geht...

allerdings kann jetzt auch wer sagen "neeeeeee, nix stimmt net, irgendwas geht immer blablablubb" is auch klar... aber ich denke man weiß was ich sagen wollte.

und wenn erfolge da sind und auch weiters welche sind, dann is mal sicher nix dran auszusetzen, vielleicht könnte es anders schneller gehen aber... erfolg is erfolg. von heute auf morgen gehts sowieso nie =)(

***

hmmmm irgendwas wollt ich noch sagen...
achja, n trainingsplan kann nicht nur für noobs gut sein, sondern schadet nie!
 
@15
Ist schon richtig was du sagst.
Vielleicht habe ich mich auch nur undeutlich ausgedrückt.
Ich hatte nach einem Trainingsplanwechsel IMMER sprunghafte Erfolge die nicht ohne waren ( zumindest optisch :) ).
Nun tut sich aber fast gar nix mehr.
Daher VERMUTE ich, daß sich bald eben gar nichts mehr tun wird, aber time will tell.

Gruß
Gaulo
 
Ich fahre ganz gut mit den ständigen Übungswechseln. Momentan probiere ich, an der Superkompensation dran zu bleiben. Das gestaltet sich etwas schwierig wegen der Regeneration der einzelnen MG. Ich konnte im Schnitt meine vollen Trainingsgewichte um circa 10% innerhalb von 2 Wochen steigern. Das würde ich schon als rasant verstehen. Ich komme sehr gut mit den ständigen Übungswechseln klar.

Für mich positiv: Rücken, Schultern und Oberschenkel an einen Tag (den letzten Tag in der Woche) trainieren, dass in der Reihenfolge. Nacken, Bauch und Unterarme an jeden zweiten Tag. Gesamten Oberarm 2X die Woche. Den Rest je nach Regeneration, Gefühl und Wohlbefinden der MG.
Damit fahr ich gut.
 
Wenn deine Reg das mitmacht isses auch in Ordnung, ich persönlich wäre bei einem solchen Plan, besonders in Bezug auf Oberarme, recht schnell im Übertraining.
Ich mache es mehr wie carb. Habe ein paar fixe Übungen (Brust: KH-Drücken flach/schräg) und den Rest nach Lust und Laune.
Dabei nehm ich nen Standart 3er-Split, wobei mein voriger 4er irgendwie besser war...

Gruß
Gaulo
 
Wobei ich dazu sagen muß, dass ich die Schultern nur circa 1 mal im Monat intensiv trainiere. Die Brust kann ich nur einmal in der Woche, ansonsten würde ich sterben. Das zieht immer so heftig.

Ich mache meine Übungen so, dass ich hauptsächlich den Zielmuskel zu trainieren versuche. Das gestaltet sich bei einigen MG schwierig, aber bei anderen klappt das wunderbar.
Meinen 3er Splitt habe ich aufgegeben und trainiere nach einem eigenen Plan. Sieht zwar noch nicht vollständig aus, aber perfekt wird er nur nach erfolgreicher Trainingsmethodik. Ich finde immer wieder was zum ändern, verbessern, austauschen und verschieben. Wenn ich damit auf längere Zeit Erfolge erziele, dann habe ich doch was richtig gemacht, oder?
 
A

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Re: Eure Meinung ist gefragt: Wann der nächste Übungswechsel?
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